Mittwoch, 29. August 2007

A week in the life...

Editierte Fassung, mit der "wasdarfjederlesen-Brille":

So, ein „freier“ Nachmittag. Ich habe gestern Abend nur noch ganz kurz auf die Kommentare reagiert, weil ich erst um 21.00 zu Hause war. Wenn ich mir mit etwas Abstand mal so ansehe, wie im Moment meine Tage so aussehen, wundert es mich nicht mehr, dass ich in den Sommerferien erst einmal in ein großes schwarzes Loch geplumpst bin. Ich bin irgendwie dauernd beschäftigt, habe gar keine Zeit an so etwas wie Langeweile auch nur zu denken. Und irgendwie brauche ich das. Im Moment bin ich zwar KO, aber auch ziemlich zufrieden.

Donnerstag Schule, Ausbildungsbörse, Arbeitstreffen (Gruppenarbeit planen). Festgequatscht, zu spät in Bett gekommen.

Der Freitag war, bis auf ein wenig Ärger mit einem Kollegen, ganz nett, und das obwohl ich ein gewisses Schlafdefizit hatte.

Das Wochenende war eine nette Mischung aus Arbeit und Vergnügen. Ich habe an drei Methodenbausteinen gearbeitet und einiges an Unterricht vorbereitet. Da Samstag schönes Wetter war, habe ich aber auch die Sonne für einen langen Spaziergang ausgenutzt. Außerdem habe ich abends mit Stefan was gegrillt. Ewig lange draußen gesessen, Wein getrunken und geredet. Der Abend tat gut!

Sonntag habe ich dann ewig lange geschlafen, gemütlich in der Sonne gefrühstückt und bin total nicht aus dem Quark gekommen. Da ich aber bei meinem Onkel zum Kaffee und zum Grillen eingeladen war, musste ich ja irgendwann an den Schreibtisch und habe das Nötigste für Montag gemacht. Die Geburtstagsfeier war richtig schön. Alles nette Leute, die ich irgendwie ein oder zweimal im Jahr auf Geburtstagsfeiern treffe. Viel zu erzählen, leckeres Essen und immer noch irgendwie schönes Wetter. Abends habe ich dann in der Post den fast fertigen Gruppenarbeitsbaustein gefunden, hatte aber keine Lust mehr mich damit auseinanderzusetzen. Den habe ich dann montags in der Schule gemütlich korrekturgelesen und die Änderungen eingegeben. Ist jetzt auch fertig. Montag nach dem Arztbesuch war ich aber fertig mit der Welt. Und aus der Stimmung heraus ist auch der letzte Eintrag entstanden.

Dienstag hatte ich bis 17.00 in der Schule zu tun. Danach bin ich zu einer Kollegin gefahren, um mit ihr zusammen den vierten Methodenbaustein fertigzumachen. Gegen 20.30 waren wir dann fertig und ich bin, nachdem ich mal kurz geschaut habe, was im www so los ist, ins Bett gefallen.

Dem Baustein haben wir dann heute den allerletzten Schliff gegeben.

Und damit sind die vier Methodenbausteine für den ersten Lerntrainingstag fertig, und ich habe an allen mitgewirkt und so war das eigentlich nicht geplant. War viel Arbeit, hat aber auch viel Spaß gemacht. Und wenn der Tag jetzt gut läuft, gibt das eine Menge Befriedigung.

Dafür komme ich heute nicht aus dem Quark. Habe in der 10 eine Arbeit schreiben lassen. Und eigentlich müsste ich die Arbeit jetzt korrigieren und noch allerlei anderen Kram machen, aber bisher habe ich eigentlich nur meine Freundin besucht (Baby gucken – immer noch süß), aufgeräumt, die Küche geputzt und mit Stefan gequatscht. Verpisserstrategien, aber andererseits MUSS ich ja an meinem freien Nachmittag nicht zwingend arbeiten.

War dann noch spazieren, habe mein Buch endlich zu Ende gelesen und halt doch noch Unterricht vorbereitet. Die Arbeiten habe ich aber nicht iweder angeguckt.

Ist jetzt kürzer. Weniger persönlich? Weniger offen? Ich weiß es auch nicht.


Montag, 27. August 2007

Sturm

Ich bin nicht zum Schreiben gekommen, wie ich das befürchtet hatte. Viel zu tun in der Schule, viel am Computer gearbeitet am Wochenende, und dann hatte ich irgendwann keinen Nerv mehr. Es ist auch nicht viel passiert. Ich kann nicht vom Laufen schreiben, weil ich nicht laufe. Ich kämpfe nämlich immer noch gegen einen blöden Infekt, der nicht richtig besser wird. Mittlerweile tut mein Hals auch weh, wenn ich von außen drücke (das heißt dann wohl „Seitenstrang“, wie in „Seitenstrang-Angina“) und meine Ärztin war auch nicht so wirklich begeistert. Ich mag mich aber auch nicht krankschreiben lassen wegen ein bisschen Halsweh und Heiserkeit. Und so laufe ich nicht, esse aber gerne und werde immer runder. Alles doof.

