Massives Schneegestöber. Alles weiß. Also ein "richtiger" Winterlauf heute. Schön, eigentlich.
Dieser Lauf war aber heute mit einigen Hindernissen verbunden. Akku des Garmin leer. Also keine Puls- und Streckenmessung heute. Außerdem war ich spät dran, weil ich mich im Chat verquatscht und dann natürlich die Laufklaotten nicht auf Anhieb gefunden habe. Zumindest nicht DAS Shirt und DIE Socken.
Zum Treffpunkt gesprintet, schon mit schlechtem Gewissen. Laufpartnerin kam nicht. Habe mich derweil nett mti einem älteren Herrn unterhalten, der für seinen Lauftreff reichlich früh dran war. Ich hatte mein Handy nicht dabei, bin also nach 10 Minuten Warten und Frieren nach Hause gesprintet, um mal zu sehen, was los war. Währenddessen hatte der Mann mit ihr SMS ausgetauscht. Der Bus kam nicht, also konnte sie nicht kommen. Ich habe dann spontan beschlossen, dass ich mich dann dem älteren Herrn anschließe, weil ich irgendwie Lust auf Bewegung hatte. Zum Treffpunkt gesprintet. Mehrere andere ältere Herren und Damen begrüßten mich sehr freundlich.
Kaum bin ich da, klingelt das Handy, jetzt würde sie im Bus sitzen. Also habe ich ganz spontan doch wieder umdisponiert und bin zur Bushaltestelle gelaufen. Sie kam dann und so konnten wir eine halbe Stunde später als geplant doch losziehen.
Der Lauf war irgendwie schön. Es war nicht glatt, der Schnee machte ein schönes Licht. Einziges Manko: der Schnee ging dann irgendwann in Regen über, aber nicht in normalen Regen, es kamen viele kleine Eistropfen runter. Das habe ich auch noch nie erlebt. Ich bin auch nicht sicher, wie weit wir gelaufen sind. Ich denke es waren etwas über 7 km, durch den Schnee auch langsamer als sonst.
Und jetzt bin ich schön müde und warte darauf, dass die Motivatin zum Arbeiten kommt.
Sonntag, 20. Januar 2013
Dienstag, 8. Januar 2013
Arbeitet der nicht im Hotel?
Aus der Kategorie "Die Jugend von heute".
Englischunterricht, Jahrgang 9. Es geht um Berufe, die Schüler sollen verschiedenen Definitionen entsprechende Berufe zuordnen. Ein Satz bereitete extreme Schwierigkeiten (this person works with wood) und wurde erst einmal weggelassen. Am Ende blieb "carpenter" (Zimmermann) übrig. Schülerin meldet sich:
"Ich brauche mal Hilfe. Da kann was nicht."
Ich gehe hin und frage, wo genau das Problem ist.
"Ja hier bei Aufgabe 17, der eine Satz. "works with wood" heißt doch "arbeitet mit Holz, oder? "
Ich bejahe.
"Ich habe nur noch "carpenter " übrig." (das heißt Zimmermann und ist die richtige Lösung).
"Ja, ist doch prima so," sage ich und frage nach, ob die Schülerin weiß, was "carpenter" bedeutet.
"Ja, das heißt Zimmermann. Aber der arbeitet doch nicht mit Holz. Der macht doch im Hotel die Betten und putzt das Bad und so.".
"Ähm, nein, das ist das Zimmermädchen."
"Und wie heißt das, wenn das ein Mann macht? Und was macht dann ein Zimmermann?"
Na ja, die erste Frage kann ich, ehrlich gesagt, nicht direkt beantworten*. Und habe dann erklärt, was ein Zimmermann tut. Er arbeitet mit Holz.**
* Eine schnelle Suche bei Google ergab "Etagenportier" oder "roomboy". Wieder was gelernt...
**Macht z.B. Dachkonstruktionen, Balkone, Bauwerke aus Holz, Wandverkleidungen, Fußböden, Treppen etc.
Englischunterricht, Jahrgang 9. Es geht um Berufe, die Schüler sollen verschiedenen Definitionen entsprechende Berufe zuordnen. Ein Satz bereitete extreme Schwierigkeiten (this person works with wood) und wurde erst einmal weggelassen. Am Ende blieb "carpenter" (Zimmermann) übrig. Schülerin meldet sich:
"Ich brauche mal Hilfe. Da kann was nicht."
