Mittwoch, 31. Dezember 2014

Im Dezember gelesen



Einer der guten Vorsätze fürs Neue Jahr ist aufzuschreiben, was ich alles so lese, damit ich einen besseren Überblick habe und es mir nicht passiert, dass ich Bücher doppelt kaufe. Der Rückblick auf Dezember gestaltet sich etwas schwierig, weil ich bei den Büchern, die etwas länger zurückliegen,  nicht mehr weiß, ob ich sie im Dezember oder doch schon im November gelesen habe. Ab Januar sollte das dann einfacher sein.

Den Anfang macht die „Maze Runner“-Trilogie von James Dashner (Maze Runner, Scorch Trials, Dark Cure – die Menschheit droht von einer Epidemie ausgerottet zu werden und man sucht verzweifelt nach demHeilmittel). Den Film haben wir in Florida gesehen, S. hatte da auch das Buch gelesen und war ganz angetan. Dass ich alle drei hintereinander weg gelesen habe, sagt ja schon das eine oder andere. Aber irgendwie hat mich das Ende geärgert. Mehr sage ich dazu nicht, will ja nichts verraten.

Dann kam Dan Wells, „Ruins“. Das ist der dritte Teil der Partial-Trilogie (auch eine Art Endzeit-Roman, alle menschlichen Babys sterben, und die Partials gehen auch nach 20 Jahren kaputt, außerdem sind sich die beiden Gruppen nicht grün). Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten wieder in die Geschichte reinzukommen, weil es eine Weile her war, dass ich die ersten beiden Teile gelesen hatte. Insgesamt hat mir die Serie gut gefallen, aber ich hätte an der einen oder anderen Stelle die „Anführer“ packen und schütteln mögen, weil deren Rassismus und Engstirnigkeit so ärgerlich war.

The Girl with all the Gifts“ von M.C. Carey (ein Pilz verwandelt Menschen in fleischfressende Zombies (Hungries), die Protagonistin ist ein solches Wesen, aber „anders“). Auf dem Cover stand unter anderem: "If you only read one novel this year, make sure it's this one, it's amazing."—Martina Cole. Gut, es ist sonnenklar, dass ich dieses Jahr nicht nur ein Buch lesen würde, aber trotzdem, das ist schon eine Ansage. Dieser Roman hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Das Ende war logisch, aber irgendwie heftig.

John Katzenbach, „Der Professor“ (mal auf Deutsch). Es geht um einen dementen ehemaligen Psychologieprofessor, der mitbekommt, wie ein junges Mädchen entführt wird und der alles daran setzt, diese Entführung aufzuklären. Die Ausgangsidee fand ich interessant, zwischendrin musste ich ganz schön schlucken angesichts der menschlichen Abgründe. Insgesamt spannend zu lesen und keine leichte Kost.

Und da ich „angefixt“ war, habe ich direkt einen weiteren Roman von John Katzenbach gelesen, und zwar „Der Patient“. Ein ehemaliger Patient bedroht den Psychoanalytiker Frederick Starks. Entweder er findet binnen 15 Tagen heraus, um wen es sich handelt, oder er begeht Selbstmord oder seine Verwandten werden der Reihe nach umgebracht. Auch dieses Buch habe ich innerhalb weniger Tage mehr oder weniger verschlungen, fand es aber an der einen oder anderen Stelle doch recht weit hergeholt.

Und dann war da noch „Gone Girl: A Novel“ von Gillian Flynn. Gemischte Gefühle. Es fing an wie ein richtig guter Thriller. Frau weg, Ehemann verzweifelt. Dann kam eine Phase des Zweifels. Ehemann der Killer? Dann wurde das wiederum in Frage gestellt. Und das Ende ging gar nicht. Das war so ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte, aber immer weniger leiden konnte, je mehr es aufs Ende zuging.