Dienstag, 21. August 2007

Ruhe vor dem Sturm?!

Montag:

Natürlich bin ich arbeiten gegangen und habe den Tag ohne größere Katastrophen überstanden. Die eine – irgendwie ist im Computerraum ein Lüfter in Flammen aufgegangen und wir haben gerade noch verhindert, dass der ganze PC abgefackelt ist – habe ich nicht verschuldet. Kann passieren. Ist mir mit meinem eigenen Rechner zum Glück noch nie passiert. Lässt einen aber doch intensiver darüber nachdenken, ob man seinen PC unbeaufsichtigt lassen möchte (ich lasse meinen schon länger an, da das gute alte Stück immer ewig braucht um hochzufahren) und ob man nicht doch dringend regelmäßig eine Datensicherung machen sollte. Ich nehme mir das immer vor, vergesse es dann aber doch und mag mir gar nicht weiter ausmalen, was alles weg wäre, wenn mein PC komplett das Zeitliche segnen würde. Hiermit gelobe ich also feierlich, am Wochenende mal ein paar CDs zu brennen mit allem, was mir lieb und teuer ist.

Der Nase ging es einigermaßen gut, aber war doch ziemlich geschafft, als ich aus der Schule nach Hause kam. Und ich habe auch gemerkt, dass ich mich nicht so richtig gut konzentrieren konnte.

Dienstag:
Der Schultag heute war zum Glück kurz, da ich ja letzte Woche Konferenzen im Doppelpack hatte. War auch alles irgendwie ganz nett, ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich fast wieder fit bin. Fast fit, aber immer noch sehr müde. Von daher werde ich mir noch ein paar Tage Laufpause gönnen.

Was nervt: Hotlines, wo man endlos in irgendwelchen Warteschleifen hängt und mehr oder weniger nette Musik hört, oder mit Hilfe von eingetippten Zahlen mit Telefoncomputern kommuniziert und ewig braucht, bis man mal einen echten Menschen an der Strippe hat, der einem dann die spezielle Frage beantworten kann, für die es keine Nummer gibt. Und wo man quasi das Geld klingeln hören kann, das diese Hotline verschlingt, während man sich durch das vollautomatische Menu wuselt. Hatte ich heute gleich zwei Mal, einmal bei meiner Bank und einmal bei meinem Telefonanbieter. Wenigstens waren die Menschen, mit denen ich dann jeweils sprechen durfte, beide ausgesprochen freundlich und kompetent.

Ansonsten werde ich heute und morgen noch die Ruhe vor dem Sturm genießen. Ab Donnerstag wird es wieder stressig.

Sonntag, 19. August 2007

Verschlafener Sonntag

10 Stunden nachts geschlafen. 2 Stunden vormittags geschlafen. 1,5 Stunden nachmittags geschlafen. Ca. drei Packungen Taschentücher verbraucht. Fleißig Flüssigkeit zu mir genommen. Vitamine in Form von Obst und Gemüse eingeworfen. Schleimlöser aus Chemie (da ich von diesem ganzen Menthol-Zeugs immer wahnsinnige Magenschmerzen bekomme) genommen. Das Nötigste für morgen vorbereitet. Super Wochenende!

Nase wund. Augen dick. Kein Fieber. Morgen arbeiten gehen? Wahrscheinlich. Doof, oder? Deutsches Pflichtbewusstsein und die Tatsache, dass ich jetzt keinen Nerv mehr habe, Vertretungsmaterial zu erstellen.

