Sonntag, 4. Dezember 2016

54. ATG Winterlauf



Als ich heute Morgen aufwachte und aus dem Fenster schaute, war alles weiß. Gefroren. Am Horizont ließ ein zartes Gelb erahnen, dass die Sonne bald aufgehen würde. Und es war nicht ein Wölkchen zu sehen. Das Handy sagt -4 Grad. Knackig kalt, wohl wahr. Also entschied ich mich für die Winter-Tight, ein Unterhemd, ein Langarm-Shirt und meine Jacke MIT Ärmeln. Darüber dann noch eine Hose und eine dicke Jacke, denn bis zum Start sollten ja noch ein paar Stunden vergehen. Ich war um 9.00 verabredet, um meine Startnummer abzuholen, und gemeinsam mit den anderen Läuferinnen und Läufern aus meinem Verein bin ich dann in den Bus gestiegen, der uns zum Start gefahren hat. Da haben wir uns noch etwas die Zeit vertrieben und gefroren, weil weder im warmen Innenraum noch am Lagerfeuer wirklich viel Platz war. Um kurz nach 11.00 fiel der Startschuss, den habe ich aber leider nicht gehört, jedenfalls setzte sich das Feld in Bewegung.
Es war einfach herrlich. Die Sonne schien, der Himmel war blau, es war zwar knackig kalt, aber nicht zu sehr, an einigen Stellen liefen wir auch ein Stück in der Sonne, und das hat richtig gut getan. Nach ca. 2 km waren Hände und Füße wieder warm, und es lief. Ich lief. Kilometer für Kilometer. Eine landschaftlich tolle Strecke, ich habe die ganze Zeit irgendwie gestrahlt innerlich, weil es ich es so schön fand. Ich lief. Und lief. Für meine Verhältnisse eigentlich viel zu schnell. Aber offenbar doch genau richtig, denn ich bin durchgelaufen und hatte am Ende sogar noch Kraft für einen sensationellen Endspurt. Nach meiner Uhr war ich in 1:59:28 im Ziel, offiziell leider erst nach 2:01:19, weil ich halt recht weit hinten gestartet war und es keinen Unterschied zwischen Brutto- und Nettozeit gab. Egal, ich habe meine persönliche Bestleistung auf dieser Strecke sensationell verbessert:
2:18:50 2012
2:22:54 2014
2:01:19 2016
Zur Belohnung gab es am Ende eine Printenplatte, über die sich meine Familie freuen wird, und ein paar Handschuhe, das ich sehr gut gebrauchen kann. Ich bin bombenstolz und ziemlich KO jetzt. Aber das war es wert.


Sonntag, 6. November 2016

Rursee Marathon (na ja, nicht ganz)



Heute dann also „einer der schönsten Landschaftsläufe Deutschlands“ (laut Homepage). 16,5 km um den Rursee, Start und Ziel in Einruhr (warum im Namen des „Dorfs am See“ jetzt die Ruhr mit ‚h‘ geschrieben wird, ist mir ein Rätsel. Ist aber so). 

Das ganze Dorf war auf dieses Event ausgerichtet, die Organisation und die Rahmenbedingungen waren echt top. Das Nachmelden gelang innerhalb weniger Minuten, es gab ein Zelt, in dem man sich aufhalten konnte, es gab super saubere Toiletten, alles bestens, sodass die Zeit bis zum Start schnell verging. 

 Und dann ging es los. 16,5 km am See entlang, teilweise auf dem Eifelsteig, mal eben, mal sanft bergauf und bergab und an drei Stellen richtig heftig hoch, sodass man das nicht mehr laufen konnte. Nach 7 km gab es was zu trinken, nach 12 km sogar Schokolade (und Bananen und sowas). Und es lief bei mir richtig gut. Ich habe die wirklich wunderbare Landschaft genossen (war kein leeres Versprechen).








Und ich habe mich gefreut, dass ich mich doch dazu durchgerungen habe mitzulaufen. Ich war aber unterwegs froh über meine winddichte Weste, denn es wehte ein ziemlich scharfer Wind.

