Dienstag, 31. Juli 2007

Das erste Mal (nach dem Urlaub)

Ich habe endlich die Kurve gekriegt und angefangen Unterricht vorzubereiten. Angesichts der Länge der To-Do-Liste wäre es vielleicht doch sinnvoller gewesen früher anzufangen. Nicht mehr zu ändern, wird diese Woche halt schon etwas stressig.

Heute stand dann auch der erste Lauf nach dem Urlaub an. Perfektes Laufwetter, sonnig, aber nicht zu warm. Blöderweise lief es aber nicht so toll, weil mich die Pollen ganz schön plagen. In der Woche am Meer hatte ich nichts, aber jetzt trieft die Nase wieder und ich habe dicke Augen und das Gefühl nicht richtig Luft zu kriegen. Doof das. Aber ich habe mich durchgebissen!

Eckdaten: 1 Stunde 3 Minuten; HF im Schnitt 153 (stimmt nicht, war höher, die Uhr hatte einige Aussetzer, 8,6 km (kam mir eher weniger vor, auch da weiß ich nicht, inwieweit ich meinem Laufsensor vertrauen kann), 7:26 min/km (gefühlte 8). Ich muss die Uhr mal einschicken, habe andauernd Aussetzer oder total bekloppte Werte wie eine maximale Geschwindigkeit von 2 min/km. Ja klar. Im Leben nicht.

Montag, 30. Juli 2007

Der Alltag hat mich wieder

Der Alltag hat mich wieder. War heute von 11.00 bis 17.30 in der Schule, um die letzten Vorbereitungen für die Konferenz am Mittwoch zu treffen. Verflixte Technik, echt Mist, wenn die Schulverwaltungssoftware eine Macke hat, man die Kurslisten nicht vernünftig drucken kann, weil immer wieder Schüler dazugemogelt werden, die eigentlich gar nicht dahin gehören, in der Kursübersicht auf einmal gar keine Kurse mehr auftauchen und lauter so ein Mist. Muss an einem Bug im Update liegen, hoffe, der Experte kriegt das morgen wieder ans Laufen. Ich durfte auch schon einen ersten Blick auf meinen Stundenplan werfen, der freie Freitagnachmittag, den ich in den letzten beiden Jahren hatte, ist mal definitiv weg. Der Rest sah ganz OK aus, montags und freitags bis 16.00, dafür mittwochs und donnerstags nachmittags frei. Mittwoch gibt es dann die endgültige Fassung und, was viel spannender ist, die Kurslisten der Oberstufenkurse. Morgen habe ich zum Glück dann noch einmal frei. Bzw. müsste dann wohl so langsam mal anfangen ein bisschen Unterricht vorzubereiten.

Nach der Arbeit habe ich noch eine Freundin besucht, Baby gucken. So muss das sein, die Kleine hat die ganze Zeit verpennt und dabei total süß ausgesehen! Mehr ist heute nicht passiert. Zeit zum Sport hatte ich dann keine mehr, weil ich bis 20.30 bei meiner Freundin war und danach total ausgehungert erst einmal was kochen musste.

Sonntag, 29. Juli 2007

Urlaub

Samstag, 21. Juli 2007

Der Tag der Abreise. Unspektakulär, wenn man mal davon absieht, dass es gar nicht so einfach ist, den einen freien Platz in einem Parkhaus mit ca. 5000 Stellplätzen zu finden. Hat aber geklappt. Flug problemlos, Transfer zum Hotel ebenso.

Sonntag, 22. Juli 2007

Irgendwie war der Tag heute ganz unwirklich, weil ich Harry Potter gelesen habe. Um 21.50 habe ich das Buch zugeklappt und das war es. Es ist immer ein blödes Gefühl, wenn ein dickes Buch fertig gelesen ist. Es ist irgendwie noch blöder, wenn dieses Buch das letzte in einer Serie war. Diese Geschichte hat mich seit 1998 begleitet, als Stefan mir einfach mal den ersten Band mitgebracht hat. Schon ein Phänomen.

Gelesen habe ich hauptsächlich am Strand. Wir sind gemütlich dahin gelaufen (ca. 1 Stunde). Der Weg ging an der Küste entlang, und es raschelte in einer Tour im Gebüsch. Eidechsen, in allen Größen und vielen Farben. Es war ein schöner Weg mit vielen netten Blicken aufs Meer. Zum Teil nicht geeignet für Leute, die nicht schwindelfrei sind.


Der Anfang des Wanderweges in der Nähe unseres Hotels und der Wetterindikator - Berg klar, hohe Sonnenwahrscheinlichkeit, Berg im Dunst, eher wenig Sonne.


