Montag, 22. August 2011

Yosemite


Wir haben drei volle Tage im Yosemite verbracht. Allein beim Durchfahren taten sich scon großartige Aussichten auf.

Am Montag waren wir im Yosemite Village und am Mirror Lake. Auf den ersten BLick war ich ein wenig enttäuscht, weil der See zwar sehr schön, einem Spiegel jedoch überhaupt nicht ähnlich war. 



Als wir dann ein wenig weiter gegangen sind, wurde der name dann zum Programm. 


Dienstag waren wir am Mono Lake, das war toll. Die Fahrt durch den Park und der Tioga-Pass waren schon atemberaubend. 







Der See auch. Wir sind dann recht nah an die Wasseroberfläche gekommen und konnten die Tuffa-Steine aus der Nähe bewundern. 




Oben in den Bergen lag tatsächlich noch Schnee, und das in Kalifornien, im August!


Noch ein paar Panorama-Bilder von der Rückfahrt:




Und da ich zu meinem Wasserfall gar nicht mehr gekommen bin, haben wir beschlossen, am nächsten Tag doch noch mal in den Park zu fahren und eine Wanderung zum Vernal Fall zu machen. Die Beschreibung sagte „strenuous“ und das war es auch. Das waren die anstrengendsten 5 Kilometer, die ich jemals gewandert bin. Zuerst hoch, erst auf einem normalen Weg, dann auf einem etwas holprigen Pfad und dann nur noch Treppen, aus dem Felsen gehauen. Unterwegs hat man auch gemerkt, warum der Weg „Mist Trail“ hieß, man ist nämlich durch die Gischt des Wasserfalls ganz schön nass geworden. Gigantisch. 








Auch wenn dieser Wasserfall vor einiger Zeit negative Schlagzeilen machte: http://www.fresnobee.com/2011/07/20/2471350/witness-describes-watching-3-plunge.html

Der Wasserfall ist gigantisch, man sieht förmlich, wie viel Kraft der Fluss an der Stelle hat, und wer auf die Idee kommt, über das Gitter zu steigen, ist echt leichtsinnig. Einerseits ist es immer schrecklich, wenn Menschen ihr Leben verlieren, andererseits kann eigentlich nichts passieren, wenn man sich an die Warnungen hält und seinen gesunden Menschenverstand benutzt.
An den nächsten Tagen hatte ich tierischen Muskelkater in den Oberschenkeln und in den Waden. Der hat mich eine geschlagene Woche begleitet, das hatte ich so auch noch nie.


Zum Schluss noch ein paar Bilder:



Sonntag, 21. August 2011

Sacramento und Gilroy

Die nächste Station nach San Francisco war Sacramento, wo Freunde von uns wohnen, die wir besucht haben, und die dann die Gelegenheit genutzt haben, Touri-Kram mit uns zu machen. Am ersten Tag haben wir die Budweiser-Brauerei besichtigt, die Fotos sind aber nichts geworden. Ansonsten war der Tag gefüllt mit netten Gesprächen.
Freitag waren wir in Old Town Sacramento, das war echt nett, und wir haben eine Bootstour gemacht, auf dem Sacramento River.

Old Town Sacramento
Der erste Blick vom Boot aus.
Hier sieht man von recht den American River kommen.
Man sieht ganz deutlich, dass das Wasser des American River viel klarer ist (es soll auch viel kälter sein).
Tower Bridge (die dem englischen Original nun so gar nicht ähnlich sieht).
Samstag waren wir dann auf dem State Fair (http://www.bigfun.org/)
Der State Fair ist typisch amerikanisch, mir sind keine anderen Touris aufgefallen. Ist eine Art Mischung aus Kirmes, Weltausstellung, Landwirtschaftsshow mit preisgekrönten Tieren, Kinder können echte Tiere erleben, Kunst, Musik, jede Menge Essen...

Den Bären gibt es in ganz vielen verschiedenen Versionen. Süß!
Hier ist eine Übersicht, was man dort alles machen konnte.
Es gab allerlei leckere Dinge zu essen (und ganz viel Seltsames, siehe das "Bug Menu" rechts.

Das Schaf stellvertretend für alle Tiere dort, die Kühe, die Schweine, die Hühner, die Fische, die Insekten, die Pferde...
Die Sonnenblume stellvertretend für alle Blumen...
Mein neues Lieblingsessen.
Eine Art, wie sich die verschiedenen Counties präsentieren.
Und noch ein bisschen Rummelplatz.