Samstag, 18. August 2007

Schnief

Ich weiß jetzt aber auch, warum ich gestern so mies drauf war. Gestern Nachmittag fing die Nase an zu kribbeln, ich habe die ganze Nacht kaum Luft gekriegt und heute habe ich so richtig schön den Kopf zu. Super. Kein Wunder, dass ich weder gelassen noch belastbar war gestern. Hoffe das geht genauso schnell weg, wie es gekommen ist. Ausruhen, viel trinken, Obst essen, Nasendusche, was gibt's noch?
Erstaunlich, wie schnell man in so einen Teufelskreis hineinrutscht: ich bin überempflindlich, reagiere zu heftig, die Schüler fühlen sich ungerecht behandeln und benehmen sich erst recht doof, ich fühle mich angegriffen, reagiere zu heftig... Geht zum Glück auch andersrum. Montag wieder. Und im Grunde genommen ist meine Stimmung in diesem Schuljahr gut. Auch der verkorkste Tag gestern hatte einen sehr versöhnlichen und netten Ausklang (Sekt mit der halben Schulleitung und netten Kolleginnen, einfach so).
Die Erkältung wiederum heißt Pause für die Sehne ;) Der es deutlich besser geht, immerhin.
Mein Auto ist auch krank. Ich habe ja keine Ahnung von der Technik, aber wenn die Lampen für die Handbremse und STOP in alarmrot gleichzeitig angehen kann das nichts Gutes heißen. Im Moment flackern sie nur in unregelmäßigen Abständen (nicht bewusst reproduzierbar), aber ich lasse das lieber mal checken, bevor etwas passiert. Zum Glück arbeitet die Werkstatt meines Vertrauens auch am Samstag.

Nachtrag: die Lampe wollte sagen, dass der Stand der Bremsflüssigkeit zu niedrig war, und das wiederum kam daher, dass die Bremsbeläge abgefahen waren. Gut zu wissen. Und ein gutes Gefühl, dass jetzt alles wieder in Ordnung ist. Ein Hoch auf die bunten Warnlämpchen!

Donnerstag, 16. August 2007

Autsch!

Meine Achillessehne zwickt. Gestern beim Loslaufen tat es schon irgendwie komisch weh, das war aber nach zwei Schritten weg. Und heute beim Treppensteigen (rauf mehr als runter) hat es richtig fies wehgetan. Ich hoffe mal, das geht von selber wieder weg, und zwar ganz schnell. Dass mein Knie ab und zu muckt kenne ich ja schon, aber an der Stelle hatte ich noch nie Probleme. War trotzdem heute in der Muckibude. Auf dem Rudergerät hat nichts wehgetan, und ansonsten habe ich nur Übungen für den Oberkörper gemacht. Ich glaube es wirkt schon, jedenfalls ist mir alles deutlich leichter gefallen als beim letzten Mal. Dranbleiben!

Es hat Wunder gewirkt, dass ich gestern in der Schule mal kurz laut geworden bin. Ich war total angenervt, dass Schüler in der 10 (wo man meinen sollte, dass der Ernst des Lebens nahe genug dran ist) in einer Tour quatschen, mir ständig ins Wort fallen und sich dann beschweren, dass sie nichts verstanden haben (4 von 25, aber die reichen). Heute hatten alle die Hausaufgaben und das Gequatsche „on the side“ hat auch merklich nachgelassen (eine „Dame“ ist so unbeherrscht, dass sie nicht 3 Minuten am Stück die Klappe halten kann. Sind Knebel eigentlich Körperverletzung? Wie ist es mit Socken? Oder Kreppband?). Warum muss man eigentlich immer erst einmal austicken?

Die eigentlich geplante Arbeitsverabredung für heute haben wir zum Glück auf nächste Woche verschoben. War ein bisschen viel diese Woche, ich bin froh, dass ich mal einen ganz ruhigen Abend ohne Termin habe. Und morgen ist ja schon Freitag…

Mittwoch, 15. August 2007

Wetter? Wetter!

Mittwoch, 15. August 2007, 72,5 kg

Schon Mittwoch. Irre. Montag war ein recht langer Schultag und abends habe ich noch 3 Stunden mit einer Kollegin einen Methodenbaustein vorbereitet. Tag vorbei, ab ins Bett. Nichts Wichtiges oder Erzählenswertes passiert.

Ich wollte heute keinen Eiskaffee, weil mir nicht warm war. Stefan sagte „aber es ist doch Sommer.“ Ich sagte: „Dann sag das mal dem Wetter.“ Und dann gerieten wir ins Philosophieren, dass das Wetter sicherlich aus dem englischsprachigen Raum eingewandert sei und doch überaus gewissenhaft seinem Namen alle Ehre machen würde. Indeed, it’s getting wetter all the time. Na ja, so richtig der Brüller war der Spruch nun auch wieder nicht, aber gut für einen Lacher am Mittag.

Gestern soll schönes Wetter gewesen sein. Habe nichts davon mitbekommen, weil ich den ganzen Tag in der Schule war. Bis auf die Stunde, die wir in der Pizzeria verbracht haben. Unterricht, zwei Fachkonferenzen, Elternabend. Raus aus der Schule um 22.00. Ab Richtung Heimat, leider überhaupt nicht müde, also habe ich spontan mit 2 Kollegen noch eine Flasche Sekt getrunken. War nicht wirklich schlau, weil ich dann erst Recht wach war. Aber so konnte ich Stefan immerhin noch den Knaller des Abends präsentieren („Wenn sich auf der Klassenfahrt einer daneben benimmt, kann er ja ’nen Billigflieger ab Verona nehmen, ist einfacher als Zugfahren.“ Öhm ja, kann schon sein, billiger ist es vermutlich auch. Hoffe, dass jetzt keiner absichtlich Mist baut, nur damit er mal fliegen darf.)