Und was Leichtes für zwischendurch („Komm, wir laufen aus!“), obwohl Heidi Schmitt wahrscheinlich sauer wäre, wenn ich sie als „leichte Lektüre“ bezeichnen würde. Kleine Geschichten aus ihrem Leben als Läuferin, ich habe mindestens geschmunzelt und manchmal auch laut gelacht, habe mich an der einen oder anderen Stelle wiedererkannt und mich mehr als einmal darüber geärgert, dass der Husten mich fest im Griff hatte und ich nicht laufen gehen konnte.

Noch so ein Buch, von dem ich nicht restlos begeistert war: Jeffery Deaver, „The October List“. Novel in reverse. Das erste Kapitel ist eigentlich das letzte, und die Geschichte ist quasi eine Reise in die Vergangenheit. Nach dem ersten Kapitel war gar nichts klar und ich war gespannt, ob und wie sich das alles erklären würde. Ich habe mich aber, ehrlich gesagt, ziemlich durch das Buch gequält und an der einen oder anderen Stelle überlegt, ob ich es überhaupt zu Ende lesen möchte. Ja, es wird aufgeklärt, und ja, das erste Kapitel ist entgegen des ersten Eindrucks ein „richtiges“ Ende, aber irgendwie kam das dann doch alles sehr überraschend und unvorhersehbar. Eigentlich müsste ich es mit dem Wissen, das ich jetzt habe, noch einmal lesen, um zu prüfen, ob das auch alles so zusammenpasst, aber dazu habe ich keine Lust.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Endlich Winter

Gestern war ein seltsamer Tag, so wettermäßig. Ich wurde vom Radiowecker geweckt, es waren gerade Nachrichten und die Sprecherin berichtete von chaotischen Straßenverhältnissen wegen Schneefalls. Also erwartete ich, hinterm dem Vorhang auf eine verschneite Straße zu schauen. Nö, Fehlanzeige. Nur nass. Und das blieb auch erst einmal so. Das Radio brachte einen Staumeldung nach der anderen, Verzögerungen im Flug- und Bahnverkehr, und bei uns: nichts.




 Das Tief drehte sich um uns herum im Kreis. Wir sind dann spazieren gegangen und haben uns richtig schön dreckig gemacht, weil die Wege alle total matschig waren.
Irgendwann gegen 17.00 fing es dann doch leicht an zu rieseln, und ein cm oder so blieb auch liegen. Und so sah es dann heute aus:

Bisschen Schnee, und ganz wichtig: Sonnenschein und blauer Himmel. So mag ich Winter. Man musste allerdings sehr vorsichtig gehen, da es spiegelglatt war.


Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mein Laufjahr 2014



Das Jahr fing nicht gut an, ähnlich wie 2013 aufgehört hatte: mit Krankheit und Stress durch hohe Korrekturbelastung.
Ich bin im Januar zwei Mal gelaufen, insgesamt sagenhafte 11,22 km.
Im Februar waren es dann fast doppelt so viele Kilometer (21,15 km). Klingt toll, ist aber in der Summe auch eher traurig. Ich muss aber zu meiner Ehrenrettung sagen, dass ich relativ regelmäßig beim Pump war und viel spazieren gegangen bin.
Im März waren es wieder nur 2 Läufe und 12.06 km. Weil ich mal wieder richtig krank war. Ich habe dann erfahren, dass ich Peiffersches Drüsenfieber hatte. Damit war dann wenigstens geklärt, warum ich seit Dezember so angeschlagen war.
Im April waren es dann 17,93 km, verteilt auf 3 Läufe. Die waren alle in der ersten Aprilwoche. Danach war ich zwei Wochen im Urlaub und hatte zum ersten Mal keine Lust laufen zu gehen. Wir sind unheimlich viel spazieren gegangen, und das reichte mir völlig. Außerdem wurde ich in der zweiten Urlauswoche mal wieder krank und bin quasi direkt aus den Ferien in die Krankschreibung gewechselt. Solche Halsschmerzen hatte ich noch niemals zuvor.
Im Mai waren es vier Einheiten und insgesamt 21,12 km. Korrekturmarathon (Abi) und immer nach Nachwehen der überaus hartnäckigen Halsentzündung.
Der Juni war richtig gut, also im Vergleich zu den anderen Monaten: 6 Läufe, 32,77 km. Die laufen andere am Stück. Aber mehr ging nicht, weil ich gefühlt wieder nur korrigiert habe und außerdem wieder kränkelte.
Im Juli waren es dann 27,1 km, verteilt auf sechs Läufe. Alle, bevor mein Besuch aus Amerika kam. Ich glaube mir hat kein einziger davon Spaß gemacht.
Im August waren es auch wieder nur 15,17 km. Das lag am Besuch, zumindest zur Hälfte. Meine beiden amerikanischen Freundinnen wollten und konnten so gut wie nicht laufen und so habe ich mehr Zeit im Auto verbracht, als mir lieb war. Aber ich war in Schottland und England beim Pump. Das war cool.
Fazit für September: 4 Läufe, 23,46 km. Ein Lauf pro Woche. Dazu Korrekturen und eine kleine Klassenfahrt.
Im Oktober waren es vier Läufe und 27,75 km. Ich hatte im Urlaub keine Laufschuhe dabei. Danach gab es dann den x-ten Wiedereinstieg.
Der November war für meine Verhältnisse richtig gut. 11 Läufe, 81,32 Kilometer. Training für den Winterlauf und überhaupt die Erfahrung, dass es mal wieder Spaß macht.
Der Dezember war und ist wieder doof: 2 Läufe, 23,52 km. Das war’s. In der Woche vor dem Winterlauf war ich erkältet und habe die Füße stillgehalten, und ab Mittwoch nach dem Winterlauf hat es mich gesundheitlich völlig zerlegt, ich sitze nur noch röchelnd auf der Couch. Und da wir schon in der 52. Kalenderwoche sind, startet das neue Laufjahr am 29.12. Bis dahin werden definitiv keine Kilometer mehr dazukommen.
In Summe: 314,57. 20 km weniger als 2013, und das war schon schlecht.

Ziele für 2015: mehr laufen. Wenn alle Monate so wären wie November, wären die 1000 Jahreskilometer drin. Meine Laufpartnerin hat sich für einen Halbmarathon im April angemeldet und ich möchte mit ihr dafür trainieren. Ich muss jetzt aber erst einmal wieder gesund werden. Und bleiben. Dann sehen wir weiter.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Alle Jahre wieder


"Mein" Weihnachtsbaum. Unsere Wohnung ist zu klein und irgendwie habe ich auch ein Problem damit, wie viele Bäume jedes Jahr extra gezüchtet werden, ein paar Tage oder Wochen in der Wohnung stehen und dann auf den Müll wandern.
Dann lieber so. Ich MUSS mindestens einmal im Jahr dort vorbeilaufen, sonst fehlt mir was. 


Samstag, 20. Dezember 2014

Die Rache der Erkältung

War irgendwie klar, dass das nicht gutgeht, wenn man sofort, wenn die Erkältung etwas besser ist, in die Vollen geht und einen Wettkampf läuft. 
Montag und Dienstag nach dem Winterlauf ging es mir soweit gut. Ich hatte Muskelkater in den Beinen, vor allem in den Waden, und im Bauch (???), aber abgesehen davon war alles gut. Mein Mann hingegen hustete sich die Seele aus dem Leib. Es kam, wie es kommen musste, Mittwoch fing das bei mir dann auch an. Ich habe mich Mittwoch und Donnerstag noch zur Schule geschleppt, weil es einiges an wichtigen Terminen gab, aber am Freitag ging dann nichts mehr.
Jetzt sind zum Glück Ferien, und ich hoffe, dass ich schnell wieder gesund werde. Ich war seit zwei Wochen nicht beim Pump und fühle mich ohne Bewegung gar nicht wohl.

