Auch wenn ich jetzt nicht zu den super erfolgreichen Abnehmern gehöre, juckt es mich doch in den Fingern, das Stöckchen von Fettlogik überwinden aufzufangen. Also:
1. Wie & wann wann bist du auf Fettlogik gestoßen?
Ich habe das Buch am 2. Mai 2015 gekauft, ich denke, das war relativ schnell nach Erscheinen. Ich war irgendwie auf die Erzähmirnix-Comics gestoßen, war dann darüber gestolpert, dass sich einige der Comics mit Abnehmen und Übergwicht beschäftigten und war dann sehr gespannt auf das Buch.
2. Hattest du vorher irgendwelche Erfahrungen mit Gewichtsveränderung (Diäten o.ä.) und wie waren diese?
Ich war eigentlich immer schon übergwichtig. Nie richtig schlimm, aber schlimm genug. Zu meinen dicksten Zeiten (1994) lag mein BMI bei 34, zu meinen dünnsten Zeiten (2001) bei knapp unter 25. Der erste Abnehmerfolg kam nach dem 80. Geburtstag meiner Oma. Ich habe dann mit Rezepten in Freundin etc. 15 kg abgenommen. Das konnte ich auch einigermaßen halten. Im Examen 1999 habe ich dadurch, dass ich nur am Schreibtisch saß, einiges zugenommen und mich dann von einer Freundin überreden lassen, BCM auszuprobieren (Eiweißshakes statt "richtigem" Essen). Das habe ich ein halbes Jahr durchgezogen und 20 kg verloren. 15 davon haben sich dann im Laufe von 13 Jahren wieder draufgeschlichen, jedes Jahr ein, so ungefähr.
2012 dann ein neuer Anfang. 10 kg verloren, 12 wieder zugenommen. Also ein ständiges auf und ab.
3. Wie ging es dir beim Lesen? Hat sich durch das Lesen etwas verändert und wenn ja, was?
Ich habe das Buch quasi verschlungen, aber mich auch stellenweise geärgert. Ja klar, es ist einfach, man muss nur weniger essen, als man verbraucht, aber genau das ist eben nicht immer so einfach. Ich weiß, dass ich wunderbar abnehmen würde, wenn ich nur 500 kcal am Tag zu mir nehmen würde, aber das schaffe ich nicht. Und schon gar nicht, wenn ich in der Schule leistungsfähig sein will und auch noch Sport machen. Ich achte aber trotzdem besser auf meine Ernährung, ich zähle Kalorien, und auch wenn ich nicht jeden Tag ein Defizit schaffe, schafft es die App trotzdem, dass ich über jeden Bissen nachdenke.
4. Bei welchen Kapitel(überschrifte)n warst du skeptisch, bzw. von
welchen Fettlogiken warst du bisher überzeugt? Wie siehst du es jetzt?
Meine persönlichen Fettlogiken: Meine schlanke Freundin isst viel mehr... Ich habe solche Freundinnnen (und vor allem Kollegen und Schüler), die viel viel mehr essen als ich (auf Klassenfahrten kriegt man das ganz gut mit) und schlank sind. Mag sein, dass der Grundumsatz minimal anders ist, aber offenbar läppern sich diese minimalen Unterschiede. Das hat mich jetzt nicht restlos überzeugt.
Ich persönlich habe auch keine Energie, wenn ich zu wenig esse. Ich kriege dann auch Kopfschmerzen oder mir wird schwindelig. Ja, ich habe an sich genug Reserven, aber ich bin schon zwei Mal beim Sport fast umgekippt. Nicht schön. Habe bisher keine Lösung, außer nicht hungrig Sport zu machen.
Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass die Gene so wenig Einfluss haben. Ja, ich kann im Rahmen meiner Möglichkeiten Einfluss auf mein Gewicht nehmen. Und vielleicht hat auch die Art und Weise, wie ich aufgewachsen bin, Einfluss darauf, wie gerne ich mich bewege. Aber ich merke auch, dass es mir unheimlich schwerfällt, Kondition aufzubauen, dass ich beim Laufen auch mit regelmäßigem Training langsamer bin als manch einer, der aus dem Stand einfach losläuft. Das hat was mit Talent zu tun, und das ist nicht nur Training.