Ich gehe hin und frage, wo genau das Problem ist.
"Ja hier bei Aufgabe 17, der eine Satz. "works with wood" heißt doch "arbeitet mit Holz, oder? "
Ich bejahe.
"Ich habe nur noch "carpenter " übrig." (das heißt Zimmermann und ist die richtige Lösung).
"Ja, ist doch prima so," sage ich und frage nach, ob die Schülerin weiß, was "carpenter" bedeutet.
"Ja, das heißt Zimmermann. Aber der arbeitet doch nicht mit Holz. Der macht doch im Hotel die Betten und putzt das Bad und so.".
"Ähm, nein, das ist das Zimmermädchen."
"Und wie heißt das, wenn das ein Mann macht? Und was macht dann ein Zimmermann?"
Na ja, die erste Frage kann ich, ehrlich gesagt, nicht direkt beantworten*. Und habe dann erklärt, was ein Zimmermann tut. Er arbeitet mit Holz.**
* Eine schnelle Suche bei Google ergab "Etagenportier" oder "roomboy". Wieder was gelernt...
**Macht z.B. Dachkonstruktionen, Balkone, Bauwerke aus Holz, Wandverkleidungen, Fußböden, Treppen etc.
Freitag, 4. Januar 2013
Autsch!
Before doing it: Oh je, wird das klappen? Oder werde ich mich total zum Affen machen? Eine unkoordinierte nicht ganz schlanke Frau inmitten von durchtrainierten Super-Körpern? Oder mache ich doch lieber ganz normal Krafttraining?
Weil meine Waage gerade gemeine Werte anzeigt und weil meine Lieblings-Sporthose etwas kneift habe ich mich durchgerungen und bin zu meinem allerersten Kurs im Fitness-Studio gegangen. Bevor es richtig losging war ich schon leicht überfordert: was schleppen die da alle an? Was brauche ich? Wo kriege ich das? Ich habe dann kurzerhand die Trainerin gefragt und sie hat mir gesagt, was ich brauche (Step, Matte, Hantelstange, Scheiben, was zum Festmachen) und mir gleich einen Platz in der ersten Reihe zugewiesen: "Sonst siehst du mich nicht!"
"Ich würde mich lieber hinten verstecken."
"So'n Quatsch, hier hat jeder genug mit sich selbst zu tun und wird nicht darauf achten, was du machst." "Na gut."
Habe ich mir also einen Platz in der ersten Reihe ausgesucht und hatte eine sehr nette Frau neben mir, die mir währenddessen auch immer geholfen hat, die passenden Gewichte auszusuchen.
While doing it: Das macht Spaß! Und es braucht eine Weile, bis man das koordiniert kriegt. Heute hatte ich gut damit zu tun die Bewegungen richtig zu machen. Und ich hoffe alle hinter mir hatten genug mit sich selbst zu tun und haben sich nicht dauernd darüber lustig gemacht, dass ich mal wieder nicht im Takt war. Ich fand ganz interessant, dass die Übungen für Schultern und Arme einigermaßen gingen, die für die Beine aber gar nicht. Hätte ich jetzt anders herum erwartet, da ich ja durchs Laufen mehr mit den Beinen mache als mit den Armen.
After doing it: Autsch! Hatte ich schon "autsch" gesagt? Ich habe ganz dezent Muskelkater in den Oberschenkeln. Gut, die Arme merke ich auch, aber lange nicht so sehr. Es zwickt überall da, wo es schwabbelt, und das lässt vermuten, dass es ein gutes Workout war und möglicherweise der Schwabbel weniger wird, wenn ich ds jetzt öfter mache. Beim googeln habe ich eine Seite gefunden, wo die Bewegungen schön erläutert werden. Mangels einer Hantelstange werde ich das nachher mit einem Besenstiel mal ausprobieren und der Mann muss dann die durchtrainierte Frau auf dem Bild mit meinem Versuch sie nachzuahmen verleichen. Morgen ist der nächste Kurs.
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