Nach dem Lauf gab es Kuchen. So ein Kuchenbuffet habe ich ehrlich noch nie gesehen. Ich habe den Eindruck, jeder Dorfbewohner wurde verpflichtet einen leckeren Kuchen beizusteuern. Ich habe ich dann für Kirschkuchen mit Streuseln und Schokolade entschieden und diese beiden Stücke mit Genuss verspeist. Dazu ein leckeres Tässchen Kaffee. Und so gestärkt sind wir dann nach Hause gefahren. Eine wirklich gelungene Laufveranstaltung. 

 



Freitag, 21. Oktober 2016

A Holiday in Paradise



Oder: ein kleiner Rückblick auf unseren Urlaub in Florida. Wo ich ja nie hinwollte. Wegen der Moskitos und der Hitze und überhaupt. Wie doof! (Aber im Sommer, wenn richtig Regenzeit ist, will ich da nach wie vor nicht hin.)
Aber von vorne. Los ging es sonntags, mit dem Flug Köln – Miami. Hat alles wunderbar geklappt. Aber ein bisschen bekloppt ist das alles schon. Wir haben unzählige Male unsere Pässe (und ESTA) zeigen müssen: vor der Schlange beim Einchecken, beim Einchecken, auf dem Weg zur Sicherheitskontrolle, auf dem Weg zum Gate (S. ist da sehr gründlich durchsucht worden) und dann nochmal beim Einsteigen. Ich frage mich, warum da nicht einmal reicht. Aber gut, dann hat man halt irgendwann das nötige Zeugs einfach in der Hand.
Die Einreise in die USA lief auch diesmal problemlos. Und wir haben einen funkelnagelneuen Mietwagen bekommen. Der war so neu, dass die Uhr noch nicht eingestellt war und überall noch Schutzfolien klebten. Da mussten wir diesmal keine Sorge haben, dass wir mit einem Platten liegenbleiben. Wir sind dann nach Hollywood gefahren und dort noch was essen gegangen (Pizza). Es war ziemlich stürmisch, aber trocken.



Am nächsten Morgen (Montag) war ich sehr früh wach und habe die Gelegenheit genutzt, noch vor Sonnenaufgang laufen zu gehen. Auf dem Hinweg lief es unglaublich gut, fast wie fliegen. Auf dem Rückweg war dann klar, warum: ich hatte gut Rückenwind. Der Gegenwind auf dem Rückweg war dann richtig heftig, und die fliegenden Sandkörner haben gut wehgetan. Letzte Reste von Hurrikan Matthew. Danach waren wir dann einkaufen und sind eine Runde cachen gegangen und haben dabei einiges an Meilen gemacht. Da schmeckte der berühmte Burger bei „Le Tub“ dann besonders gut.

 

Am nächsten Tag (Dienstag) war ich wieder ziemlich früh wach. Die Sonne ging leider hinter einer dichten Wolkendecke auf, das war etwas schade. Morgens sind wir im West Lake Park cachen gegangen, nachmittags waren wir dann am Strand. Schwimmen ging aber nicht, dafür waren die Wellen zu heftig. Ich bin mit den Füßen ins Wasser und ein ganzes Stück am Strand entlang gelaufen. Als wir dann genug Sand im Ohr, im Mund und überall hatten, sind wir ins Kino gegangen (The Girl on the Train –hat mir gut gefallen). Vorher waren wir noch lecker essen (Red Lobster).

Mittwoch bin ich dann morgens wieder laufen gegangen, diesmal vor dem Frühstück. Das ging eine halbe Stunde ganz gut, und dann ist mir ziemlich der Saft ausgegangen. Muss man vielleicht trainieren. Wir sind dann mit dem einen oder anderen Zwischenstopp nach Sanibel Island gefahren. Da gefiel es uns richtig gut. Alles ist auf Radfahrer und Fußgänger ausgerichtet, und in unserem Hotel konnte man kostenlos Fahrräder mieten, den Kraftraum benutzen, am Strand einen Sonnenschirm und Liegen nehmen und so weiter. Total schön. Am ersten Abend haben wir uns einen Cocktail geleistet.