Das mit dem Genuss ist auch so eine Sache. Ja klar, man kann lecker kalorienarm kochen. Aber der Knackpunkt ist für mich das, was ich soziales Futtern nenne. Einladungen, gemeinsame Restaurantbesuche, Urlaub, Fortbildungen, das Glas Wein am Freitagabend... Da habe ich auch noch keine für mich dauerhafte Lösung gefunden. Ach ja, und meine Blutwerte sind super - obwohl ich keine Schilddrüse mehr habe. (Eine Unterfunktion ist übrigens auch kein Spaß).
Ich wurde darin bestätigt, dass Krafttraining gut für mich ist und dass ich nicht unbedingt einem Ernährungsguru folgen muss, um abzunehmen.
5. Welches Kapitel würdest du ergänzen?
Eigentlich ergibt sich das aus dem, was ich oben geschrieben habe. Und Strategien/Hilfen für Stress-Esser wären toll.
6. Was war die letzte Fettlogik, der du begegnet bist, bei dir selbst oder anderen? Wie hast du reagiert?
Der Hungerstoffwechsel taucht immer und überall auf. In allen Varianten. Ich reagiere meistens gar nicht darauf, sondern denke mir meinen Teil.
7. Hatte Fettlogik Einfluss auf deine Körperwahrnehmung und/oder die Wahrnehmung deiner Umwelt? Falls ja: Wie genau?
Ich sehe mehr dicke Leute. Da ich immer noch genug Gewicht mit mir rumschleppe, maße ich mir allerdings kein Urteil an. Ich ertappe mich allerdings dabei, dass ich Einkaufswagen ansehe und versuche einen Zusammenhang zwischen deren Inhalt und den Einkäufern zu entdecken. Klappt aber nicht immer.
Wenn sich dein Gewicht verändert hat: Welche Veränderungen bemerkst du an dir? Wie reagiert die Umwelt?
Ich habe seit Anfang Mai ca. 5 kg abgenommen. Langsam, aber sicher. Nicht weil ich Angst davor hätte, zu schnell abzunehmen, sondern weil ich es einfach nicht schaffe, ein größeres Defizit hinzukriegen. Wäre gerne konsequenter und schaffe es nicht. Diese 5 kg hat noch keiner kommentiert. Aber es hat auch keiner kommentiert, dass ich 2012 10 kg abgenommen hatte. Oder dass ich die 2014 wieder drauf hatte.
Vorher-Nacher Foto?
Es gibt im Blog das eine oder andere Foto, aber ich habe keine beachtenswerte Veränderung hingelegt.
Freitag, 11. September 2015
Mittwoch, 17. Juni 2015
Pinkpop 2015
Letztes Jahr waren wir zum ersten Mal bei Pinkpop. War toll, aber durch das heftige Gewitter nicht rundum angenehm. Kann man hier nachlesen: klick
Dieses Jahr lief es auch suboptimal, denn die Veranstaltung war nicht Pfingsten, sondern Mitte Juni. Es wurde angekündigt, dass Robbie Williams (einer meiner Lieblingssänger) zu den Headlinern gehören würde. Ich habe mich etwa zwei Tage lang total gefreut und den Kartenvorverkauf herbeigesehnt, und dann kam der Terminkalender der Schule: die Abiturfeier wird um eine Woche vorverlegt. Das war's dann mit Robbie. Jede herkömmliche Abiturfeier hätte ich einfach so ausfallen lassen, aber als Beratungslehrerin kann man das irgendwie nicht bringen. Für Sonntag stand One Republic auf dem Pragramm. Die höre ich auch seit Jahren rauf und runter. Also kein Wochenend-Ticket gekauft, sondern eins für Sonntag. So nach und nach kristallisierte sich dann heraus, dass der Main Act für den Sonntag die Foo Fighters sein würden. Die finde ich jetzt nicht so richtig toll. Auch Pharell Williams mag ich nicht. Aber die Counting Crows und eben One Republic.
Zum Glück haben wir morgens nochmal nach den genauen Zeiten geschaut, die hatten sich nämlich dadurch, dass sich ein Bandmitglied der Foo Fighters ein Bein gebrochen hatte und deren Auftriit abgesagt werden musste, um einiges verschoben.
