Samstag, 19. Dezember 2009

Läuft wieder nicht

Mache Laufpause, weil ich mal wieder krank bin. Immerhin hat es dieses Jahr bis Anfang Dezember gedauert und mich nicht schon im September zerlegt. Und mein Ziel, am Sylvesterlauf teilzunehmen, habe ich noch nicht ganz begraben.
Im Dezember ist bisher so viel Mist passiert (krank, Beule im Auto, zwei Mal kaputter neuer Computer, Korrekturstress ohne Ende), dass ich mich aufs neue Jahr freue wie doof!

Samstag, 26. September 2009

Läuft wieder

Ich wollte nur mal kurz kundtun, dass ich wieder laufe. Seit drei Wochen regelmäßig mit den besten Vorsätzen, das auch beizubehalten. Ich merke meine Beine, ich merke, dass ich lange nichts gemacht habe, aber ich bilde mir ein, dass die Form so langsam wiederkommt. Ich wünsche mir, dass ich gesund durch den Winter komme und einfach dranbleiben kann.

Sonntag, 6. September 2009

3. Etappe des Eifelsteigs, von Monschau nach Einruhr

Die Wanderung ist zwar schon zwei Wochen her, aber ich bin bisher nicht dazu gekommen meinen Bericht zu schreiben. Fotos habe ich leider auch nicht viele, da ich blöderweise meine Digi zu Hause vergessen hatte. Mein Onkel hat aber zum Glück eines dieser High-Tech-Handys, mit denen man alles kann, von daher gibt es wenigstens ein paar Impressionen.

Start der Etappe war in Monschau. Zunächst ging es stetig bergauf, damit man oben mit dem Blick auf die Stadt belohnt werden konnte. Ich mag Monschau - als Tourist.


Danach ging es zur Perlenbachtalsperre. Davon habe ich leider keine Bilder. Nach etwa 1,5 Stunden erreichten wir Höfen, wo wir die erste Pause einlegten.
Die Sägemühle in Rohren ist leider vor einiger Zeit abgebrannt, sodass es da nicht viel zu sehen gab.
Ab da ging es eigentlich stetig auf und ab. Durch den Wald, an einem Fluss entlang, immer rauf und runter und dann richtig rauf. Zur Belohnung gab es oben am weißen Kreuz eine sehr schöne Aussicht.


Bis hierhin waren wir etwa 4,5 Stunden unterwegs (reine Gehzeit). Hammer wäre eine Möglichkeit gewesen auszusteigen, aber irgendwie hatte uns doch der Ehrgeiz gepackt. Wir machen keine halben Sachen, und die dritte Etappe geht bis nach Einruhr. Also haben wir uns in Hammer mit einem kühlen Getränk gestärkt und die restlichen 2 Stunden in Angriff genommen, auch weil der noch folgende teil der Strecke landschaftlich sehr reizvoll sein sollte.
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Ein bisschen Landschaft:


Und schließlich konnte man das Ziel schon sehen:
In Einruhr haben wir lecker gegessen und ich bin abends dann totmüde, aber glücklich, ins Bett gefallen.

Ein bisschen Statistik:
Anstiege: 709 m
Abstiege: 593 m

Länge/Dauer:
24,5 km, 6,5 Szunden reine Wanderzeit

Ein (alkoholfreies) Bier in Höfe, eins in Hammer. Und ein leckeres Essen in Einruhr. Unterwegs noch reichlich Wasser und zwei Rosinenbrötchen.

Eine Riesenblase am kleinen Zeh, sonst ohne Blessuren davongekommen. Am nächsten Tag keine Folgeschäden. So schlecht kann die Kondition nicht sein. Und irgendwann demnächst wandern wir einen Teil des Wildnis-Trails.
War eine super Idee und richtig gut, um einen der letzten schönen Sommertage zu genießen.

Sonntag, 24. Mai 2009

Ginsterweg

Da heute ganz wunderbar die Sonne schien und ich absolut keine Lust mehr hatte zu korrigieren traf es sich gut, dass a) die Rufnummernmitnahme zum neuen Telefonanbieter endlich funktioniert hatte und b) mein Onkel anrief, um mich zum Wandern zu motivieren. b) ging ganz schnell, ab ins Auto, ab in die Eifel und los.


Der erste Teil des Wegs ging steil bergauf, aber zum Glück war es im Wald schattig und daher einigermaßen kühl.

Kurz darauf sahen wir auch die erste Ginsterblüte.


Das war es dann aber auch erst einmal mit Ginster, weil die Büsche, die auf dem weiteren Weg zu sehen waren, noch nicht so weit waren, die werden wohl erst nächste Woche blühen.


Das Grün hat aber auch was, finde ich.

Und der Weg war einfach nett, so an der Wiese entlang (die wohl nur deshalb eingezäunt ist, damit die Touris im Nationalpark Eifel auf den Wegen bleiben und nicht die Abkürzung nehmen).


Tja, und wer weiß, was alles passiert, wenn man die markierten Wege verlässt. Will man ja dann doch vielleicht nicht ausprobieren. Aber so richtig 100%ig einladend finde ich dieses Schild nun nicht gerade.

Aber der Blick ist toll.

Nach einer Stunde war ich aber auch ganz dankbar für ein bisschen Schatten.


Leider waren die Bäume hier den Verschönerungsmaßnahmen zum Opfer gefallen. Weniger idyllisch.


Weniger idyllisch auch die Massenwanderungen. Ich bin incht so ein Herdentier und von daher war ic hganz froh, dass wir diese Riesentruppe recht leicht hinter uns lassen konnten.