Sonntag waren wir in Gilroy beim Garlic festival. Auch ein absolutes Erlebnis. http://www.gilroygarlicfestival.com/
Wie der Name schon sagt, steht der Knoblauch im Mittelpunkt.
Wieder jede Menge zu essen.
Ein Kochwettberwerb - live...
Konnten uns nicht dazu durchringen, das Knoblauch-Eis zu probieren.
Habe mich davon überzeugen lassen, dass ich eine Haargabel brauche, die versprochene Anleitung war leider nicht sehr hilfreich. Muss demnächst mal googeln, was ich außer dem schnöden Dutt mit dem Ding noch alles machen kann.
Landschaft
Und unser kleines Auto.

San Francisco


Höchste Zeit mein Blog mal wiederzubeleben. Was eignet sich da besser als ein Urlaub in Kalifornien. 
Erste Station: San Francisco. Da war beide beide das dringende Bedürfnis hatten, uns nach dem langen Flug die Beine zu vertreten, sind wir am ersten Tag einfach losgelaufen. Am Civic Center vorbei,


dann die Market Street entlang bis zu einem sehr schönen Stadtgarten (Yearba Buena Garden),

dann ans Wasser, zum Pier 39 (leider waren kaum Seehunde da),


und dann in einem Bogen zurück, leider mussten wir dann auch die steilen Straßen von San Francisco bewältigen. Da möchte ich mit einem Auto mit Schaltgetriebe nicht hoch fahren.

Das war nett. Aber auch anstrengend. 

Am nächsten Tag sind wir wieder einfach loisgelaufen, Richtung Downtown.  Anfangs war es relativ kühl und bewölkt, gegen Mittag kam die Sonne raus und es wurde etwas wärmer.
Wir sind eigentlich den ganzen Tag gelaufen, die Market Street entlang bis zur Bay, dann am Wasser entlang Richtung Golden Gate Bridge und dann durch ganz nette Wohnstraßen zurück zum Motel. 


Hier sieht man Alcatraz.


Hier die Golden Gate Bridge, mal ausnahmsweise nicht im Nebel.


Ein Blick auf die Skyline.


Die wohl berühmtesten Häuser in San Francisco. 

Am Dienstag waren wir im Golden Gate Park, da gibt es allerlei nette Museen. Zuerst waren wir im Conservatory of Flowers, richtig schön! Hier stellvertretend ein Blümchen.


Danach in zwei Kunstmuseen. Eher nicht so meins, aber Stefan interessiert sich sehr dafür, also bin ich halt mit, habe mir das angesehen, was ich spannend fand (unter anderem Inuit Art) und habe dann draußen gewartet und gelesen. Das Schöne an dem Museum war, dass es einen sehr schönen Aussichtsturm hatte, von dem man prima auf San Francisco und Umgebung schauen konnte. Das Wetter war doof, es war nebelig, die Sonne kam den ganzen Tag nicht raus.


Kleiner Wasserfall im Golden Gate Park.

Am letzten Tan in San Francisco war es wieder sonnig und einigermaßen klar, also sind wir wieder spazieren gegangen, wir waren zuerst in Chinatown. China in Amerika, irre. Wuselig ohne Ende, kein englisches Wort zu hören, eine eigene Welt in der Stadt eben.


Direkt daneben ist Little Italy, übergangslos, von einem Block zum anderen. Nette italienische Cafes, Restaurants, total anders. 


Danach waren wir auf dem Coit Tower, dort hat man ungefähr den besten Blick über die Stadt. Auf dem Weg nach oben begenet man zwangsläifig dem einen oder anderen Cable Car.



Und Lombard Street ist berühmt, die einzige Serpentinenstraße in San Francisco. Nett anzuschauen, weniger nett zu fahren. 

Leider war die Golden Gate im Nebel, also gab es kein tolles Foto davon. Alcatraz hingegen war mal wieder klar zu sehen. 



Der Besuch des Coit Towers lohnt sich auf alle Fälle.

Praktische Informationen: Autofahren in San Francisco macht keinen Spaß. Es ist schwer, einen (bezahlbaren) Parkplatz zu finden, die Straßen sind vergleichsweise eng und steil (und immer ist oben ein Stop-Schild). Gut, Mietwagen mit Automatik-Getriebe rollen nicht rückwärts, aber Spaß macht das nicht. Man kann ganz prima mit dem Bus überall hinkommen, für relativ wenig Geld. Und im Grunde genommen ist die Stadt nicht so riesig, also ist zu FUß gehen auch eine Option. Ich persönlich hatte abends/nachts ein bisschen Schwierigkeiten, weil quasi in jedem hauseingang ein Obdachloser sein Nachtlager aufgeschlagen hatte. Machte kein ganz gutes Bauchgefühl, auch nicht, dass einem immer wieder Leute entgegenkamen, die ohne erkennbaren Grund vor sich hinschimpften oder kicherten oder einfach so was laberten. Es hat uns aber keiner was getan.