 

Danach sind wir zu Fuß gegangen, am zweiten Tag (bei perfektem Wetter) haben wir eine kleine Radtour Richtung Leuchtturm gemacht und morgens den Kraftraum getestet, und am letzten Tag (Freitag) waren wir über 40 Kilometer unterwegs Richtung Captiva, wo der Strand fast noch schöner ist. Also Bewegung satt. 

 

 

 

 

Danach ging es dann nach Tavernier. Die Fahrt hat sich ziemlich gezogen, sodass wir abends nur was essen und einkaufen waren und ansonsten nicht mehr viel gemacht haben. Am nächsten Tag waren wir im Pennekamp State Park. Da gibt es diverse Strände, die Möglichkeit, den einen oder anderen kleinen Trail zu wandern, Kayaks auszuleihen, zu schnorcheln, alles, was das Herz begehrt. Wir haben uns dann Kayaks ausgeliehen und damit eine Runde gedreht. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht, man kriegt auch recht schnell raus, wie man damit umgehen muss. Danach war ich noch eine Runde schwimmen, auch schön. Abends waren wir dann wieder im Kino (Miss Peregrins’s Home for Peculiar Children. Gut gemacht).

Sonntag ging es dann nach Key West. My favourite place. Wir konnten zum Glück recht früh einchecken und sind ein bisschen shoppen gegangen (T-Shirts und Flip Flops). Abends haben wir dann am Sunset Pier einen Tisch bekommen und uns bei einem leckeren Cocktail einen ziemlich schönen Sonnenuntergang angeschaut. Perfekt. 

 




Am Montag haben wir uns dann Fahrräder geliehen und eine schöne Tour gemacht, mit Stopp am Strand, richtig traumhaft. Das war so super schön, dass ich am nächsten Tag gleich nochmal hin musste. Abends waren wir dann wieder im Kino und haben The Accountant gesehen. Mir persönlich war der zu brutal und auch ziemlich verwirrend. Nicht so meins. Abends haben wir uns dann zum Nachtisch so ungefähr den größten Eisbecher geteilt, den ich je gesehen habe. Und lecker war der!


 

 


 

Am nächsten Tag mussten wir leider zurück Richtung Ostküste, und das hat unglaublich lange gedauert, wir waren erst gegen 19.00 da. Den Highway 1 fahre ich lieber Richtung Süden, weil dann der Urlaub beginnt.

 

Stefan wollte unbedingt noch The Magnificent 7 sehen, das ging dann nur noch in der Spätvorstellung. Arg spät für meine Verhältnisse. Da dadurch, dass wir so spät waren, am Hotel alle vernünftigen Parkplätze belegt waren und es in den Seitenstraßen 2 Dollar die Stunde kostet (auch nachts), musste ich noch etwas unorthodox einparken. Hab es geschafft, ohne das funkelnagelneue Auto zu zerkratzen.

Der letzte Tag war doof. Ich hatte extra gefragt, ob wie später auschecken können. Und wir hatten dann das einzige Zimmer, das wirklich pünktlich fertig sein sollte. Also ging das nicht. Wir wollten aber nochmal Kayaks leihen. Uns wurde dann angeboten, in einem Partner-Hotel duschen zu gehen. Das haben wir dann gar nicht mehr gemacht, weil es von der Zeit her nicht gereicht hätte. Die Paddeltour hat trotz diverser Regengüsse total Spaß gemacht. Wir haben uns dann nur kurz umgezogen und sind zum Flughafen gefahren. Miami Airport könnte dringend mal eine Renovierung gebrauchen. 70er-Jahre-Charm. Ein neuer Teppich wäre mal dringend nötig.

War total schön. Gerne wieder. Gerne auch länger.