Bin dezent unausgeschlafen, unsicher, ob die Kopfschmerzen vom Alkohol oder vom Wetter kommen. Hier ist es irgendwie tropisch feucht-warm, dazu extrem windig (Sturmwarnung). Dennoch bin ich zum Laufen verabredet und eigentlich auch wild motiviert. Montag kam Post, die Auswertung der Leistungsdiagnostik. Ich war bei meinem letzten Lauf für diese Studie ja so richtig eingegangen, HF max 194, mir war richtig übel und ich habe nach 30 Minuten abgebrochen, während ich den schnelleren Lauf eine Woche vorher prima geschafft hatte. Erstaunlicherweise war der höchste Laktatwert nur bei 4,7, auf dem Laufband war ich bei HF 190 bei 8,7. Offenbar kann man also fast tot sein beim Laufen, ohne dass man das dem Laktatwert ansieht. Spannend. Anbei ein paar Trainingsempfehlungen:

Mi 10km Schnitt: 6:40min/km Hf 165(Beginn) – max. 185

Fr 10km Schnitt: 7:00min/km Hf 160(Beginn) – max. 170

So 15km Schnitt: 7:20min/km Hf 155(Beginn) – max. 165

Die Herzfrequenzbereiche machen Sinn, die entsprechen ziemlich genau dem, was ich so als schnell mittel und langsam empfinde. Die angegebenen Geschwindigkeiten passen nicht ganz, da ich hier so gut wie gar keine ebene Strecke habe. Und die ganzen Steigungen packen mir im Schnitt eine halbe Minute/km drauf. Macht ja nichts. Nur mit 35 Wochenkilometern bzw. 10 km „volle Pulle“ habe ich zurzeit so meine Schwierigkeiten. Deshalb habe ich mir erst einmal vorgenommen, die Kilometerzahl zu erhöhen und dann so langsam am Tempo zu schrauben. Mal sehen, wie weit ich komme.

Nachtrag: der Lauf heute war keine reine Freude. Ich fand die Luft zum Schneiden. Es hat zwar genieselt, aber ich mochte keine Jacke anziehen, weil das viel zu warm gewesen wäre. Nach 5 km habe ich nur noch unscharf gesehen, weil mir der Schweiß in die Augen gelaufen ist und meine Linsen das nicht mochten. Nä, so macht das keinen Spaß. (Die fiese kleine Stimme der Vernunft, die da gerade murmelt, dass ich ja auch mal früher ins Bett hätte gehen können und dass Alkohol sowieso ungesund ist höre ich gerade nicht.)

Unser Programm für den Lehrerausflug steht auch: Hochseilgarten mit Mutsprung (Alternativen für die Nicht-Mutigen sind Planwagenfahrt oder Stadtrundgang - langweilig!), abends Bowling, am nächsten Tag Kanufahren. Schön! Wenn mir schon der Termin eine eigentlich geplante Wandertour vermasselt, dann muss es wenigstens Spaß machen.

Sonntag, 12. August 2007

Immer noch Sommer

Der Tag fing richtig gut an. Die Sonne schien, ich war ausgeschlafen! Ich habe ganz gemütlich gefrühstückt, dabei ein ganz nettes Buch gelesen und mich aufs Laufen gefreut. Ja richtig, aufs Laufen gefreut! Wir sind dann bei strahlendem Sonnenschein durch den Wald getrabt, und es lief bei mir, hat richtig Spaß gemacht. Mir tat nichts weh, ich fühlte mich nicht schlapp, es war einfach schön. Schade, dass meine Freundin heute nicht so gut drauf war, so sind wir nur ca. 8 km gelaufen (Cony hat nach 1:03 gestoppt und ihr Laufsensor sagte 8,3 km. Ganz OK. Mein Puls fühlte sich auch ganz gut an. Aber ich fühle mich ohne Pulsmesser immer noch irgendwie „nackt“. Quatsch eigentlich, ich merke auch so, wenn ich zu schnell mache. Na ja.)

Nach dem Duschen habe ich mir was zu futtern gemacht und erst einmal auf dem Balkon weiter die Sonne genossen. Den restlichen Bewegungsdrang (den ich tatsächlich noch hatte), habe ich dann mit einem langen Spaziergang mit Stefan befriedigt. Das waren noch einmal 10 km. Ich glaube, ich laufe auf Sonnenenergie.