Alles in allem eine sehr nette Wanderung. Gerne wieder.

Montag, 18. Mai 2009

Drei Mal

Ich habe es geschafft letzte Woche drei Läufe hinzukriegen. Das ist eine neue Danijahresbestleistung. Und das trotz meines Korrekturmarathons (ziemlich genau 41 Klausuren, die 42. mochte ich nicht mehr. Kommt morgen.)
So richtig gut Luft kriege ich immer noch nicht und bin unsicher, ob das an meiner fehlenden Kondition oder den Pollen liegt. Ich werde da mal meinen Arzt befragen, das macht mir nämlich ein wenig Sorgen. Erkältet bin ich aber definitiv nicht, ist doch auch mal was.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Voll eingegangen

War wohl nix heute. Ich wollte eine kleine Runde laufen (7 km), ganz gemütlich. Beim Loslaufen war's schon doof, irgendwie klebten die Beine am Boden, und irgendwie wollte es nicht besser werden. Dauertriefnase, irgendwie keine Luft gekriegt, irgendwie schwere Beine, flaues Gefühl im Bauch, irgendwie lief es nicht. Nach einer guten halben Stunde und ungefähr 4 Kilometern habe ich aufgegeben und bin langsam nach Hause gegangen. Gründe? Das komische Wetter? In den letzten Tagen hatte es wie aus Eimern geschüttet, heute kam die Sonne raus und man konnte fast sehen, wie die feucht-warme Luft vom Boden aufstieg. Die Pollen? Ohne Allergietabletten wird die Nase zum Dauerläufer und die Bronchien setzen sich zu. Nicht gut. Zu wenig gegessen? Das flaue Gefühl im Bauch verwandelte sich recht schnell in extremes Magenknurren. Dauerkopfweh. Oder alles zusammen? Kann jedenfalls nur besser werden. Mal sehen, wann ich die Zeit für einen neuen Versuch finde.

Sonntag, 26. April 2009

Projekt 26A

Das war der Codename von Silke und mir für ein Vorhaben, das sich ursprünglich ganz vernünftig anhörte und im Laufe des Jahres immer bekloppter wurde. Irgendwann letztes Jahr (Oktober oder so) hatten wir uns überlegt gemeinsam einen Halbmarathon zu bewältigen, Silke als Power-Walkerin und ich als langsame Läuferin. Langsam laufen kann ich gut, halbwegs zügig walken kann sie auch, und wir wollten die Distanz langsam ausbauen, na ja, wie man das halt normalerweise so tut. Es kam, wie es kommen musste, Winterzeit, Erkältungszeit, immer abwechselnd oder auch beide gleichzeitig, und so richtig optimal war das mit der Vorbereitung nicht, um es mal ganz positiv zu formulieren. Letzten Sonntag gab es eine Art Generalprobe, wir hatten uns überlegt, dass wir, wenn wir 18 km am Stück schaffen, trotzdem hinfahren, entgegen aller Vernunft. Die 18 waren nicht so das Problem, also haben wir uns ein nettes Wochenende gemacht. Gestern die Startunterlagen abgeholt, bei ihr in Köln übernachtet und heute nach Bonn gefahren. Unser Vorhaben: ankommen. Leise Hoffnung: nicht Letzte werden.

Das Wetter war ausgesprochen nett, sonnig, nicht zu kalt. Wir haben den Parkplatz problemlos gefunden, nach einigen Startschwierigkeiten mit völliger Überladung funktionierte auch das mit den Shuttlebussen. Eigentlich wollte ich auch noch ein bisschen Ballast im Dixie-Klo lassen, aber mangels Papier habe ich mir das dann anders überlegt. Unterwegs sollten ja auch noch welche sein. Als es dann endlich losging, hatte ich das aber vergessen, reine Nervensache. Den ersten Teil der Strecke fand ich total schön, es ging durch ein schönes Wohngebiet und ein Stück am Rhein lang. Und wir kamen ganz gut voran. Die Zuschauer machten ordentlich Stimmung, die Sonne lachte und wir hatten Spaß. Es gab auch genug zu gucken, sodass es nicht langweilig wurde. Irgendwann wurden meine Beine schwer (welch Wunder) und ich bin auch ein wenig gegangen (ab Kilometer 17), irgendwie war auch gerade zu dem Zeitpunkt die Strecke doof. Dafür wurden wir dann aber durch die ersten Marathonläufer wieder entschädigt, die mal eben mühelos an uns vorbeiflitzen, obwohl wir zwei Stunden Vorsprung hatten. Ab Kilometer 19 waren so viele Leute an der Strecke, dass ich irgendwoher doch noch ein bisschen Kraft geholt habe und ins Ziel gelaufen (nicht gegangen) bin. Angekommen, nicht Letzte geworden. Mit etwas mehr Training wäre das ein ganzes Stück schneller gegangen, aber bei meinem letzten HM ging es mir danach gar nicht gut, mir war kotzübel und ich hatte heftigst Kopfweh. Heute hingegen tun mir zwar die Beine weh und ich habe Hunger ohne Ende, aber ansonsten ist alles in Ordnung.

Nach dem Lauf waren wir noch ein bisschen schwimmen und sind dann gemütlich nach Hause gefahren. Und dass ich eigentlich korrigieren müsste habe ich ganz erfolgreich verdrängt und bin voll entspannt. Bekloppt? Ja, schon, aber irgendwie auch wieder nicht…