Wir sahen also Counting Crows (nett, aber jetzt nicht meine neue Lieblingsband) und die Pierce Brothers (ein australisches Duo - super Show, richtig genial).
Und dann One republic. Live total klasse. Leider durften die nur eine Stunde spielen, das hätte ich mir auch gerne noch länger angehört.
Pharell Williams haben wir uns dann erspart. So war ich dann so gegen 22.30 zu Hause, was völlig OK ist, wenn man am nächsten Morgen früh raus muss.
Das Wetter war übrigens richtig klasse, kein Gewitter in Sicht, das war freitags schon gewesen.
Das einzige, was mich stört: der Müll. Jedes Getränk gibt es im Eimal-Plastikbecher, jedes Essen irgendwie in Pappe oder auch Plastik, und so richtig viele Mülltonnen sind nicht zu finden. Ich weiß nicht, ob das jetzt der Müll von drei Tagen war oder ob da nachts jemand aufräumt, aber ich frage mich echt, ob man das nicht mit ordentlich Pfand auf den Bechern lösen könnte. Dann müsste man ein paar Leute für die Rückgabe einstellen, aber würde dadurch einiges an Müll vermeiden.
Dieses Jahr lief es auch suboptimal, denn die Veranstaltung war nicht Pfingsten, sondern Mitte Juni. Es wurde angekündigt, dass Robbie Williams (einer meiner Lieblingssänger) zu den Headlinern gehören würde. Ich habe mich etwa zwei Tage lang total gefreut und den Kartenvorverkauf herbeigesehnt, und dann kam der Terminkalender der Schule: die Abiturfeier wird um eine Woche vorverlegt. Das war's dann mit Robbie. Jede herkömmliche Abiturfeier hätte ich einfach so ausfallen lassen, aber als Beratungslehrerin kann man das irgendwie nicht bringen. Für Sonntag stand One Republic auf dem Pragramm. Die höre ich auch seit Jahren rauf und runter. Also kein Wochenend-Ticket gekauft, sondern eins für Sonntag. So nach und nach kristallisierte sich dann heraus, dass der Main Act für den Sonntag die Foo Fighters sein würden. Die finde ich jetzt nicht so richtig toll. Auch Pharell Williams mag ich nicht. Aber die Counting Crows und eben One Republic.
Zum Glück haben wir morgens nochmal nach den genauen Zeiten geschaut, die hatten sich nämlich dadurch, dass sich ein Bandmitglied der Foo Fighters ein Bein gebrochen hatte und deren Auftriit abgesagt werden musste, um einiges verschoben.
Wir sahen also Counting Crows (nett, aber jetzt nicht meine neue Lieblingsband) und die Pierce Brothers (ein australisches Duo - super Show, richtig genial).
Und dann One republic. Live total klasse. Leider durften die nur eine Stunde spielen, das hätte ich mir auch gerne noch länger angehört.
Pharell Williams haben wir uns dann erspart. So war ich dann so gegen 22.30 zu Hause, was völlig OK ist, wenn man am nächsten Morgen früh raus muss.
Das Wetter war übrigens richtig klasse, kein Gewitter in Sicht, das war freitags schon gewesen.
Das einzige, was mich stört: der Müll. Jedes Getränk gibt es im Eimal-Plastikbecher, jedes Essen irgendwie in Pappe oder auch Plastik, und so richtig viele Mülltonnen sind nicht zu finden. Ich weiß nicht, ob das jetzt der Müll von drei Tagen war oder ob da nachts jemand aufräumt, aber ich frage mich echt, ob man das nicht mit ordentlich Pfand auf den Bechern lösen könnte. Dann müsste man ein paar Leute für die Rückgabe einstellen, aber würde dadurch einiges an Müll vermeiden.
Samstag, 7. März 2015
Frühling? Ja? Echt jetzt?
Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe:
Wir sitzen morgens um kurz nach 7 gemeinsam im Auto und stellen fest "es ist schon hell!"
Ich laufe so durch den Wald und sehe auf einmal frische grüne Blätter.