Die erste der vielen Eidechsen. Zuerst waren sie was Besonderes, aber nach einiger Zeit hatte man sich an die gewöhnt und wollte nicht mehr von jeder ein Foto machen.

Und noch eine...

Ganz schön steil.

Am Strand haben uns zwei Liegen und einen Sonnenschirm gemietet und es uns gemütlich gemacht. Die rote Flagge war oben, und das nicht ohne Grund. Ganz schön heftige Wellen, die einen, wenn man nicht aufpasst, mal eben umhauen. Es war leider fast die ganze Zeit bewölkt, aber trotzdem warm. Deshalb hatte ich auch nicht allzu viel Lust Fotos zu machen. Trotz der Bewölkung hatte die Sonne ganz schön Kraft, was Stefan, der es nicht nötig fand Sonnencreme zu benutzen, dann schmerzhaft erfahren musste.

Abends hatte es sich dann aufgeklart und man konnte Palmen vor blauem Himmel fotografieren. Eines meiner Lieblingsmotive.

Montag, 23. Juli 2007

Der Montag war ein klarer, sonniger Tag.

Wir sind an der Küste entlang nach Puerto reingegangen. Die Wege sind steil und uneben, und ich wäre nicht im Traum auf die Idee gekommen, da joggen zu gehen. Wir haben uns, da die Sonne so schön schien. ein nettes Plätzchen am Strand gesucht, unter einer Palme, und dann nahm das Unheil seinen Lauf… Denn der Weg zum Wasser war einigermaßen weit und ich bin ja so doof! Ich hätte ja mal darauf kommen können, dass schwarzer Sand heiß wird, vor allem, wenn die Sonne darauf scheint. Statt dann nach ein paar Schritten zurückzugehen und Sandalen anzuziehen bin ich tapfer (bescheuert!!!) zum Wasser gesprintet und habe erst einmal die Füße gekühlt und bin schwimmen gegangen (gelbe Fahne, weniger Wellen, super schön!!!). Und habe mir, während ich da so rumschwamm, überlegt, wie ich wohl zurückkomme. Schnell! Als ich wieder an der Liege war, hätte ich fast losgeheult, weil die Füße so wehtaten. Sandalen an, ab zur Dusche, erst einmal den Sand abspülen und kühlen und dann mal Bestandsaufnahme. Ich hatte an jedem Zeh und an zwei Stellen unter dem Fuß eine Blase, vermutlich eine Brandblase. Ganz klasse, am zweiten Tag schon selbst den Urlaub versaut durch meine eigene Blödheit.

Irgendwann hörte es dann auf wehzutun und ich bin noch einmal ins Wasser gegangen – mit Sandalen, gut, dass es diese total genialen Trekking-Sandalen gibt, mit denen man auch mal im Meer schwimmen kann.

Den Rückweg zum Hotel (wieder ca. eine Stunde munter den Berg rauf und runter) habe ich irgendwie hingekriegt, aber schön ist anders.

Dienstag, 24. Juli 2007

Bestandsaufnahme am nächsten Morgen: 11 fette Blasen, die am rechten Fuß so richtig prall. Und ich habe mir echt einen Kopf gemacht, was man damit am besten anstellt. Aufmachen? In Ruhe lassen? Ich hätte mir echt in den Hintern beißen können, weil ich so doof war! Hatte keine Ruhe, habe also einen Doc aufgesucht. Der hat dann ohne großes Tamtam die sechs dicksten Dinger aufgemacht und desinfiziert und mir einen super schicken Verband drumgewickelt, der so klasse war, dass er, nachdem wir wieder im Hotel waren, schon abfiel. (Davon habe ich kein Foto, das war mir zu blöd). Zu allem Überfluss habe ich mir auch noch an der Balkontür einen Fingernagel abgerissen. Um weitere Katastrophen zu vermeiden haben wir einen ganz ruhigen Tag im Hotel gemacht, mit Buch am Pool. Die Sonne war eh weg, nachmittags hat es dann sogar ein bisschen geregnet.

Für Stefans Haut gar nicht so schlecht. Hier seine Nase:

Und ich hatte auch so gar keinen Drang in den Pool zu springen.

Abends musste ich dann noch einen kleinen Spaziergang machen, weil ich nicht den ganzen Tag stillsitzen kann. Das ging relativ schmerzfrei, immerhin.



