Gestern habe ich mich tatsächlich nicht bewegt. Ich hatte keine Lust. Heute hatte ich auch keine Lust. Die Sonne schien, ich musste noch ein Buch
umtauschen, hatte aber keine Lust in die Stadt zu gehen. Eigentlich hatte ich
auch keine Lust eine Runde spazieren zu gehen, das haben wir aber trotzdem
gemacht. Ich hatte keine Lust einzukaufen. Das konnte ich an Stefan delegieren.
Und ich hatte keine Lust zum Korrigieren. Habe ich trotzdem getan, dann halt
lustlos. Muss ja. Und zum Pump hatte ich auch keine Lust. Bin trotzdem
hingefahren, kann mir doch die letzte Chance in diesem Jahr nicht entgehen
lassen. Spaß gemacht hat es nur bedingt, aber ich habe beim ersten Beintrack
das Gewicht erhöht. Mal sehen, ob ich Muskelkater bekomme. Ich habe keine Lust
zum Duschen. Ist so nass. Werde ich natürlich gleich trotzdem erledigen. Ich
habe keine Lust auf Silvester. Nicht mein Fest. Und ich hasse die Knallerei
(und die Nachbarn, die sich irgendwie im Datum und in der Uhrzeit vertan haben
und jetzt schon ihre Knaller zünden).Irgendwie nicht mein Tag heute.
Montag, 30. Dezember 2013
Samstag, 28. Dezember 2013
Kampf dem Winterspeeck
So, Weihnachten vorbei, war nett, so insgesamt. Wir haben einen schönen Tag
bei meiner Mutter und meinem Bruder mit Familie verbracht. Leider waren die
Weihnachtsplätzchen sehr lecker, und wenn die genau vor meiner Nase stehen,
dann kann ich mich nicht beherrschen. So richtig viel Bewegung hatte ich auch
nicht. Ich bin einmal mit Mutter und Opa eine kleine Runde gegangen (langsam)
und einmal mit Bruder und Schwägerin, dabei haben wir noch zwei Caches
mitgenommen. Quasi der erste Nachtcache, gut, dass es Taschenlampen gibt.
Gestern habe ich dann korrigiert, bis ich keine Lust mehr hatte (das geht
leider immer recht schnell). An meinem Puzzle gearbeitet (das Meer ist fertig).
Gelesen. Außerdem war ich abends laufen. Etwas mehr als 5 km, aber echt richtig
fies anstrengend. Das liegt wohl an der langen Pause.
Heute dann endlich mal wieder Pump. Ich weiß nicht warum, aber auch das war
fies anstrengend, jedenfalls deutlich schlimmer als Montag, und ich habe die
Gewichte nicht gesteigert.
Ich habe mich gerade vermessen. Die gute Nachricht ist, dass ich, obwohl
ich genauso viel wiege wie Ende 2011, nicht überall mehr Umfang habe. Beine und
Brust sind gleich, die Arme haben 3 cm mehr, aber Bauch und Po und vor allem
Unterbrust sind deutlich weniger. D.h. ich habe nicht nur Fett zugenommen. Wenn
ich der Waage glauben darf, sind seit Anfang 2013 4,1 kg dazugekommen, aber nur
2,6 kg Fett. Trotzdem blöde, dass ich alles, was ich so schön abgenommen hatte,
voll wieder draufgepackt habe.
Ich möchte die überschüssigen Kilos wieder loswerden. Also muss ich
vielleicht doch wieder etwas Energie investieren. Folgender Plan:
Sport. Jeden Tag Bewegung, egal was. Laufen, Krafttraining, Radfahren oder
einfach nur ein Spaziergang.
Essen: 3 Mahlzeiten, wieder frisch kochen, dabei werde ich mich an meine
bewährten Rezepte halten.
Keine Gewaltaktionen. Das sollte aber trotzdem etwas bewegen.
Montag, 23. Dezember 2013
Alle Jahre wieder...
