Donnerstag, 27. September 2007

Das große schwarze Loch

Das sonst für Ferien übliche große schwarze Loch kommt nicht. Ist weg, ist ersatzlos gestrichen. Heute ist Donnerstag, die erste Ferienwoche ist fast vorbei und ich habe nicht einmal überlegen müssen, was ich mit meiner Zeit so anfangen soll. Sonntag waren wir eingeladen, ab Montag habe ich korrigiert und mir immer mal wieder Freiräume geschaffen, in denen ich lesen, spazieren gehen oder laufen konnte, oder meinen Gedanken nachgehen. Ich genieße es ausschlafen zu können, habe wohl auch einiges an Schlaf nachzuholen. Und habe, im Gegensatz zu den Sommerferien, auch reichlich für die Schule zu tun. Zwei Stapel Klausuren sind fertig, morgen dann noch die 8er-Englischarbeiten und dann kann die Erholung kommen.

Mich hat heute auch nicht sonderlich gestört, dass es ununterbrochen geregnet hat. Es korrigiert sich irgendwie besser, wenn es schüttet wie aus Eimern und einen nicht viel nach draußen zieht. Aber ich war ja zum Laufen verabredet, und wir sind ja nicht aus Zucker, und überhaupt kann man ja nicht direkt nach dem Anfang schon wieder aufhören. Nach der kleinen Runde war ich bis auf die Haut nass, mir war kalt und ich hätte nicht noch mehr Kilometer dranhängen mögen. Andererseits hat es was, so fast alleine durch den Wald zu laufen (uns sind nur noch vier andere Läufer/innen begegnet, an schönen Tages wimmelt es nur so von Läufern, Spaziergängern aller Altersklassen, Hunden, Ponys, Radfahrern…), und es hat was, sich bei dem usseligen Wetter aufzuraffen. Aber Romeo spinnt, der ist den ganzen Tag schon lila, was so viel heißt wie wechselhaftes Wetter. Quietschrosa müsste der sein, bei dem Dauerregen. Wechselhaft, dass ich nicht lache. Noch nicht einmal die Intensität des Regens hat sich verändert.

Eckdaten des Laufs: 52.02, HF 166, 6,3 km, 8:15er-Schnitt. Damit komme ich bisher auf 13 Wochenkilometer. Yeah! Mal sehen, was nächste Woche geht, wenn wir in Frankreich sind. Ich werde die Laufklamotten mal auf jeden Fall einpacken.

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