Samstag, 24. September 2016

Côte 'Azur on a budget



Ihre Erlebnis-Reise an die Côte d’Azur, mit Anreise, Halbpension und Programm, für unter 350 Euro
Unsere Leistungen:
Sie steigen am Samstagabend mit ca. 66 Jugendlichen in einen modernen Doppeldecker-Bus. Unser Fahrer bringt sie sicher auf die andere Seite der Alpen. Ja, sie mögen sich unterwegs wundern, warum wir über Frankfurt und Basel fahren, wo das doch irgendwie nicht auf dem Weg liegt, aber wir haben uns was dabei gedacht, ganz sicher. Kommen sie nach einer wunderbaren Nacht in komfortablen Liegesesseln entspannt am Ziel an. Die oben genannten 66 Jugendlichen sind natürlich immer ein gewisser Risikofaktor. Bitte überprüfen Sie nach jedem Stopp, ob es immer noch 66 Jugendliche sind. 



Am Ziel werden Sie bereits von Dominique, Gilbert und Laetitia erwarte, die Ihnen dann Ihre bestens ausgestatteten Bungalows zeigen. Diese sind zwar ein bisschen klein, aber aufgrund des tollen Programms und der schönen Anlage verbringt man darin ja eh nur einen Teil der Nacht zum Schlafen.
Der Sonntagnachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Entdecken Sie die Einkaufsmöglichkeiten oder spazieren Sie gemütlich am Strand entlang, beobachten Sie die Reichen und Schönen in ihrer natürlichen Umgebung. Abends erwartet Sie ein sorgfältig ausgewähltes 3-Gänge-Menü mit lokalen Spezialitäten (diese Woche: gefüllte Blätterteigtasche an Salat, Pommes frites, Hähnchen Nuggets und Apfelkuchen). Danach sorgen die 66 Jugendlichen für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, bis dann um 22.00 Bettruhe herrscht, für deren Einhaltung Sie verantwortlich sind. Bitte überprüfen Sie spätestens um Mitternacht, ob die 66 Jugendlichen vollzählig in der Anlage erschienen sind. Sorgen Sie auch dafür, dass alle ruhig sind, sodass schlafen kann, wer schlafen möchte. Sie gehen dann ins Bett, wenn alles ruhig ist.

Am Montag startet der Tag mit einem kontinentalen Frühstück (Baguette, Butter, Marmelade, Cerealien sowie Kaffee, Tee, Kakao oder Milch). Danach entdecken Sie Monaco. Unser Fahrer bringt Sie sicher ans Ziel. Dank der 66 Jugendlichen ist das Parken für Sie kostenlos. Auch der Eintritt ins ozeanografische Museum und den exotischen Garten ist für Sie frei. Genießen Sie die Aussicht von der Dachterrasse des Museums und aus dem Garten, spekulieren Sie, was die Schiffe im Hafen wohl so kosten und fühlen Sie sich wie ein Rennfahrer am Start des Grand Prix. Aber Vorsicht, Monaco gehört irgendwie nicht zu Europa, was das Roaming angeht. Man bezahlt dort zwar mit Euro und spricht Französisch, aber die EU-Reise-Flat gilt dort nicht. 







Abends haben Sie erneut die Gelegenheit, Juan-les-Pins zu entdecken. Wir empfehlen einen Spaziergang ins nahe gelegene Golfe Juan, da dort die richtig dicken Schiffe im Hafen liegen. Auch an diesem Abend erwarte Sie ein frisch zubereitetes Menü (Pizza, Fischstäbchen mit Reis und Ratatouille und Flan Caramel). Das Unterhaltungsprogramm gestaltet sich dann ähnlich wie am Vortag. 