Mittwoch, 25. Juli 2007

Wieder relativ bewölkt, wieder relativ windstill, also auch keine große Hoffnung, dass es aufklart. Also haben wir uns in das Abenteuer TITSA gestürzt und sind mit dem Linienbus nach El Sauzal zum Weinmuseum gefahren. Mit Händen und Füßen habe ich ein Bono-Bus-Ticket erstanden und einen Busfahrplan organisiert. Irgendwann vor 20 Jahren hatte ich mal Spanisch in der Schule, aber der aktive Wortschatz ist mehr so Null. Ich verstehe aber noch eine ganze Menge, wenn die Leute langsam reden. Und die Leute an der Busstation konnten in etwa so gut Englisch wie ich Spanisch, das hat auch nicht geholfen. Das Museum war ganz nett gemacht. Das Honigmuseum nebenan war aber eher langweilig. Die Aussicht vom Bus aus war hingegen klasse. Wie das wohl mit klarem Himmel ausgesehen hätte?

Der Strand wirkt grau in grau auch nicht ganz so klasse. Kalt war es nicht, aber so ist das Wasser halt wenig einladend. Angesichts meiner Füße auch wieder ganz hilfreich.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Immer noch keine Sonne. Trotzdem haben wir eine schöne Wanderung an der Küste entlang gemacht.

Am Anfang wunderten wir uns, wem dieses Tor wohl den Weg versperren sollte.

Wir waren alles in allem ca. 4 Stunden unterwegs. Der Steinstrand hatte was, auch wenn ich den Abstieg nicht einfach fand, ich habe es nicht so mit steilen Wegen, die mit ganz feiner, lockerer Erde bedeckt sind, weil ich immer das Gefühl habe wegzurutschen.

Es gab noch ein altes Gebäude zu besichtigen, dessen Zweck ich nicht ganz herausgefunden habe.

Der Rückweg ging dann durch Bananenplantagen.



Nachmittags habe ich dann die Hotelkatze geknuddelt und gelesen. Die Sonne hat sich nicht mehr blicken lassen, und von daher haben wir uns für den nächsten Tag ein Auto reserviert.

Freitag, 27. Juli

Das erste Ziel war der Teide-Nationalpark. Losgefahren sind wir bei starker Bewölkung, aber nach einigen Kilometern klarte es auf und man konnte auf die Wolken, die über Puerte de la Cruz klebten, heruntergucken.

Die Fahrt durch den Nationalpark war ganz schön beeindruckend, völlig andere Landschaft, als man das sonst so kennt. Man hätte auch mit der Seilbahn auf die Spitze fahren können, aber angesichts der Warteschlangen und des Preises (24 Euro pro Person) haben wir uns das dann verkniffen.


Danach haben wir dann einen Abstecher in den Süden gemacht, nach Los Christianos bzw. Playa de las Americas. Aus dem Nichts gestampfte Touristen-Städte. Kann man geteilter Meinung drüber sein. Ursprünglich und natürlich ist hier gar nichts, und die Landschaft hat auch rein gar nichts zu bieten, fast wüstenähnlich karg. Ideal, um Strände anzulegen, eine Promenade zu bauen und Hotels in die Nähe zu stellen. Die fand ich aber ganz nett gemacht, und es gab alles, was das Touristenherz begehrt, Sonne, Strand (heller Sand), Meer (durch Wellenbrecher beruhigt, quasi kindersicher), Geschäfte, Restaurants, eine lange Promenade zum Spazierengehen… Auch nett, und eben relativ sonnensicher und nicht den ganzen Tag unter Wolken. Ich habe den Aufenthalt dort genossen.


Samstag, 28. Juli 2007

Zum Abschied zeigte sich Puerto de la Cruz dann endlich mal wieder von seiner sonnigen Seite.

Es gab einen frischen Wind, das Meer war wesentlich aufgewühlter und irgendwie sieht alles doch viel freundlicher aus, wenn die Sonne scheint und der Himmel blau ist.

Man kann sogar von Puerto aus den Teide sehen!

Wir sind mit dem Bus nach Puerto reingefahren, ganz gemütlich spazieren gegangen und haben uns dann an wieder ein nettes Plätzchen am Strand gesucht. Baden verboten, wegen der Wellen.

Es war ganz schön schwierig einfach nur nicht umzufallen, und ich habe mich nicht getraut, so richtig ins Wasser zu gehen. Die Leute sind reihenweise von den Wellen umgehauen worden, und ich hatte wenig Lust, ein paar Meter über den Boden getrieben zu werden und mir die Knie aufzuschürfen.

Gegen 15.00 sind wir dann zurück zum Hotel gelaufen, und das war bei der Wärme ganz schön anstrengend. Gut, dass man im Hotel noch duschen konnte.

