Donnerstag, 29. November 2007

Rückschlag

Das ist nicht meine Woche. Habe mir irgendwas eingefangen, das Übelkeit verursacht, heftig Kopfweh und ein unendliches Schlafbedürfnis. Wenn ich so mitkriege, wie zurzeit ein Magen-Darm-Virus die Schüler in meiner Klasse reihenweise umhaut, bin ich offenbar noch recht glimpflich davongekommen. Kein Appetit (ich!), kein Bewegungsdrang, kein Sport. Ich gehe aber mal davon aus, dass es ab sofort nur noch besser wird. Muss. Ich muss korrigieren, am besten Tag und Nacht. Und heute wollte ich Schokolade. Eindeutiges Zeichen der Besserung!

Sonntag, 25. November 2007

Längster Lauf in diesem Jahr

Bin13,8 km gelaufen in 1:44. Der längste Lauf in diesem Jahr! Ab Kilometer 12 habe ich mich gequält, irgendwie hatte ich Schmerezen im rechten Oberschenkel. Aber ich bin stolz wie Bolle, dass ich mich endlich mal wieder an die langen Läufe rantaste. Und nach einem heißen Bad und dem einen oder anderen Bissen zu essen geht es mir fast wieder gut.

Rückblick auf die Sportwoche:

2 Läufe, 23,4 km, 2:56

1 Mal Krafttraining, 16 Wdh., 20-25km

Meine Jeans gehen auch wieder zu. Bequem ist anders, aber immerhin klaffen keine Zentimeter mehr zwischen Knopf und Loch. Dranbleiben!

Mittwoch, 21. November 2007

Dunkelläufe sind cool

Doch, schon irgendwie. Da ich immer nur einen relativ kleinen Ausschnitt des Wegs sehe und es auch im Dunkeln relativ matschig und relativ uneben ist, muss ich langsam laufen. Komme weiter. Und dabei standen zwei meiner letzten drei Läufe unter keinem guten Stern. Letzte Woche Dienstag hat es geschüttet wie aus Kübeln und es hat nur so gespritzt beim Laufen, aber wir haben uns durchgebissen. Sonntag war ich dezent unausgeschlafen und hatte ein ziemlich anstrengendes Wochenende in den Knochen (Methodensymposion in Hameln– das war nur genial!), wollte eigentlich nur noch ins Bett, war aber verabredet. Wurde dann der erste 10er seit langem. Und heute wieder. Sonntag will ich aber trotzdem noch einmal im Hellen laufen.

Sonntag, 11. November 2007

Schule in Bewegung

Projektwoche. Mit 30 Schüler/innen bewegten wir uns. Es gab einen Versuch einer Entspannungsübung, der aber aufgrund der Tatsache, dass sich einige nicht darauf einlassen konnten, mit sehr viel Anspannung endete. Außerdem gab es jeden Tag „gesundes“ Essen.

Montag war Walking/Jogging angesagt. Die Strecke führte um eine ehemalige Kohlegrube, ist echt nett angelegt. Auch das Wetter spielt mit. Ich bin eine halbe Runde gelaufen (ca. 2 km), dann anderthalb Runden zügig gegangen, weil ich die Kids zusammenhalten musste und die meisten nicht mehr konnten. (Nachmittags war ich noch mit einer Freundin zum Badminton verabredet).



Dienstag stand Eislaufen auf dem Programm. Auch das hat den meisten viel Spaß gemacht. Mir auf alle Fälle, die ersten Schritte waren zwar etwas unbeholfen, aber irgendwann ging’s. Fast noch besser als Inlinern, weil man schon irgendwie wendiger ist.

Mittwoch waren wir Badminton spielen. Auch das hat Spaß gemacht. Aufgrund einer Auseinandersetzung mit drei Schülern konnte ich jedoch nur 45 Minuten spielen.

Donnerstag hat eine Hälfte der Gruppe einen Karate-Schnupperkurs gemacht. Die andere Hälfte hat Fußball gespielt, gar nicht meins. Ich bin mehr so zwischen den Hallenteilen hin und her gewuselt und konnte mich nicht so richtig darauf einlassen. Als Nervennahrung gab es dann Waffeln.

Freitag waren wir Klettern. Schade, dass die mit der größten Klappe nur dämliche Bemerkungen gemacht haben, aber nicht zu bewegen waren, es auch einmal zu probieren. Die anderen hatten ihren Spaß. Ich auch. Habe mich auch getraut, den Fotoapparat mal mit hochzunehmen.