Sonntag, 14. Dezember 2014

ATG Winterlauf 2014


Wie ich ja bereits letzte Woche geschrieben hatt, war ich krank. Ich hatte mich erkältet, habe die ganze Woche keinen Sport gemacht und mich zur Schule gequält.
Dann war da das Wetter. Gruseliger geht ja nun wirklich nicht. Sturmtief, Starkregen oder Schneeregen, zwar nicht kalt, aber einfach nur rundum usselig. Die ganze Woche, besonders Donnerstag und Freitag. Ich bin ja nun wirklich nicht aus Zucker, aber da wir langsam laufen, brauchen wir ja immer etwas länger, und bei so einem Mistwetter wären wir ja innerhalb kürzester Zeit bis auf die Haut nass.
Freitag und gestern kam dann noch Migräne dazu, so richtig fies einseitig, mit leichter Übelkeit. Ich hatte den Lauf eigentlich schon abgeschrieben, aber meine Laufpartnerin schrieb "es gibt keinen Plan B", also habe ich literweise Tee getrunken und bin richtig früh ins Bett gegangen. Bei leichtem Schneeregen.
Heute war auf wundersame Weise auf einmal wunderschönes Wetter. Sonnig, frisch, aber nicht kalt, wie neu. Meinem Kopf ging es auch besser, die Erkältung war so gut wie weg, also habe ich mich auf den Weg gemacht. Habe blöderweise mein Startnummernband zu Hause vergessen und mit der Sicherheitsnadel meine Weste kaputtgemacht (Faden gezogen). Meine Laufpartnerin hat auf dem Weg dahin ihr Stirnband verloren. Die Zeit reichte nicht, noch einmal zurückzugehen. Also habe ich meinen Mann angerufen und der hat es dann gerettet.
Der Transfer zum Start klappt wie immer super. Vor Ort haben wir uns noch einen heißen Tee gegönnt und gewartet, dass es endlich losgeht. Miterlebt, wie ein kleiner Junge Angst vor dem Nikolaus hatte (der ihm ganz nett einen Schokoriegel schenken wollte). Die Mitläufer so angeschaut. Und gewartet.
Wir haben uns ganz hinten aufgestellt, weil ja klar war, dass wir zu den Langsameren gehören. Quasi direkt vor dem Besenwagen.


Schnell kristallisierte sich heraus, dass noch 4 Leute langsamer sind als wir. Aber nicht viel. Und wir sind viel zu schnell losgelaufen. Die ersten Kilometer lief ich schon echt am Anschlag, aber ich habe es nicht geschafft, meine Laufpartnerin zu bremsen. Bis Kilometer 10 ging das auch ganz gut, aber ab dann hatte ich echt zu kämpfen. Das war auch der Teil der Strecke, der so richtig matschig war. Und dass ca. 200 Läuferinnen und Läufer vor uns schon da langgerannt waren, hat auch nicht geholfen. Aber die paar Leute, die anfeuernd dastanden, taten das auch noch für uns. Und auch die paar Straßen, die wir überqueren mussten, waren auch für uns noch gesperrt. Also lagen wir nicht so schlecht in der Zeit.
Richtig schlimm waren dann die letzten 4 km. In dem Teil des Waldes kenne ich mich aus, und die Streckenführung war eher ausgesucht, um auch die letzte Steigung noch mitzunehmen. Ich hatte an der einen oder anderen Stelle eine nette Alternative gewusst, aber das macht man ja nicht.
Fies auch: auf den letzten 2 Kilometern kommen einem diejenigen entgegen, die schon fertig sind. Ein Mann am Schluss meinte dann nur trocken "Ihr seid was spät". Ja, stimmt, aber ich hätte beim besten Willen nicht schneller gekonnt. Zielschluss war bei 2:15, wir haben 2:22 gebraucht. Wir bekamen noch unser Zielgeschenk ausgehändigt. Ein Handtuch (siehe Foto). Ich habe jetzt also ein T-Shirt, etliche Halstücher und ein Handtuch. Kann ich demnächst beim Pump mit angeben. Die Printenplatte werde ich wohl wieder meine Familie zu Weihnachten schenken. Sieht toll aus, aber ich mag keine Printen. 

Und jetzt bin ich KO. Richtig KO. Aber glücklich und zufrieden, dass ich es geschafft habe. Werde wohl morgen den Aufzug in den 3. Stock nehmen...

Dienstag, 9. Dezember 2014

Mist Mist Mist!!!