Die Rückreise war dann irgendwie doof, weil der Flieger Verspätung hatte und wir so oder so schon mitten in der Nacht gelandet wären. Um 5.30 bin ich dann endlich ins Bett geplumpst und heute Morgen davon wach geworden, dass der Regen gegen die Scheiben prasselte. Willkommen zu Hause, und wenn man sich auf eins verlassen kann, dann darauf, dass dies wohl die verregnetsten Sommerferien in NRW waren, die ich je erlebt habe. Von daher bin ich umso glücklicher, dass ich diese eine Woche Urlaub am Meer hatte.

Freitag, 20. Juli 2007

Einfach mal die Ruhe antun

Gestern war ein schöner Tag. Ich habe alles bekommen, was ich so brauchte, aber beim Toner bin ich fast hintenüber gefallen, als ich den Preis gesehen habe. An sich könnte man sich auch einen neuen Drucker kaufen, da ist ein voller Toner drin und der ist gar nicht viel teurer. Hammer! Und wenn man so weiter überlegt, lohnt es sich auf gar keinen Fall, einen Drucker reparieren zu lassen, wenn der mal eine Macke hat. Wegwerfgesellschaft, furchtbar. Andererseits möchte ich auch nicht zu den Zeiten zurück, wo alle Texte mühsam mit der (mechanischen) Schreibmaschine getippt werden mussten, und ich bevorzuge auch meinen Scanner und mag cut and paste mit echter Schere und echtem Kleber auch nicht so leiden.

Das Treffen mit meiner Kollegin war auch super nett, tat gut. Gerne öfter. In der Stadt war die Hölle los, alles voll von Touristen, die mit großen Augen und großen und weniger großen Fotoapparaten durch die Gegend liefen, die historischen Gebäude bewunderten, sich mit Hilfe von Stadtplänen orientierten oder eine Stadtführung mitmachten. Da ist mir mal wieder aufgegangen, dass ich eigentlich in einer sehr schönen Stadt wohne und das manchmal gar nicht mehr zu würdigen weiß. Auch „mein Wald“ direkt vor der Haustür ist nur genial. Eigentlich könnte ich ja mal den Fotoapparat mitnehmen zum Laufen…

Gestern Abend ging es mir allerdings miserabel, ich hatte tierische Kopfschmerzen, dicke Nase, dicke Augen und habe echt befürchtet kurz vor dem Urlaub doch noch krank zu werden. Da heute aber wieder alles OK ist (bis auf die blöden dunklen Schatten unter den Augen, die ich wohl nie mehr loswerde), war es wohl doch eher mal wieder eine allergische Reaktion, möglicherweise war der Apfelschorle-Selbstversuch doch keine ganz so gute Idee. Aber ich hatte soooo Lust auf Apfelschorle, dass es das wert war.

So, und jetzt werde ich der Wäsche beim Trocknen zusehen, damit sie heute Abend in den Koffer kann, mir überlegen, was ich so mitnehmen möchte und es ansonsten ganz ruhig angehen lassen. Heute Abend gibt es den Harry-Potter-Overkill, erst werden wir uns den 5. Film in der Spätvorstellung anschauen und dann in die Buchhandlung eilen, um Band 7 rechtzeitig zum Urlaub käuflich zu erwerben. Ich finde echt erstaunlich, dass die Buchhandlung nachts zwischen 1.00 und 2.00 öffnet, um die Potter-Fans mit der englischen Ausgabe zu erfreuen. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass so viele Leute Romane auf Englisch lesen, dass sich das lohnen würde.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Nur noch zweimal schlafen...

Ich habe hier den ganzen Morgen ein bisschen rumgepröddelt und werde nachher in die Stadt laufen, weil ich mit einer Kollegin zum Kaffee verabredet bin. Auf dem Weg muss ich noch Sonnencreme, Brot und einen Toner besorgen, außerdem brächte ich dringend noch eine kurze Tight, die NICHT beim Laufen hochrutscht. Ich habe vor zwei Jahren mal eine Hose gefunden, die unten an den Beinen so eine Art Klebeschicht hat, aber die Firma gibt es leider nicht mehr und alle Hosen, die ich bis jetzt so in der Hand bzw. anprobiert hatte, hatten so was nicht. Drei Schritte gelaufen, die Hosenbeine sind hochgerutscht und alles knubbelt sich im Schritt und die Oberschenkel reiben. Nicht so einfach, wenn man dicke Oberschenkel hat. Aber deshalb nur lange Hosen tragen sehe ich auch nicht ein.