... mache ich ein Foto vom Weihnachtsbaum. Der wird jedes Jahr ein Stückchen größer und zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Heute hatten wir dann endlich Zeit und Lust und Gesundheit, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. War eine gute Idee, es war angenehm leer, man konnte überall in Ruhe gucken und icih habe doch glatt noch enige Geschenke ergattert. Außerdem sind mir noch 4 Bücher zugelaufen, die waren bei der Mayerschen auf einmal in meinem Arm und wollten nicht wieder ins Regal zurück. Also habe ich sie adoptiert.
Heute hatten wir dann endlich Zeit und Lust und Gesundheit, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. War eine gute Idee, es war angenehm leer, man konnte überall in Ruhe gucken und icih habe doch glatt noch enige Geschenke ergattert. Außerdem sind mir noch 4 Bücher zugelaufen, die waren bei der Mayerschen auf einmal in meinem Arm und wollten nicht wieder ins Regal zurück. Also habe ich sie adoptiert.
Samstag, 21. Dezember 2013
Lange aufgeschoben...
... und heute endlich erledigt: Kleiderschrank ausmisten. Der Hintergrund ist, dass der Schrank unten auseinandergeht, ich ihn also sowieso leerräumen muss. Dann kann ich auch gleich alles prüfen, was wieder hineingeräumt wird und massiv ausmisten. Ich denke, ich kann mich von allem verabschieden, wofür ich 10 kg leichter sein müsste. Zu große Kleidung habe ich auch auf keinen Fall. Mal sehen…
... 4 Stunden später: ich habe augemistet: 4 gelbe Säcke voll mit Sachen, in die ich im Leben nicht wieder reinpassen werde oder die so oll und verschlissen sind, dass ich sie nie wieder anziehen würde. Zum Teil locker 20 Jahre alt. Ich habe a) reichlich Sweatshirts und -jacken sowie Fleeceshirts und -jacken b) ausreichend Hosen für den Sommer, c) ohne Ende Sportklamotten, Shirts von Läufen etc. und d) zu viele Socken. Ich frage mich, wie es kommt, dass immer noch 8 einzelne Socken unterwegs sind (u.a. neue in wirklich coolen Farben), ob die Waschmaschine die gefressen hat? Ich habe zu wenig a) Unterwäsche und b) Hosen. Der Schrank ist wieder ganz und ich bin mal gespannt, ob ich den "es gibt eine Chance, wieder reinzupassen"-Stapel dann in einem Jahr entsorge oder ob die Sachen (hauptsächlich Hosen) dann wieder passen.
... 4 Stunden später: ich habe augemistet: 4 gelbe Säcke voll mit Sachen, in die ich im Leben nicht wieder reinpassen werde oder die so oll und verschlissen sind, dass ich sie nie wieder anziehen würde. Zum Teil locker 20 Jahre alt. Ich habe a) reichlich Sweatshirts und -jacken sowie Fleeceshirts und -jacken b) ausreichend Hosen für den Sommer, c) ohne Ende Sportklamotten, Shirts von Läufen etc. und d) zu viele Socken. Ich frage mich, wie es kommt, dass immer noch 8 einzelne Socken unterwegs sind (u.a. neue in wirklich coolen Farben), ob die Waschmaschine die gefressen hat? Ich habe zu wenig a) Unterwäsche und b) Hosen. Der Schrank ist wieder ganz und ich bin mal gespannt, ob ich den "es gibt eine Chance, wieder reinzupassen"-Stapel dann in einem Jahr entsorge oder ob die Sachen (hauptsächlich Hosen) dann wieder passen.