Ich habe auch von gestern ganz dezent Muskelkater.

Den Nachmittag/Abend musste ich dann leider am Schreibtisch verbringen, das ist dann so richtig in Arbeit ausgeartet. Habe an meiner Reihe zur „Geschichte der Kindheit“ gebastelt, mich fast 2 Stunden lang mit einem blöden Text auseinandergesetzt, den ich doch nicht nehmen werde, weil ich den auch nur mit Mühe verstanden habe und genau weiß, dass meine Schüler nur Bahnhof verstehen werden. Nach weiteren 2 Stunden standen dann die nächsten beiden Texte, und für einen habe ich schon eine Idee, was genau ich jetzt damit anstellen werde. Jetzt mag ich nicht mehr, morgen ist auch noch ein Tag. Aber immerhin, gestern habe ich mir komplett freigenommen, und heute immerhin bis 15.00 das schöne Wetter genossen.

Samstag, 11. August 2007

Ein Zwischenhoch

Ich habe heute die Sonne gesehen! Und es hat nur ganz früh noch ein bisschen geregnet. Und angeblich soll es auch erst morgen Abend (jetzt musste ich glatt nachschlagen, wie man das schreibt!) wieder regnen. Ich brauche Sonnenenergie, dann geht es mir gut. Ich habe jetzt einfach mal beschlossen, dass meine Erkältung weg ist und bin mit dem Rad in die Muckibude gefahren. Ich habe deutlich gemerkt, dass ich seit Wochen deren liebster Kunde bin (zahle fleißig, gehe aber nicht hin), irgendwie wird umgebaut und alles war umgeräumt. Und meine Muskeln können sich auch nicht mehr so ganz daran erinnern, welches Gewicht sie mal bewältigen konnten. Ich habe mir jetzt völlig laienhaft überlegt, dass Kraftausdauertraining (3 Sätze à 20-25 Wiederholungen)für mich das Beste wäre. Eine sinnvolle Begründung habe ich nicht, nur ein dumpfes Bauchgefühl. Ob das jetzt das Gelbe vom Ei ist? Keine Ahnung. Ich hatte jedenfalls das dringende Bedürfnis, mal wieder was für den Oberkörper zu tun, und viele Wiederholungen waren mir sympathischer, als weniger mit hohem Gewicht, schon alleine weil da die Gefahr geringer ist, dass ich mir was zerre. Jedenfalls habe ich heute wieder angefangen und möchte das jetzt gerne wieder regelmäßig machen. Vielleicht ist ja an den Armen (meine absolute Problemzone) doch noch was zu retten.

Freitag, 10. August 2007

Arbeitszeit

Eigentlich wollte ich ja nur auf einen Kommentar von S. O'Hasi antworten, aber das ist so lang geworden, dass ich dem Thema einen eigenen Eintrag widme.

Nö. mit einer 35-Stunden-Woche komme ich nicht hin. Grob überschlagen hatte ich bisher 34 diese Woche, und ich hatte Montag früher Schluss als sonst, weil es der erste Tag nach den Sommerferien war, und nichts zu korrigieren. Ich habe allerdings die Pausen in der Schule nicht rausgerechnet, weil ich entweder Aufsicht hatte oder was besprechen musste, oder kopieren oder ...Am Wochenende werden sicher noch einige Stunden dazukommen, weil ich für die nächste Woche noch vorbereiten muss. Und die wird echt heftig, weil ich Montag und Donnerstag Abend zum Arbeiten verabredet bin und Dienstag zwei Fachkonferenzen und Elternabend habe. Und ab dem 30. August rollen die ersten Arbeiten an, die korrigiert werden wollen.
Unter 35 schaffe ich nie, 40 sind der Schnitt und ich hatte auch schon 60, je nachdem, was anliegt.
Fertig bin ich nie, es gäbe immer noch etwas, das ich tun könnte, aber ich habe inzwischen ganz gut raus, mir Freiräume zu schaffen und so langfristig zu planen, dass ich trotzdem alles rechtzeitig fertig bekomme. Ich würde auch gerne einfach Feierabend haben, wenn ich nach Hause komme, oder ein richtiges Wochenende, und manchmal würde ich mir auch einfach so gerne mal frei nehmen, wenn ich was vorhabe oder meine, mal eine Auszeit zu brauchen, aber das geht halt nicht. Dafür haben wir einige Wochen Ferien, in denen ich mir die Arbeit zumindest einteilen kann. Richtig frei habe ich nur in den Sommerferien, und da auch "nur" in der Mitte. Ich schätze unterm Strich arbeite ich genauso viel und genauso lange wie andere auch. Es gibt halt immer Phasen, in denen es echt heftig wird. Zum Beispiel ab Ende August, da ich am 30.8., 3.9., 6.9. und 14.9. (da 2) Arbeiten/Klausuren schreiben lassen muss, die korrigiert werden wollen. Am 16.9. fahre ich für eine Woche auf Klassenfahrt an den Gardasee (6 Tage und Nächte rund um die Uhr Verantwortung), und ich werde kaum vorher alle 5 Stapel fertigkriegen. Das zur Frage "Was machst du in den Ferien?"
Aber trotzdem kann ich mir keinen anderen Beruf vorstellen.