Man sieht auf einmal extrem gut, wie dreckig die Fenster sind, weil dann doch mal wieder die Sonne scheint.
Die ersten bunten Blümchen lassen sich blicken, Schneeglöckchen und so.
Die Sonne hat so viel Kraft, dass man es locker eine Stunde auf dem Balkon aushält und sie quasi in sich aufsaugt.
Endlich!!!
Wir sitzen morgens um kurz nach 7 gemeinsam im Auto und stellen fest "es ist schon hell!"
Ich laufe so durch den Wald und sehe auf einmal frische grüne Blätter.
Man sieht auf einmal extrem gut, wie dreckig die Fenster sind, weil dann doch mal wieder die Sonne scheint.
Die ersten bunten Blümchen lassen sich blicken, Schneeglöckchen und so.
Die Sonne hat so viel Kraft, dass man es locker eine Stunde auf dem Balkon aushält und sie quasi in sich aufsaugt.
Endlich!!!
Montag, 16. Februar 2015
Das unrühmliche Ende einer nicht ganz einfachen Beziehung
Bevor jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt: nein, es geht hier nicht um meine Ehe. Sondern um mein Smartphone. Das gelangte im Mai 2013 in meine Handy und funktionierte bis September tadellos. Ab da hatte es eine Macke, es ließ sich zwar aus-, aber nicht wieder einschalten. Ich habe es insgesamt vier Mal zur "Reparatur" eingeschickt, zwischendrin an meinem Verstand gezweifelt (bei der Reparatur trat der Fehler nicht auf und vielleicht bin ich ja einfach zu doof, so ein Telefon einzuschalten?), zahlreiche mehr oder weniger sachliche Gespräche mit der Hotline geführt und dann irgendwann einen Techniker erwischt, der einfach die Hauptplatine getauscht hat. Und damit war es gut.
Gestern waren wir cachen. War eigentlich super, genial schönes Wetter, alles gut gefunden, wir wollten jetzt nur noch das Finale des Multis suchen und dann gemütlich nach Hause. Und dann musste ich aufs Klo. Und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Ich gab Stefan meine Tasche (mit Handy drin), weil die nur im Weg sein würde, schlug mich in die Büsche, musste dabei einen kleinen Graben überwinden und bin abgerutscht und fast reingefallen. Von daher hatte ich auf dem Rückweg etwas Schiss und habe mich ein wenig zögerlich angestellt. Meinem Mann ging das nicht schnell genug und er wollte mir dann vormachen, wie es geht. Dabei ist er dann ausgerutscht und stand mit einem Fuß im Graben. Das hat ihn dann so wütend gemacht, dass er meine Tasche (auf die er AUFPASSEN sollte) mit Schmackes auf den Boden geknallt hat. Dem Handy in der Tasche hat das gar nicht gefallen, das ist dabei kaputtgegangen. Und zwar so richtig, Rahmen rechts so verbogen, dass der Einschalter nicht mehr zu bewegen war und, noch viel schlimmer, Display im Eimer. Aber so richtig. Nur die Schutzfolie hat verhindert, dass die Glasstückchen jetzt in meiner Tasche liegen. Mehr als ein paar grüne Streifen waren nicht mehr zu sehen. Totalschaden, würde ich sagen.
Ich bin komischerweise ganz ruhig geblieben. War ziemlich geschockt und einigermaßen sprachlos.
Den Weg nach Hause haben wir trotzdem gefunden, weil auch ohne Karte und GPS die Richtung klar war.
Mit viel Mühe und Not habe ich es dann gestern Abend geschafft, ein uraltes "Smart"phone wieder ans Laufen zu kriegen. Das kann SMS, telefonieren und Whatsapp. Mehr nicht. Und diese Tastatur treibt mich in den Wahnsinn. Nee, was kann man sich an den Luxus eines modernen Smartphones gewöhnen.
Glück im Unglück: mein Vetrag stand kurz vor dem Auslaufen, und für eine Verlängerung bekam ich ein sehr günstiges Angebot für ein neues Gerät. Mein völlig zerknirschter Mann spendiert mir jetzt dafür eine schöne Hülle.