Der Dienstag beinhaltet einige Herausforderungen. Sie fahren an den Lac de Ste-Croix und die Verdon-Schlucht. Diese wird gerne mit dem Grand Canyon verglichen. Dort erhalten Sie die Gelegenheit, mit dem Kayak sowohl den See als auch die Schlucht zu erkunden. Das Panorama ist spektakulär, das Wasser sauber und von angenehmer Bade-Temperatur. Die Anreise mit einem modernen Doppeldecker-Bus bietet jedoch eine Herausforderung für Nerven und Magen, da die engen, kurvigen Straßen unserem Fahrer alles abverlangen. Empfindliche Personen sollten vor Antritt der Fahrt Reisetabletten nehmen oder eine entsprechende Tüte bereithalten. 



Da das Paddeln besonders für Ungeübte recht anstrengend sein kann, erwartet Sie abends ein kulinarisches Highlight: ein umfangreiches Salat-Buffet, 3 Sorten frisch gegrilltes Fleisch, Ofenkartoffeln und als Nachtisch feinstes Eis. Der Abend wird dann eher ruhig, da die 66 Jugendlichen (bitte unterwegs mehrfach nachzählen!) erwartungsgemäß ziemlich KO sein werden und früh schlafen gehen. Also die meisten. Zum Abendprogramm siehe oben.

Der Mittwoch steht dann im Zeichen der beiden Städte Nizza und Cannes. Den Vormittag verbringen Sie in Nizza. Dort besichtigen Sie die Confiserie Florian und erhalten die Gelegenheit, die eine oder andere Spezialität zu probieren. Danach flanieren Sie entlang der berühmten Promenade zum Hard Rock Café, wo Sie mit einem Rock’n’Roll-Menu kulinarisch verwöhnt werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Burger, dazu reichen wir Softdrinks und Eis. 





Nach etwas Freizeit nach dem Essen besteigen Sie dann wieder den Bus (sobald alle 66 Jugendlichen den Abfahrtsort gefunden haben) und werden nach Cannes gebracht, wo Sie die Gelegenheit haben, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und sich selbst ein Bild zu machen, welche Strandpromenade Ihnen besser gefällt. Idealerweise ist in Cannes dann Regatta, sodass Sie unzählige Segelschiffe im Hafen und auf dem Wasser bewundern können. 



Abends erwartet Sie dann ein weiteres kulinarisches Highlight, Croque Monsieur an Salat, Putenschnitzel mit Penne und Beignets aux Pommes. Da es sich um den letzten gemeinsamen Abend in der Anlage handelt, erhalten die 66 Jugendlichen etwas länger Ausgang. Bitte überprüfen Sie ebenfalls wieder, dass alle da sind.

Am Donnerstag erhalten Sie die Gelegenheit, die spektakuläre Küste vom Wasser aus zu bewundern. Sie gehen zum Hafen und besteigen mit 66 Jugendlichen dort ein Boot, das sie zu den lerinischen Inseln bringt. Dort können Sie das Musee de la Mer und das Fort Sainte Marguerite umsonst besichtigen, sofern Sie mindestens 30 Jugendliche mitnehmen. Auch empfehlenswert: das Restaurant mit Meerblick, in dem Sie auf eigene Kosten eine wunderbare Pizza essen können. 





Gegen 15.00 geht es gemeinsam zurück zum Festland, Sie erhalten die Gelegenheit, noch den einen oder anderen Einkauf zu tätigen, und dann bringt Sie unser Fahrer sicher und bequem nach Hause. Auf der Rückfahrt erleben Sie dann aufgrund der Schließung des Tunnels eine Überquerung des Gotthard-Passes im modernen Doppeldecker-Bus, der so gerade eben um die Kurven kommt. Auch hier sind Nerven und Magen wieder sehr gefordert. Am Morgen des Freitag erreichen Sie dann Ihr Ziel und übergeben die hoffentlich immer noch 66 Jugendlichen an Ihre Eltern.

Ja, die Anreise dauert deutlich länger als mit dem Flugzeug, dem eigenen Porsche oder der eigenen Yacht. Ja, das Essen ist jetzt nicht so edel, wie man das an der Côte d’Azur erwarten würde. Und enge, kurvige Straßen oben im Doppeldecker machen nur bedingt Spaß. Aber ansonsten ist es echt ein Erlebnis.