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Fluch der Technik
Ich habe ein nagelneues Laptop. Ich habe einen halben Tag darauf verwendet, es einzurichten. Anfangs mit LAN-Kabel, weil damit die Internetverbindung deutlich schneller ist. Dann über WLAN. Aus unerklärlichen Gründen werde ich immer mal wieder aus dem Netz gekickt. Da ich davon ausgehe, dass die Probleme mit diesem Drahtlosnetzwerkadapter nicht normal sind, habe ich zwei Mal in dem Laden angerufen. Einmal sollte ich die Treiber aktualisieren. Habe ich getan. Keine Änderung. Das zweite Mal hieß es, ich solle vorbeikommen. Ich war also heute trotz Krankheit in dem Laden und bin stinksauer wieder raus. Das sei mit Sicherheit ein Softwareproblem. Es würde nur helfen, alles auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und nach jedem installierten Programm einen Wiederherstellungspunkt zu setzen. Damit könne man dann nachvollziehen, welches Programm das auslöst. Was anderes würden sie auch nicht machen, und wenn es an der Software läge, würde das 90 Euro kosten. Bäm. Diese Info hätte man mir auch locker am Telefon geben können. (Immerhin war der Computer so nett, den Fehler auch im Laden zu zeigen. Mein Handy war ja beim Reparaturservice offensichtlich immer brav.) Dazu kommt, dass ich nichts Außergewöhnliches installiert habe. Geht also genauso los wie bei meinem Handy. Da war es dann letzten Endes doch ein Hardwarefehler, das Ganze hat sich über Monate hingezogen und darauf habe ich keinen Bock. Ich werde jetzt erst einmal gar nichts machen. Denn wenn ich alles zurücksetze, kann ich von vorne anfangen, und wenn der Fehler von Anfang an da ist, kann ich es eh vor Weihnachten nicht mehr zur Reparatur bringen. Im neuen Jahr bringe ich das dann quasi nackig (Werkszustand eben) wieder dahin. Und dann sollen sie mir mal mit Software kommen. Ich war so sauer, dass ich fast losgeheult hätte. Man kommt sich echt vor wie das letzte Dummchen. Sei bestimmt ein Virus. Ja, klar.Ist es denn zu viel verlangt, dass ein nagelneues Gerät fehlerfrei funktioniert???
Dienstag, 17. Dezember 2013
Bitte nicht küssen
Bin ansteckend. Im Moment ziert eine interessante, weiße Pampe mein Gesicht. Ist marginal besser als Herpesbläschen. Auf Fotos verzichte ich besser.
Lippenherpes begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich gebe meiner Oma die Schuld, denn die wollte immer Küsschen haben, auch wenn sie mal wieder verunstaltet war. Normalerweise merke ich nichts davon, weil die Krankheit nicht ausbricht, aber ab und zu erwischt es mich.
Als Auslöser kommen entweder Stress oder ein geschwächtes Immunsystem in Frage. Dieses Mal habe ich wohl einen Infekt verschleppt bzw. nicht richtig auskuriert, weil ich ja nicht die Füße stillhalten kann. Jetzt traue ich mich kaum unter Leute. Wenn das unappetitliche Aussehen das einzige wäre, würde mich das ja nicht weiter beirren, aber ich bin total schlapp. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs gestern und bin kaum nach Hause gekommen. Dazu bisschen Husten, bisschen Schnupfen, alles an sich nicht so furchbar, aber das Gesamtbild war so, dass mich mein Doc bis Ende der Woche krankgeschrieben hat. Er ist der Experte, er wird wissen, was er tut. Und in mir regte sich null Widerstand, trotz der Klausuren, die jetzt ohne mich geschrieben werden müssen.
Lippenherpes begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich gebe meiner Oma die Schuld, denn die wollte immer Küsschen haben, auch wenn sie mal wieder verunstaltet war. Normalerweise merke ich nichts davon, weil die Krankheit nicht ausbricht, aber ab und zu erwischt es mich.
Als Auslöser kommen entweder Stress oder ein geschwächtes Immunsystem in Frage. Dieses Mal habe ich wohl einen Infekt verschleppt bzw. nicht richtig auskuriert, weil ich ja nicht die Füße stillhalten kann. Jetzt traue ich mich kaum unter Leute. Wenn das unappetitliche Aussehen das einzige wäre, würde mich das ja nicht weiter beirren, aber ich bin total schlapp. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs gestern und bin kaum nach Hause gekommen. Dazu bisschen Husten, bisschen Schnupfen, alles an sich nicht so furchbar, aber das Gesamtbild war so, dass mich mein Doc bis Ende der Woche krankgeschrieben hat. Er ist der Experte, er wird wissen, was er tut. Und in mir regte sich null Widerstand, trotz der Klausuren, die jetzt ohne mich geschrieben werden müssen.