Gestern waren wir cachen. War eigentlich super, genial schönes Wetter, alles gut gefunden, wir wollten jetzt nur noch das Finale des Multis suchen und dann gemütlich nach Hause. Und dann musste ich aufs Klo. Und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Ich gab Stefan meine Tasche (mit Handy drin), weil die nur im Weg sein würde, schlug mich in die Büsche, musste dabei einen kleinen Graben überwinden und bin abgerutscht und fast reingefallen. Von daher hatte ich auf dem Rückweg etwas Schiss und habe mich ein wenig zögerlich angestellt. Meinem Mann ging das nicht schnell genug und er wollte mir dann vormachen, wie es geht. Dabei ist er dann ausgerutscht und stand mit einem Fuß im Graben. Das hat ihn dann so wütend gemacht, dass er meine Tasche (auf die er AUFPASSEN sollte) mit Schmackes auf den Boden geknallt hat. Dem Handy in der Tasche hat das gar nicht gefallen, das ist dabei kaputtgegangen. Und zwar so richtig, Rahmen rechts so verbogen, dass der Einschalter nicht mehr zu bewegen war und, noch viel schlimmer, Display im Eimer. Aber so richtig. Nur die Schutzfolie hat verhindert, dass die Glasstückchen jetzt in meiner Tasche liegen. Mehr als ein paar grüne Streifen waren nicht mehr zu sehen. Totalschaden, würde ich sagen.
Ich bin komischerweise ganz ruhig geblieben. War ziemlich geschockt und einigermaßen sprachlos.
Den Weg nach Hause haben wir trotzdem gefunden, weil auch ohne Karte und GPS die Richtung klar war.
Mit viel Mühe und Not habe ich es dann gestern Abend geschafft, ein uraltes "Smart"phone wieder ans Laufen zu kriegen. Das kann SMS, telefonieren und Whatsapp. Mehr nicht. Und diese Tastatur treibt mich in den Wahnsinn. Nee, was kann man sich an den Luxus eines modernen Smartphones gewöhnen.
Glück im Unglück: mein Vetrag stand kurz vor dem Auslaufen, und für eine Verlängerung bekam ich ein sehr günstiges Angebot für ein neues Gerät. Mein völlig zerknirschter Mann spendiert mir jetzt dafür eine schöne Hülle.
Sonntag, 18. Januar 2015
War das schön
Die heutige Wanderung war rundum gelungen. Wir sind in Roetgen gestartet und von da aus ins Hohe Venn gewandert. Der Screenshort zeigt einen großen Teil der Strecke, bis zu dem Zeitpunkt, wo der Akku meines Handys sich verabschiedet hat.Vo da aus fehlen noch ca. 4 Kilometer. Nach dem Kilometerzähler meines Onkelns waren es 18,6 km, nach meinem Garmin 17,1 km. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Die Strecke war super abwechslungsreich, auch wenn das auf dem Bild jetzt nicht so aussieht. Man hatte enge Pfade bergauf und bergab, man hatte Schneisen und Holzstege im Venn und dann wieder etwas Gekraxel.
Es hatte leicht gefroren, sodass der Boden nicht so matschig war, wie er hätte sein können. Trotzdem konnte man, vor allem im Venn, an keiner Stelle sicher sein, dass die Füße trocken bleiben.
Auch wenn die Brücke nicht allzu vertrauenerweckend aussieht und auch arg wackelt, hat sie gehalten.
Auf den Bildern oben sieht man diverse Eiszapfen, die zeigen, dass es eigentlich permanent unter Null war.
Und hier noch einmal ein typischer Blick in die Landschaft.
Nach dem Wandern sind wir noch eingekehrt, während wie auf meine Tante gewartet haben, die uns wieder abgeholt hat. Mir ist es nicht gelungen, echte belgische Fritten zu essen, weil der Koch sich angeblich weigert, Fritten einfach so rauszugeben. Die gehen nur mit Currywurst, und die wiederum mag ich gar nicht. Fritten mit Currywurst zu bestellen, um dann die Currywurst zurückgehen zu lassen, war mir dann auch zu blöd. Ist auch besser für die Figur, wenn man keine Fritten isst.
