Mittwoch, 22. Januar 2014

Neues vom Fluch der Technik

Ich hatte ja hier bereits beschrieben, was das Problem mit meinem neuen Laptop war. Ich habe also brav eine Wiederherstellung auf den Aislieferungszustand gemacht und KEINE Software installiert. Bisschen mit dem eingebauten Web-Browser gesurft - bam! - Fehler wieder da. Also habe ich dann nach den Ferien vor genau 2 Wochen das Laptop in die Werkstatt gebracht. Nach ca. 10 Tagen erhielt ich dann letzte Woche eine E-Mail, dass der Fehler nicht nachvollzogen werden kann, ich mein Netzwerk überprüfen soll und eine Bearbeitungsgebühr von 90 Euro fällig wird. Ich muss zugeben, dass ich bei der Abholung nicht mehr ganz freundlich war und gebeten habe, mit dem entsprechenden Techniker zu sprechen, der mir dann mal erklärt, wie ich mein WLAN so einrichte, dass das neue Laptop auch ins Internet darf und nicht nur ALLE anderen Geräte, die ich so mein eigen nenne. Bei diesem Gespräch stellte sich dann heraus, dass der freundliche Azubi bei der Aufahme der Fehlerbeschreibung leider LAN statt WLAN geschrieben hatte. Dass der Netzweradapter funktioniert habe ich ja gar nicht bestritten, mein Problem liegt vono Anfang an beim Drahtlosnetzwerkadapter. Dumm gelaufen. Also habe ich doch erst einmal nichts bezahlt und warte seitdem erneut darauf, dass die Reparatur abgeschlossen wird.
Was ich erwarte? Dass die wieder keinen Fehler finden, ich 90 Euro bezahle und mit einem Gerät nach Hause fahre, das zwar funkelnagelneu ist, aber nicht richtig funktioniert. Was ich dann tun werde? Einen Brief an die Geschäftsleitung schreiben, in dem ich einfach mal erzähle, was alles so passiert ist, und dass das Dingen quasi lämger in deren Werkstatt als in meinem Besitz war. Und dass ich nicht gewillt bin, diesen Laden weiterzuempfehlen oder noch einmal dort etwas zu kaufen. Dann gehe ich lieber in eine Filiale der großen Ketten oder kaufe online, da habe ich in Sachen Gewährleistung bisher nur super positive Erfahrungen gemacht.

Ich frage mich allerdings doch so langsam, warum immer mir so etwas passiert? Mit meinem Handy war es ja genauso, ich habe das verflixte Teil 4 Mal einschicken müssen, bis endlich einmal ein kompetenter Techniker randurfte, der nicht nur die Software zurückgesetzt hat, sondern durch den Austausch der Hauptplatine das Handy repariert hat (zumindest läuft es seitdem ohne Probleme). Fluch der Technik? Einfach nur Pech? Oder geben andere früher auf und kaufen sich was Neues? Oder werden andere noch schneller sauer und erreichen damit was?

Freitag, 17. Januar 2014

Erkenntnisse dieser Woche

Wenn ich bis 16.45 Schule habe, gehe ich nicht mehr zum Sport. Hatte ich diese Woche zwei Mal.
Wenn ich meine Tage habe, haut mich das ziemlich aus den Latschen (Bauchkrämpfe und Kopfweh). Also gehe ich dann nicht zum Sport. Habe ich seit Mittwoch.
Wenn beides zusammen kommt, geht gar nichts mehr und ich werde krank. Herzlichen Glückwunsch. Man reiche mir Taschentücher. Somit ist meine Sportkarriere mal wieder nach zwei Wochen beendet. Merke: langsamer anfangen und dann steigern. Nicht gleich in die Vollen gehen.



Mittwoch, 8. Januar 2014

Über den eigenen Schatten gesprungen

Ich war heute beim Step. Zum ersten Mal in meinem Leben. Ähnlich wie beim Pump vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich die schlimmsten Befürchtungen und sah mich schon über den Step stolpern und auf die Nase fallen. Ich hab's nicht so mit Koordination, und was die Kondition angeht hatte ich auch arge Bedenken. Aber egal, immer nur Pump ist auf die Dauer auch langweilig, und die Leute, die nach Step den Kursraum verlassen, sehen eigentlich immer ziemlich glücklich aus. Und nass geschwitzt.

Zur Koordination: ich habe nicht alles hinbekommen. Aber vieles. Und es gibt immer eine Option für Bewegungslegastheniker.

Zur Kondition: kein Problem. Ich habe geschwitzt wie doof und habe mich völlig ausgepowert, hatte aber an keiner Stelle das Gefühl, nicht mitzukommen.