Fazit: eine mehr oder weniger sportliche Woche. Eine Herausforderung, 34 Kinder aus den Jahrgangsstufen 6-11 (von denen ich etwa 15 vorher kannte) unter einen Hut zu bringen. Ich fand die Woche wesentlich anstrengender als normalen Untericht, aber irgendwie auch schön. Man lernt die Kinder mal von einer anderen eit ekennen, und es erhöht den Coolness-Faktor ungemein, wenn man Karate kann (meine Kollegin) oder man selbst eben beim Klettern keine Angst hat und nach oben kommt.

Zum Laufen oder Krafttraining hatte ich dann nachmittags keine Lust mehr, was aber auch daran lag, dass es seit Donnerstag fast ununterbrochen geschüttet oder geschneit hat. Wenn dann noch die Verabredung ansagt, bin ich zu wenig konsequent dennoch vor die Türe zu gehen.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Dunkellauf zu Halloween

Heute war mein erster Dunkellauf. Ich war um 18.00 zum Laufen verabredet, und da war es stockdunkel. Meine Freundin hat eine Stirnlampe, also sind wir unsere übliche Waldrunde gelaufen. Merke: eine Lampe reicht so gerade für zwei, aber bei Pfützen und Schlaglöchern wird es schwierig. Merke: wenn nur einer eine Lampe hat, merken Leute, die einem entgegenkommen, nicht, dass da noch jemand läuft. Merke: nur da laufen, wo man den Weg notfalls auch im Schlaf findet. Im Dunkeln sieht alles ganz anders aus und man kann nicht über den Lichtkegel hinaussehen, also auch nicht erkennen, wo der Weg weitergeht.
Ich werde mir eine eigene Lampe gönnen. Und so Blinkis. Sicher ist sicher. Ansonsten verabschiede ich mich ins lange Wochenende. Geister sind uns übrigens keine begegnet. Auch keine als solche verkleidete Menschen. Bisher hat auch keiner bei uns geklingelt. Scheint doch nicht ganz so verbeitet zu sein, das mit dem Halloween.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Teilerfolge

In Sachen Gewicht tut sich nix, wundert mich aber auch kaum. Montag war keine Zeit für Sport, lange Schule, abends ein Arbeitskreis. War sehr produktiv, aber auch anstrengend. Habe da viel Brot und Käse gegessen und ein wenig Rotwein getrunken. Dienstag Unterricht, dann musste ich eine Wette gewinnen. In unter 11 Minuten eine Runde ums Kappesfeld rennen (1,6 km). Und/oder zwei Runden in 24 Minuten. Habe ich geschafft. Zwei Runden in nicht ganz 22 Minuten, danach war ich aber auch platt (HF im Schnitt 180, 6:40er Renntempo - für mich an der Obergrenze des Machbaren. Dafür gab es dann heute Kuchen.). Dann Pizza gegessen und ab zu einem weiteren Arbeitstreffen. War gegen 21.00 zu Hause und nichts ging mehr. Gestern dann Schule, ab nach Hause, an die Arbeit. 15.30 fertig, gegen 16.00 zum Badminton verabredet. Danach war mir dermaßen kotzübel, dass ich abends nur noch einen Süßen Moment gegessen habe (hilft gegen Unterzuckerung nach Überanstrengung), der aber gestern nicht geholfen hat. Kamillentee getrunken, früh ins Bett, heute war’s wieder gut. Warum auch immer. Lust/Zeit zum Kochen hatte ich die ganze Woche nicht. Und doch einigermaßen viel Süßkram gefuttert, wenig Obst/Gemüse. Aber ich habe immerhin Sport gemacht. Heute tut mir vom Badminton der rechte Arm so weh, dass ich kaum die Tasse halten kann und auch beim Schreiben ein echtes Problem habe. Muss aber trotzdem korrigieren. Und dann war ich noch laufen heute. Die übliche Runde in etwas schneller (7:55er-Schnitt), aber mit niedrigerer Herzfrequenz. Die reine Freude war es nicht, weil ich doch dezent Muskelkater im Popo hatte, aber es wird von Mal zu Mal besser.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Herbstlaub

Es ist nicht mehr zu übersehen, es ist Herbst. Die Blätter werden bunt und fallen von den Bäumen, es wird kälter und die Tage werden kürzer. Wenn dann die Sonne scheint, sieht es einfach nur schön aus. Deshalb bin ich gestern laufen gegangen und habe meine Kamera mitgenommen. Bin alle paar Meter mal stehengeblieben und habe ein Bild gemacht. Dies ist also meine typische Waldrunde:

Auf den ersten Metern konnte ich nicht fotografieren, weil die Sonne so blendete. Nach ca. einem Kilometer muss ich abbiegen, um einen kleinen Hügel hochzulaufen. Gesäumt von Bäumen ist dieser Weg eigentlich immer schön schattig.