Die Strecke war super abwechslungsreich, auch wenn das auf dem Bild jetzt nicht so aussieht. Man hatte enge Pfade bergauf und bergab, man hatte Schneisen und Holzstege im Venn und dann wieder etwas Gekraxel.
Es hatte leicht gefroren, sodass der Boden nicht so matschig war, wie er hätte sein können. Trotzdem konnte man, vor allem im Venn, an keiner Stelle sicher sein, dass die Füße trocken bleiben.
Auch wenn die Brücke nicht allzu vertrauenerweckend aussieht und auch arg wackelt, hat sie gehalten.
Auf den Bildern oben sieht man diverse Eiszapfen, die zeigen, dass es eigentlich permanent unter Null war.
Und hier noch einmal ein typischer Blick in die Landschaft.
Nach dem Wandern sind wir noch eingekehrt, während wie auf meine Tante gewartet haben, die uns wieder abgeholt hat. Mir ist es nicht gelungen, echte belgische Fritten zu essen, weil der Koch sich angeblich weigert, Fritten einfach so rauszugeben. Die gehen nur mit Currywurst, und die wiederum mag ich gar nicht. Fritten mit Currywurst zu bestellen, um dann die Currywurst zurückgehen zu lassen, war mir dann auch zu blöd. Ist auch besser für die Figur, wenn man keine Fritten isst.
Samstag, 17. Januar 2015
Oh, schon Januar
Die Zeit vergeht wie im Flug. Es sind zwar erst 10 Schultage seit den Ferien, aber die hatten es massiv in sich, dadurch, dass ich Beratungslehrerin eines Abiturjahrgangs bin und die früher als alle anderen Zeugnisse bekommen. Die habe ich nun gestern verteilt, aber Entspannung setzt nicht so recht ein, weil ich für die Revision eines Kollegen eine Vorführstunde machen muss. Der muss mich dann beraten. Das Gute daran: für mich geht es um nichts, es ist quasi egal, wie die Stunde läuft. Von daher bin ich recht gelassen, auch wenn das bloße Formulieren eines Unterrichtsentwurfs echt Arbeit ist...
Ich kann kaum glauben, dass ich Mitte Dezember noch 18 km am Stück gelaufen bin. Gestern hatte ich nach 4 km die Nase voll. Aber so ist das halt, wenn man nach einer Pause wieder anfängt. Heute war ich beim Pump, die Übungen der neuen Release finde ich gut, die Musik eher na ja. Und morgen gehe ich wandern. Hoffe, das Wetter wird ähnlich nett wie heute.
Ich kann kaum glauben, dass ich Mitte Dezember noch 18 km am Stück gelaufen bin. Gestern hatte ich nach 4 km die Nase voll. Aber so ist das halt, wenn man nach einer Pause wieder anfängt. Heute war ich beim Pump, die Übungen der neuen Release finde ich gut, die Musik eher na ja. Und morgen gehe ich wandern. Hoffe, das Wetter wird ähnlich nett wie heute.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Im Dezember gelesen
Einer der guten Vorsätze fürs Neue Jahr ist aufzuschreiben,
was ich alles so lese, damit ich einen besseren Überblick habe und es mir nicht
passiert, dass ich Bücher doppelt kaufe. Der Rückblick auf Dezember gestaltet
sich etwas schwierig, weil ich bei den Büchern, die etwas länger
zurückliegen, nicht mehr weiß, ob ich
sie im Dezember oder doch schon im November gelesen habe. Ab Januar sollte das
dann einfacher sein.
Den Anfang macht die „Maze Runner“-Trilogie von James Dashner
(Maze Runner, Scorch Trials, Dark Cure – die Menschheit droht von einer
Epidemie ausgerottet zu werden und man sucht verzweifelt nach demHeilmittel). Den
Film haben wir in Florida gesehen, S. hatte da auch das Buch gelesen und war
ganz angetan. Dass ich alle drei hintereinander weg gelesen habe, sagt ja schon
das eine oder andere. Aber irgendwie hat mich das Ende geärgert. Mehr sage ich
dazu nicht, will ja nichts verraten.