Zum Glück. Ja! Das macht Spaß!

So langsam gehen mir die Wochentage aus für alle Kurse, die ich gerne mache, und wollte ich nicht eigentlich auch noch laufen gehen?

Montag, 6. Januar 2014

Sport-BH

Inspiriert von Lizzy und Shauna Reid habe ich mir auch einen Enell Sport-BH bestellt, da ich schon lange auf der Suche nach einem BH war, der es schafft, dass ich mich während des Sports auf den Sport konzentrieren kann und nicht ständig das Bedürfnis habe, mit den Händen den BH zu unterstützen.
Der Bestellvorgang an sich war etwas gewöhnungsbedürftig, da es keine "normalen" Größen gibt, sondern man sich zwischen 00 und 8 entscheiden muss. Ich habe mich aufgrund meiner Maße für Größe 2 entschieden. Passt perfekt.
Die erste Anprobe war auch sehr vielversprechend, auch wenn ich die ganzen kleinen Häkchen etwas fummelig finde. Ein normaler BH hat ja zwei bis drei davon, dieser hier gefühlte 100, diese allerdings bequem auf der Vorderseite und nicht hinten am Rücken, wo man eh nicht drankommt. Reinschlüpfen, zumachen, fertig. Ich bin dann sehr zur Belustigung meines Mannes im Wohnzimmer rumgehüpft, um die Stützkraft zu testen und war schon einmal sehr angetan. Da wackelte nichts.
Der erste Praxistest erfolgte dann gestern beim RPM (Indoor-Cycling). Man sollte ja eigentlich meinen, dass Radfahren nicht so sehr intensiv ist, was den Hüpf-Faktor angeht, aber RPM in meinem Studio beinhaltet einiges an Sprints, und spätestens da war bei mir immer der Punkt, dass ich mich nicht so wirklich auf meine Beine konzentrieren konnte, weil die Oberweite sich selbständig zu machen drohte. Gestern war das anders.
Das Ausziehen nach dem Sport: aufmachen, ausziehen, fertig, das geht auch verschwitzt.
Der zweite Praxistest erfolgt dann in den nächsten Tagen, entweder beim Joggen oder bei einem echten Hüpfkurs. Bin noch unentschieden. Aber es ist definitiv klar, dass noch ein zweiter oder dritter her muss, ich kann ja nicht täglich Sportwäsche waschen...

Freitag, 3. Januar 2014

Gute Vorsätze

Man merkt, dass ein neues Jahr angefangen hat. Selbst wenn auf Facebook nicht jeder meiner Freunde ein mehr oder weniger lustiges Bildchen gepostet, selbst wenn meine Mutter nicht angerufen hätte, spätestens bei meinem gestrigen Besuch im Fitness-Studio war die Sache klar.
Vorher, will heißen letzten Donnerstag, war ja noch Weihnachten, das zählt für einen Vergleich nicht. Aber davor stählten sich beim Bodypump ca. 10 Leute. Total entspannt, fast schon gemütlich. Gestern sah das deutlich anders aus. Die Misere fing schon damit an, dass ich keinen Parkplatz finden konnte. Der Studio-eigene war voll, ebenso der des anliegenden Getränkehändlers, die armen, die einfach nur eine Kiste Bier kaufen wollten. In der übernächsten Seitenstraße fand ich dann ein Plätzchen für mein kleines Auto.
In der Umkleide kaum mehr ein freier Spind zu finden. Und überall diese Gesprächsfetzen. "Ich war schon ewig nicht hier, aber jetzt, im neuen Jahr, wird alles anders". "Ich war Neujahr das erste Mal seit Monaten wieder an den Geräten, ich habe so Muskelkater." Oder, ganz toll, sehr nasal: "Ich bin eigentlich voll krank, weißte, aber ich hab mir doch vorgenommen jetzt wieder regelmäßig trainieren zu gehen, da kann ich doch nicht zu Hause bleiben."
Der Kurs war dann voll. Pickepacke voll. Wie sonst samstags.
Ich bin mal gespannt, wie weit die guten Vorsätze dieses Jahr gehen. Letztes Jahr hatte sich Mitte Februar die Lage normalisiert. Dieses Jahr könnte es etwas schneller gehen, weil zum Glück keine kostenlosen zwei Wochen Probetraining verschenkt wurden. Und ich bin auch sehr gespannt, wie voll es dann morgen wird.

Was meine Vorsätze angeht: dranbleiben. Und ich war heute auch endlich mal wieder laufen.