Sonntag, 15. Dezember 2013
Mieten, kaufen, umziehen oder bleiben?
Wir haben uns am Donnerstag eine schöne Wohnung angesehen und uns den ganzen Abend die Köppe heißgeredet. Es
kristallisiert sich heraus, dass es eigentlich damals doof war, dass wir diese
Wohnung hier gefunden haben und mehr zufällig als absichtlich in der besten
Wohnlage Aachens gelandet sind. Denn so sind wir verwöhnt. Man möchte sich ja
nicht verschlechtern. Und wenn man von einer Besichtigung nach Hause kommt und
es dort dann trotz der Dinge, die einen stören, schöner findet, ist das keine
gute Basis.
Wir sind uns
auch grundsätzlich uneins, ob das Kaufen (und damit übelst verschulden) dem Mieten
vorzuziehen ist. Fakt ist: wir können uns die jetzige Wohnlage nur deshalb
leisten, weil wir hier schon sehr lange zur Miete wohnen und nicht wirklich was
modernisiert wurde. Wohnungen ähnlicher Größe kosten hier sonst €1500 kalt oder
mehr (statt €850, die wir jetzt zahlen). Kaufen geht gar nicht. 500000 oder
mehr für ein winzig kleines, alten Häuschen können und wollen wir nicht
ausgeben. Also wäre ein Kompromiss angesagt. Will ich weg vom Waldrand? Von der
absoluten Ruhe?
Mich stört hier: das Bad in schwimmbadblau; dass mein Arbeitszimmer keine
Tür hat, sondern ein Teil des Wohnzimmer ist (im Grunde fehlt ein Zimmer;
könnte ich mein Arbeitszimmer auslagern, hätten wir ein großes
Wohn-/Esszimmer); dass der Balkon nur morgens Sonne hat (wobei das an richtig
heißen Tagen super ist).
Mich stört an der Wohnung, die wir uns am Donnerstag angesehen haben: das
eine Zimmer, das klein und dunkel ist; dass das große Bad kein Fenster hat (und
wir auch keine zwei Badezimmer brauchen); dass es kaum Nutzfläche gibt (Platz
für Waschmaschine ist vorhanden, zur Not auch für Staubsauger und Bügelbrett,
aber kein Keller, kein Dachboden für Dinge, die man nicht täglich braucht, kein
Platz für Getränkekisten oder Altglas oder gelben Sack oder Fahrräder etc.;
keine Garage); DIE LAGE (perfekt für Leute, die an der Uni arbeiten, weiterer
Weg für Stefan, näher, aber blöd zu fahren, für mich. Nachmittags brauche ich
genauso lange, obwohl ich einiges an Kilometern spare); 8 Parteien und eine
Arztpraxis im Haus. DER PREIS.
Mir gefällt hier: DIE LAGE (direkt am Wald, aber dennoch nicht weit von der
Stadt); die Nachbarn; die Garage; der Boden (Laminat, richtig schöne Farbe; in einem älteren Beitrag gibt es Bilder);
die Aussicht (auf Bäume); der Balkon.
Mir gefällt an der anderen Wohnung: es gibt einen kleinen Garten; der
Steinboden ist schön; 4 abgeschlossene Zimmer; moderne Badezimmer.
Alles in allem sind die beiden ausschlaggebenden Punkte die Lage und der
Preis. So eine Wohnung hier um die Ecke hätten wir sofort genommen und das in
Kauf genommen. Aber in der Ecke ist uns das zu teuer. Also werden wir weiterhin
schauen, was es so gibt, und vielleicht ergibt sich ja was. Wir müssen ja
nichts überstürzen, wir wohnen ja gut. Wenn unsere Wohnung nicht im Grunde zu klein wäre, würde ich
gar nicht weiter überlegen. Und klar, ein modernes Bad in Nicht-Schwimmbadblau
hätte auch was. Reichlich Denkanlass.
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