Dann kam Dan Wells, „Ruins“. Das ist der dritte Teil der
Partial-Trilogie (auch eine Art Endzeit-Roman, alle menschlichen Babys sterben,
und die Partials gehen auch nach 20 Jahren kaputt, außerdem sind sich die
beiden Gruppen nicht grün). Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten wieder in
die Geschichte reinzukommen, weil es eine Weile her war, dass ich die ersten
beiden Teile gelesen hatte. Insgesamt hat mir die Serie gut gefallen, aber ich
hätte an der einen oder anderen Stelle die „Anführer“ packen und schütteln
mögen, weil deren Rassismus und Engstirnigkeit so ärgerlich war.
„The Girl with all the Gifts“ von M.C. Carey (ein Pilz
verwandelt Menschen in fleischfressende Zombies (Hungries), die Protagonistin
ist ein solches Wesen, aber „anders“). Auf dem Cover stand unter anderem: "If you only read one novel this
year, make sure it's this one, it's amazing."—Martina Cole. Gut, es ist
sonnenklar, dass ich dieses Jahr nicht nur ein Buch lesen würde, aber trotzdem,
das ist schon eine Ansage. Dieser Roman hat mich von Anfang an gepackt und
nicht mehr losgelassen. Das Ende war logisch, aber irgendwie heftig.
John Katzenbach, „Der Professor“ (mal auf Deutsch). Es geht
um einen dementen ehemaligen Psychologieprofessor, der mitbekommt, wie ein
junges Mädchen entführt wird und der alles daran setzt, diese Entführung
aufzuklären. Die Ausgangsidee fand ich interessant, zwischendrin musste ich
ganz schön schlucken angesichts der menschlichen Abgründe. Insgesamt spannend
zu lesen und keine leichte Kost.
Und da ich „angefixt“ war, habe ich direkt einen weiteren
Roman von John Katzenbach gelesen, und zwar „Der Patient“. Ein ehemaliger
Patient bedroht den Psychoanalytiker Frederick Starks. Entweder er findet
binnen 15 Tagen heraus, um wen es sich handelt, oder er begeht Selbstmord oder
seine Verwandten werden der Reihe nach umgebracht. Auch dieses Buch habe ich
innerhalb weniger Tage mehr oder weniger verschlungen, fand es aber an der
einen oder anderen Stelle doch recht weit hergeholt.
Und dann war da noch „Gone Girl: A Novel“ von Gillian Flynn.
Gemischte Gefühle. Es fing an wie ein richtig guter Thriller. Frau weg, Ehemann
verzweifelt. Dann kam eine Phase des Zweifels. Ehemann der Killer? Dann wurde
das wiederum in Frage gestellt. Und das Ende ging gar nicht. Das war so ein
Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte, aber immer weniger leiden
konnte, je mehr es aufs Ende zuging.
Und was Leichtes für zwischendurch („Komm, wir laufen aus!“),
obwohl Heidi Schmitt wahrscheinlich sauer wäre, wenn ich sie als „leichte
Lektüre“ bezeichnen würde. Kleine Geschichten aus ihrem Leben als Läuferin, ich
habe mindestens geschmunzelt und manchmal auch laut gelacht, habe mich an der
einen oder anderen Stelle wiedererkannt und mich mehr als einmal darüber
geärgert, dass der Husten mich fest im Griff hatte und ich nicht laufen gehen
konnte.
Noch so ein Buch, von dem ich nicht restlos begeistert war:
Jeffery Deaver, „The October List“. Novel in reverse. Das erste Kapitel ist
eigentlich das letzte, und die Geschichte ist quasi eine Reise in die
Vergangenheit. Nach dem ersten Kapitel war gar nichts klar und ich war
gespannt, ob und wie sich das alles erklären würde. Ich habe mich aber, ehrlich
gesagt, ziemlich durch das Buch gequält und an der einen oder anderen Stelle
überlegt, ob ich es überhaupt zu Ende lesen möchte. Ja, es wird aufgeklärt, und
ja, das erste Kapitel ist entgegen des ersten Eindrucks ein „richtiges“ Ende,
aber irgendwie kam das dann doch alles sehr überraschend und unvorhersehbar.
Eigentlich müsste ich es mit dem Wissen, das ich jetzt habe, noch einmal lesen,
um zu prüfen, ob das auch alles so zusammenpasst, aber dazu habe ich keine
Lust.
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