Obwohl ich gestern sowas von keine Lust hatte und meine Laufverabredung am liebsten abgesagt hätte lief es super. Fast wie von selbst. Völlig neues Laufgefühl. Wir hatten uns einen netten schattigen Waldweg ausgesucht und es war fast schade, dass wir nach etwas mehr als 9 km wieder am Ziel waren. War in etwa ein 7er-Schnitt, also das Tempo, bei dem ich am Samstag so gnadenlos eingegangen bin. Ist schon erstaunlich, was so ein paar Grad Temperaturunterschied ausmachen. Morgen gehen wir noch mal laufen, und dann mache ich erst einmal Pause, weil ich meine Laufsachen nicht mit in den Urlaub nehmen werde. Beim letzten Mal hatte ich sie vergeblich eingepackt, weil ich einfach keine nette Strecke gefunden habe. Die Steigungen sind einfach nicht zu laufen, hoch reicht die Puste nicht und runter mögen die Knie nicht. Außerdem bin ich völlig ausgelastet, wenn ich jeden Tag meine 10-15 km spazieren gehe. Vielleicht traue ich mich ja auch ins Wasser. Nur noch zweimal schlafen *freu*.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Über mich

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne oder so ähnlich. Vielleicht ist ja der erste Eintrag eines Blogs genau der Anstoß, der mir im Moment noch fehlt.


Derzeitiger Status in den wichtigsten Bereichen meines Lebens:

Familie: verheiratet, keine Kinder, im Moment ganz zufrieden.
Beruf: Lehrerin an einer Gesamtschule, relativ frisch befördert, derzeit zufrieden. Kein Wunsch nach Veränderung. Das wiederum kann ich selbst kaum glauben, denn der Anfang an dieser Schule war alles andere als einfach, und ich habe die Entscheidung, dort eine Stelle anzutreten, oft verflucht. Die Schüler waren schwierig, mein Chef hat sich nicht besonders nett verhalten, ich habe gelitten ohne Ende. Irgendwann ist das gekippt, ich kann bis heute nicht sagen, woran das liegt. Offenbar habe ich mich verändert, bin gelassener, fröhlicher, selbstsicherer geworden, und das wiederum hat dazu geführt, dass die Menschen dort mir anders begegnen. Das gibt mir natürlich wieder mehr Gründe gelassen und fröhlich durch die Gegend zu laufen. Ein positiver Teufelskreis (gibt es da ein Wort für?). Außerdem sind gerade Sommerferien, von daher ist das alles recht weit weg.

Figur: ich habe schon einen weiten Weg zurückgelegt vom Höchstgewicht 1994 (93 kg) bis zum jetzigen Stand von 72 kg. Aber ich bin nicht zufrieden, ich hatte mal 65 kg und habe mich wesentlich wohler gefühlt. Allerdings schaffe ich es seit ca. 5 Jahren nicht dieses Gewicht wieder zu erreichen. Mir fehlt irgendwo der letzte Kick, die letzte Konsequenz, die ich bei den ersten Abnehmversuchen hatte. Warum? Stressfuttern, soziales Futtern, Lustfuttern und keine Lust zu leiden.

Sport: mein Lieblingssport seit 2004 ist das Laufen. Wobei ich schon das Gefühl habe, dass ich nicht so richtig von der Stelle komme bzw. ständig von vorne anfange. Im Moment laufe ich 2-3 Mal pro Woche, schaffe 7km locker und 13 mit Mühe. Mein Ziel: ein Halbmarathon im Frühjahr. 2005 bin ich zwei Mal HM gelaufen, 2006 mit miserablem Trainingsstand einmal, das heißt, dass ich die Strecke an sich schaffen kann (von den Zeiten rede ich besser nicht), wenn ich kontinuierlich trainiere. Das habe ich vor! Wenn nicht wieder was dazwischen kommt, und bisher kam immer irgendwas. Ausgerenkter Brustwirbel, fette Bronchitis o.ä. (in der Schule werde ich nahezu ununterbrochen mit Krankheitserregern beschossen, aber so langsam scheint mein Immunsystem hinterherzukommen), ein alter Knorpelschaden im Knie, der wieder anfing zu mucken, Zyste, die operiert werde musste, Harnwegsinfekt… Aber ab sofort wird alles besser.
Ich gehe auch ab und zu mal ganz gerne klettern, in der Kletterhalle. Um richtig gut zu werden muss man bei so einem Sport wohl ganz früh anfangen, aber zum Glück gibt es ja auch Wände mit leichten Routen, und mir macht es einfach Spaß!

Soweit von mir für den Anfang.

Immer wieder neu anfangen

Einfach mal testen, wie das hier funktioniert. Wenn's klappt, kommt später mehr über mich.