Ansonsten ist es heute den ganzen Tag nicht hell geworden. Irgendwie habe ich das Gefühl in einer Wolke zu wohnen.


Die weißen Flecken sind vom Blitz angestrahlte Regentropfen.


Und mein Regen-Windlicht hatte ich gestern Abend geleert.


Jetzt ist jedenfalls erst einmal Wochenende. Meine Erkältung ist besser geworden, ich denke, ich kann spätestens Sonntag wieder laufen gehen. Diese ekeligen Schleimlöser werde ich jedenfalls nicht weiter nehmen, die sind mir voll auf den Magen geschlagen und ich hatte den ganzen Tag das Gefühl, wie ein Pfefferminzbonbon zu riechen. Bäh!
Nach der Schule bin ich mit einer Kollegin nett essen gegangen. Ein schöner Weg, das Wochenende einzuläuten!

Donnerstag, 9. August 2007

It's raining again...

Ich glaube, es hat den ganzen Tag noch nicht wieder aufgehört zu regnen, sondern variiert nur in der Stärke. Ich habe meine Laufverabredung für heute Abend abgesagt. Nicht wegen des Wetters, ich laufe auch bei Regen, wenn es denn sein muss. Aber wegen der Erkältung. Ich habe trotz der ärztlich verordneten Ibuprofen Kopfschmerzen und bin einfach nur hundemüde. Dann lieber ein paar Tage auskurieren, ich habe Anfang 2006 nur zu gut gemerkt was passiert, wenn man nicht auf seinen Körper hört.

Die erste Woche ist zwar noch nicht ganz rum, aber bisher finde ich meinen Stundenplan ziemlich gut. Ich hatte schon ewig nicht mitten in der Woche mal einen freien Nachmittag, und jetzt habe ich sogar zwei, kann ganz in Ruhe meine Vorbereitungen machen und damit das Wochenende ein bisschen entlasten. Mal sehen, wie der Freitag so wird, was ich in den Freistunden so geschafft kriege. So sieht er aus:

Mittwoch, 8. August 2007

*Gähn* und *schnief*

Ich habe es offenbar geschafft mich im Sommer zu erkälten. Hatte die ganzen Symptome auf Heuschnupfen geschoben, habe auch welchen, aber nicht nur. Dann wundert mich auch nicht mehr, wieso es nicht so gut lief gestern und wieso ich seit Tagen Kopfschmerzen habe und nicht so gut Luft kriege. Wie die Ärztin den Unterschied erkennen kann, wenn sie in die Nase und den Rachen guckt und die Nebenhöhlen ultraschallt, ist mir nicht ganz klar, aber offenbar geht das. Sie hätte mich glatt den Rest der Woche krankgeschrieben, aber das fand ich wegen einer leichten Erkältung dann doch ein bisschen übertrieben. Dafür fühle ich mich dann doch nicht krank genug. Aber gut, dass ich heute bloß zwei Stunden hatte und zu Hause weiterarbeiten konnte.

Dienstag, 7. August 2007

(An)Spannung

Zweiter Tag in der Schule. 5 Stunden Unterricht und gefühlte 10 Stunden Konferenz, in Wirklichkeit waren es drei Stunden, aber die hatten es in sich. Als ich dann zu Hause war, habe ich kurz was gegessen, weil ich fiese Magenkrämpfe hatte und außerdem zum laufen verabredet war. Und das geht gar nicht, wenn ich Hunger habe. Aber gut, dass ich verabredet war, sonst wäre ich nämlich nicht gegangen. Wieder kaum Werte für die Statistik, ungefähr 7 km, unter 50 Minuten. Der Lauf war auch eher nicht so toll, weil ich doch langsam merke, dass ich nicht genug Schlaf kriege. Die Nacht auf Montag war sehr kurz, weil ich einfach viel zu spät im Bett war, und in der letzten Nacht habe ich super schlecht geschlafen, viel wirres Zeug geträumt. Meine Zehen pellen sich auch gerade, und die neue Haut ist noch sehr empfindlich. Dummheit muss eben bestraft werden…