Oben dann heißt es links abbiegen. Ganz hinten, wo es heller, wird, ist die Monschauer Straße, die man dann überqueren muss.

Da es immer wieder zu Unfällen gekommen ist (eigentlich ist die Höchstgeschwindigkeit 70, aber daran halten sich nicht alle), wurde eine Ampel installiert. Für Fußgänger und für Reiter. Der Druckknopf am linken Pfahl ist so hoch angebracht, dass man prima drankommt, wenn man hoch zu Ross ist, als Fußgänger muss man noch zwei Meter mehr gehen und auf den normalen Knopf drücken. Oder springen.

Auf der anderen Seite geht es erst einmal ein bisschen bergab. Zum Erholen.

Ein Stück ist ziemlich steil.

Dann wiederum geht es auch mal relativ eben durch die Bäume.

Die ist die letzte Steigung des Rückwegs, das Stück, das oben direkt nach der Ampel kam. Runter sehr nett, rauf kostet es mich meist die letzten Kraftreserven.

So sieht es aus, wenn man von der Straße auf den Parkplatz einbiegt.

Ich und mein Schatten. Mein Schatten und ich. Rückweg, jetzt nur noch rollen lassen.

Die Wiese im Sonnenschein.

Und der letztes Rest meines Wegs. Insgesamt eine sehr schöne Runde, die auch an den sonnigsten Tagen angenehm schattig ist. Wenn ich wieder so weit bin, nehme ich auf die Verlängerung zur 10 km-Runde mal wieder die Kamera mit. Eigentlich ein geniales Laufrevier, aber ab und zu vermisse ich längere ebene Abschnitte. Und Lampen.

In Sachen laufen bin ich zwar lange von der alten Form entfernt, aber immerhin habe ich diese Woche zwei Läufe geschafft. Und der Lauf gestern hat auch Spaß gemacht, war nicht mehr so mühsam, auf den Abschnitten bergab fühlte sich die Bewegung sogar wieder wie laufen an (bergauf ist es immer noch eher unrundes Geschluffe). Dranbleiben, dann wird das schon!

Mein anderes Thema: das leidige Übergewicht. Klar, ich bin nicht richtig dick. Nur ein bisschen. Aber ich habe seit Anfang es Jahres ca. 2 kg zugenommen, und da war ich schon relativ unzufrieden. Nach meiner „großen“ Abnahme 1998/99 hatte ich mir geschworen, nie wieder über 70 kg zu wiegen. Damals hatte ich ca. 66 kg und fand das prima, recht schnell wurden daraus 67/68 kg und auch damit konnte ich gut leben. Mit dem „richtigen“ Arbeiten an der Schule ging das Gewicht dann auf 71/72 hoch (mir eigentlich zu viel) und in dem Rahmen blieb dann. Mal 69 in Phasen, wo ich viel Sport gemacht habe, mal 73 in Phasen, wo ich Stress hatte, krank war und eine für mich nicht geeignete Pille getestet habe. Ich habe nach solchen Phasen aber die Kurve wieder gekriegt und das muss jetzt auch passieren. Bis 71 passen die Hosen halbwegs bequem, aber jetzt mit 72/73 kneifen sie. Mich wundert es nicht, dass ich zugenommen habe, ich durfte eine Zeitlang keinen Sport machen, habe dann ein paar Wochen lang die Kurve nicht gekriegt, ohne dass das meinen Appetit beeindruckt hätte. Aber so leicht, wie die Kilos sich auf die Hüften schleichen, wollen sie leider nicht wieder weg. Ich wünsche mir die nötige Selbstdisziplin, um weniger und bewusster zu essen und endlich mal wieder regelmäßig Sport zu machen. Ab sofort. Werde berichten…