Das darf echt nicht wahr sein. Sonntagabend fing meine Nase an zu kribbeln. Es kratzte im Hals. Montag wurde ich mit heftigen Kopfschmerzen wach, das Halskratzen hatte sich zum Kloß im Hals weiterentwickelt. Die Nase kribbelte weiter.
Heute dann richtige Halsschmerzen. Und immer noch Kopfschmerzen. Die Nase kribbelt weiter, wenn sie nicht läuft.
Kein Fieber. Kein Husten. Noch nicht.
Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder ich bin bis Sonntag wieder fit oder nicht. Entweder ich kann beim Winterlauf antreten oder ich muss schon wieder absagen. Letzteres fände ich extrem ärgerlich, weil ich ja doch einigermaßen in Form bin und das unter normalen Umständen schaffen würde.
Bitte alle verfügbaren Daumen drücken.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Wie war das mit der Generalprobe?

Noch eine Woche bis zum Winterlauf. Quasi Zeit für eine Generalprobe. Die Woche war jetzt irgendwie nicht so optimal verlaufen. Dienstag das Lauftreff-Desaster, Mittwoch bis Freitag dann bleierne Müdigkeit, die zu absoluter Sportunlust führte. Also habe ich auch nichts gemacht und ständig in mich reingehorcht. Kratz es im Hals? Läuft die Nase wegen der Kälte, oder sind das die ersten Anzeichen einer Erkältung? Husten? Oder doch nicht?
Gestern war ich bei Pump. Alles paletti. Hat Spaß gemacht. Heute war ich zum Laufen verabredet. Das Wetter meinte es gut mit uns, statt des Dauergrau der letzten Tage konnte man die Sonne sehen. Aber irgendwie lief es nicht. Die Beine waren schwer, irgendwie fehlte die Luft, und das irgendwie bei beiden. Eigentlich waren 12 km geplant, gelaufen sind wir letztendlich 5,5. Und dann noch 3,5 gegangen, weil wir ja irgendwie nach Hause mussten.
Ursachen? War vielleicht doch nicht so schlau zum Pump zu gehen. Oder steckt da doch eine Erkältung in den Knochen? (Nein, bitte nicht!!!) War ich gestern doch zu spät im Bett (es war nach Mitternacht)? Bei meiner Laufpartnerin war es klar Schlafmangel und ein Bier zu viel. Und bei uns beiden der Kopf, denke ich.
Aber egal, letzte Woche haben wir uns bewiesen, dass wir die Strecke schaffen können. Und jetzt heißt es gesund bleiben. Die Generalprobe ist gründlich daneben gegangen, das ist doch ein gutes Omen für die Aufführung.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Muss ich mir das antun?

Lauftreff heute. Extra etwas früher für "Wiedereinsteiger und langsame Läufer". War einmal da und hatte Frust, weil mir die anderen zu schnell waren. War noch einmal da und bin nett mit einer Frau in meinem Tempo gelaufen. Dann kam eine Weile dauernd was dazwischen. Heute war ich dann mal wieder da.
Außer mir noch drei Leute. Es hieß "wir bleiben auf alle Fälle zusammen. Der Langsamste gibt das Tempo an". Ja, klingt toll, so theoretisch.
Zwei sind direkt recht zügig losgerannt, ich bin von Anfang an hinterhergehechelt. Eine ist bei mir geblieben, und wenn sie auch gesagt hat, dass ihr das nichts ausmacht und sie gerne auch mal langsam läuft, fand ich das für mich echt blöd. Ich war von Anfang an ziemlich am Limit. Und wenn ich am Limit renne, werde ich irgendwann sauer. Und irgendwann hatte ich dann einen Heulkrampf. Dann soll man nicht sagen, dass der Langsamste das Tempo angibt. Dann soll man direkt ehrlich sagen, was die Minimalanforderung ist.

Na ja, das Gute: ich bin heute 7km gelaufen, und zwar relativ schnell für meine Verhältnisse. Ich kann nur schneller werden, wenn ich mal schneller laufe.

Das Schlechte: ich bin total platt jetzt. Und ziemlich frustriert.