Ich merke, dass ich total angespannt bin (aufgeknibbelte Finger, Magenschmerzen, unruhige Nächte) und kann gar nicht sagen, woran es liegt. Klar ist Schule anstrengend, klar ist es irgendwo spannend, neue Schüler kennen zu lernen, klar ist es mit Anspannung verbunden, in Konferenzen und Arbeitsgruppen zu sitzen, aber an sich ist es positiver Stress, weil ich, soweit ich das bisher einschätzen kann, dieses Jahr super nette Lerngruppen habe und auch sonst alles rund läuft. Oder sind es doch normale Anlaufschwierigkeiten nach 6 Wochen Ferien? Wer weiß. Ich hoffe jedenfalls, dass sich das spätestens nächste Woche wieder einpendelt.

Montag, 6. August 2007

Hochleistungssport? Nö, Unterricht

Heute war der erste Schultag nach den Sommerferien. Und es ging natürlich sofort in die Vollen. Erst 2 Stunden mit meiner Klasse, dann noch 4 Stunden Unterricht nach Plan. Ist das anstrengend, hatte ich irgendwie vergessen. Ich laufe immer etwas höhertourig, wenn ich vor Schülern stehe, eine gewisse Grundanspannung ist vorhanden. Und heute war es ja zu allem Überfluss auch noch heiß und es gab viel zu regeln und einige neue Schüler kennen zu lernen (Mein neuer LK ist super nett!). Ich habe stärker geschwitzt als manches Mal beim Laufen. Nicht wirklich angenehm, wenn man vor der Klasse steht und merkt, wie einem der Schweiß den Rücken und den Bauch runterläuft und man sich fragt, wie viele Flecken auf dem T-Shirt schon zu sehen sind oder ob irgendwann was auf den Boden tropft. Nicht toll, wenn die Hände so nass sind, dass man Probleme beim Schreiben bekommt, weil das Papier aufweicht. Nicht dass das jemand falsch versteht, ich habe nicht vor Angst/Anspannung geschwitzt, sondern weil es in den Klassenräumen sicherlich weit über 30°C heiß war. Ekelhaft!

Aber spätestens morgen hat sich das mit dem Sommer ja eh wieder erledigt, wir machen mal eben über Nacht einen Temperatursturz um 10 °C. Wundert mich, dass ich den ganzen Tag schon Kopfschmerzen habe? Nö, eigentlich nicht. Dass ich müde bin wundert mich auch nicht, denn ich war doch erst einigermaßen spät im Bett. Schön war’s!

Sport? Ich? Heute? Nein danke. Hatte schon. Aber gestern war ich laufen. Ca. 7 km in ca. 50 Minuten, keine Ahnung, wie meine HF war. Ich habe nämlich meine Pulsuhr einschicken lassen, weil die nur noch Blödsinn anzeigte. Habe zwar eine Leihuhr bekommen, aber die hat sich nicht mit der Uhr meiner Freundin vertragen und ständig unsere Pulswerte addiert, und ich habe auf die Schnelle nicht gefunden, wie ich das lästige Piepsen abstelle, das mir anzeigen wollte, dass ich mit einer HF von 240 doch weit über der eingestellten HF max lag. Also habe ich das Dingen abgeschaltet und bin nach Gefühl gelaufen. Auch mal ganz schön. Ich habe allerdings wegen der Pollen kaum Luft gekriegt. Wenn ich die Tabletten nehme, kann ich zwar durchatmen, aber im Stehen schlafen, das bringt es auch nicht. Mal sehen, was der Doc am Mittwoch sagt.

Im Rückblick also 2 Läufe pro Woche, insgesamt ca. 15 km. Tja, suboptimal, aber besser als gar nichts.

Samstag, 4. August 2007

Es ist Sommer

Das letzte Ferienwochenende zeigt sich wettermäßig so, wie ich das gerne die ganze Zeit gehabt hätte. Die Sonne scheint, es ist einigermaßen warm und der Himmel ist blau. Deshalb habe ich gestern Abend mal Fotos gemacht:

Das sieht man, wenn man auf dem Balkon steht und nach links schaut. Ein paar Heißluftballons waren gestern auch unterwegs, die kommen gerne bei uns vorbei. Ballonfahren ist auch etwas, das ich immer schon einmal machen wollte.

Das sieht man, wenn man geradeaus schaut.




Beim zweiten Bild stand die Sonne inzwischen so tief, dass sie die Bäume nicht mehr angestrahlt hat.

Heute Morgen hatte Stefan dieselbe Idee:


Das Nachbarhaus links, ohne Ballons.


Der Blick geradeaus, auf unseren wunderbar kaputten Balkon und den Garten unserer Vermieterin. Wer genau hinsieht, kann den Wasserstand im Glas-Windlicht erkennen. Es hat in den letzten Woche so viel geregnet und war so kalt, dass wir nicht draußen sitzen konnten und ein Teelicht sowieso abgesoffen wäre.


Weniger schön ist, dass es mir gesundheitlich immer noch mies geht. Ich habe letzte Nacht bestimmt 10 Stunden tief und fest gschlafen. Trotzdem hänge ich heute immer noch total daneben, bin müde, habe Kopfweh, bin arg reizbar. Da die Sonne so schön schien, haben wir einen Spaziergang in die Stadt gemacht. Ich wollte sowieso meine Pulsuhr einschicken und brauchte Pflegemittel für die Kontaktlinsen. Als ich wieder hier war, bin ich erst einmal für zwei Stunden ins Bett gegangen, und konnte tatsächlich pennen. Trotzdem bin ich immer noch platt. Entweder ich werde alt und kann nahezu schlaflose Nächte gar nicht mehr haben oder ich brüte was aus. Dazu passen würden auch Triefnase und dicke Augen. Die wiederum können auch vom Heuschnupfen kommen. Was weiß ich , ich hoffe jedenfalls, dass es mir morgen wieder gut geht. Schließlich bin ihc zum Laufen verabredet und will abends wieder auf ein Konzert. Ja, ich weiß, ich war erst Donnerstag, aber das Konzert morgen habe ich mener Mutter zum Geburtstag geschenkt und es wäre ja blöd, sie da alleine hingehen zu lassen. Nicht dass das eingroßes Opfer wäre, mir die Show noch einmal anzusehen, ganz im Gegenteil...

Freitag, 3. August 2007

Ferien? Nein, unterrichtsfreie Zeit.

Keine Schüler in der Schule, die kommen erst ab Montag, aber ich habe Mittwoch, Donnerstag und heute einige Stunden dort verbracht um zu arbeiten.
Mittwoch eine ewig lange Konferenz, danach noch „Aufräumarbeiten“ im Methodenschrank. Danach habe ich dann zu Hause noch drei Stunden gearbeitet. Abends waren wir zum Grillen eingeladen (noch ein Baby gucken, auch süß). In der Nacht war ich leider um 3.45 wach und konnte nicht
wieder einschlafen. Unruhig schlafender Schatz, 1000 Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, eine nervige Fliege, Bauchweh, es kam alles zusammen. War nicht so gut für den Donnerstag.

Donnerstag Treffen einer Arbeitsgruppe, dann eine Kopieraktion. Danach bin ich dann nach Bad Nauheim gefahren, zu einem Open-Air-Konzert. Da es morgens hier geschüttet hat wie aus Kübeln, war der Kofferraum voll. Gore-Tex-Schuhe, Gore-Tex-Jacke, Regenhose, Fleece, alles dabei. Zum Glück klarte es auf und ab ca. 18.00 schien die Sonne. Perfektes Wetter für ein richtig gutes Konzert. Und die ganzen Klamotten konnten im Auto bleiben. Unglaublich, dass mich die Konzerte immer noch so mitreißen, obwohl ich ihn schon so oft gesehen habe. Auf der Seite von HR 1 gab es auch ein paar Fotos, auf denen ich zu sehen bin, so richtig gut getroffen finde ich mich allerdings nicht, weil mich die Scheinwerfer von der Bühne doch ein wenig geblendet haben.

Nach dem Konzert musste ich leider noch nach Hause fahren. War um 3.00 im Bett.

Leider war heute für 8.30 eine Konferenz angesetzt, also habe ich mich um 7.00 aus dem Bett gequält und war gegen 9.00 so richtig geladen. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei, es war alles gesagt, was sowieso in Form von Kopien vorlag und es war so überflüssig wie mal was, dort hinzumüssen. Das Verhalten einiger Personen fand ich auch völlig daneben, ich mag jetzt hier nicht so ins Detail gehen. Dafür hänge ich jetzt völlig daneben, weil ich natürlich mittags nicht pennen kann, aber nach zwei halb wachen Nächten einfach völlig alle bin. Danach habe ich noch drei Stunden in der Schule gearbeitet und werde heute sehr sehr früh schlafen gehen, damit ich morgen dann wenigstens fit bin. Meine Laufverabredung habe ich abgesagt, weil ich kaum mehr geradeaus gucken kann.

Gestern Nacht habe ich dann übrigens den ersten Hamburger seit Sommer 2006 gegessen, ich hatte unglaublichen Hunger und musste ja noch einiges an Kilometern zurücklegen. Besonders lecker fand ich’s jetzt nicht.