Samstag, 18. September 2010

Jedes Jahr im September...

Dieses Jahr stand eine geführte Wanderung im Hohen Venn an. Unser Guide hat spannend erzählt, uns viele Pflanzen gezeigt und eine schöne Strecke ausgesucht.

 

Es war von allem was dabei: richtiges Moor (man sieht oben, wie er fast einsinkt, und auch der "befestigte" Weg neben dieser Moorpfütze war sehr sehr schwabbelig, man hatte fast Angst fest aufzutreten, weil es sich so anfühlte, als würde man jeden Moment durchbrechen), befestigte Waldwege, Stege, war richtig klasse.



 Das Wetter hat auch mitgespielt es hat nur einmal ganz kurz geregnet. Nach der Wanderung gab's was zu essen und dann ging es zurück nach Hause. Dieses Jahr keine Übernachtung, was für mich gut war, denn ich bin, wie oben schon gesagt, tierisch erkältet.

Benefizlauf

Nurganz kurz: letzten Sonntag war Benefizlauf quasi bei mir vor der Tür. Versteht sich von selbst, dass ich da mitlaufe. 5 km inclusive Hausberg und Stadionrunde. Die Zeit war nicht berühmt (selbst gestoppt 36:40), aber immerhin 4 Minuten schneller und mit deutlich weniger Quälerei als beim Women's Run. Ich war so schnell, dass alle Fotos voll unscharf geworden sind ;)

Sonntag, 15. August 2010

Ich sehe rosa


Im Runners Point Magazin wird wie folgt geworben: Die Beauty Lounge, das bunte Bühnenprogramm im „Women's Village“ sowie das rosa Finishertäschchen als Belohnung im Ziel lassen Frauenherzen höher schlagen.“ Ja, stimmt, meine maximale Herzfrequenz gestern lag bei 187, aber so leid mir das tut, das war nicht beim Anblick des rosa Täschchens. Ich mag eigentlich kein rosa.

Von vorne. Kurzentschlossen hatten meine Freundin und ich uns für den Women's Ru nachgemeldet. Das rosa T-Shirt mit der Aufschrift „Favoritin“ wollten wir uns, im Gegensatz zu den meisten anderen Läuferinnen, erst für nach dem Lauf aufsparen. War auch gut so, sonst hätten wir uns in der Masse der rosa T-Shirts vermutlich verloren. Vor dem Lauf schlenderten wir durch's Village, verzichteten auf einen Fitness-Test, besorgten uns das kostenlose Startnummernband (sowas wollte ich immer schon haben), standen an der Toilette Schlange und genossen den Sonnenschein. Gegen 15.15 stellten wir uns für den Start auf. Man weiß ja, langsame Läufer bitte nach hinten, damit die Schnellen vorne nicht behindert werden. Die Zeitmessung erfolgt per Chip (oder überhaupt nicht), also ist es auch wurscht egal, wann man über die erste Matte läuft. Das hätte mal jemand den Walkerinnen sagen sollen. Als eine Laufschnecke aus L. (stand auf ihrem T-Shirt) mich an der Taille packte und zur Seite schon, um an mir vorbeizudrängeln, war ich kurz vorm Explodieren (zumal neben mir reichlich Platz war). Aber egal, ich lasse mir nicht die Stimmung vermiesen, alles ist rosa und das Wetter ist schön.

Beim Start flogen ungezählte rosa Luftballons und los ging's. Es ging, ich ging, alle Frauen gingen (außer die ganz vorne, schätze ich). Und das lustige Walkerinnen-Überholspiel begann. Nichts gegen Walkerinnen, die guten unter ihnen sind sicher schneller als ich beim Laufen, aber die guten waren noch weiter vorne. Munter zu viert nebeneinander, wild die Stöcke schwingend, das war jetzt nicht wirklich lustig. Den ersten Kilometer bewältigten wir in der sensationellen Zeit von 9:09. Das ist selbst für meine Verhältnisse extrem langsam. Und irgendwie wurde es nicht besser. Erst auf der Brücke hatten wir ein wenig Platz, das hatte sich aber einigermaßen schnell wieder erledigt. Das nächste Nadelöhr kam dann an den Treppen zur Philharmonie, wo man echt aufpassen musste, die wilden Stöcke nicht noch vors Schienbein oder ins Gesicht zu bekommen. Dazu kam, dass mir die Temperaturen überhaupt nicht lagen und meine Tagesform alles andere als gut war. So bin ich mit der schlechtesten 5er Zeit in meinem bisherigen Läuferinnenleben ins Ziel gelaufen (knapp unter 41 Minuten). Aber die schubsende Laufschnecke hatte ich unterwegs wieder eingeholt.

Im Zielbereich gab es dann Wasser, lecker Obst und alkoholfreies Weizen. Und auch dort Gedränge ohne Ende. Sind Frauen unentspannter als Männer? Oder war dieser Lauf extrem voll? Ich habe schon an einigen Läufen teilgenommen, aber noch nie an einem nur für Frauen, und noch nie im Zielbereich so ein Gedränge und Geschubse erlebt. Und so grundlos, es war genug von allem da. Genug Wasser, genug Obst, genug Weizen, also überhaupt kein Grund andere aus dem Weg schubsen zu müssen.

In einer ruhigen Minute haben wir dann mal unser Täschchen in Augenschein genommen. Deo, Duschgel, Körperlotion, was zu lesen (jede Menge Werbung und Runner's World), Fußbad, Waschmittel, ein Blasenpflaster, Schweißband, sowas halt. Ganz nett.

Kann ich diesen Lauf empfehlen? Jein. Mir war es zu voll und ich hab's nicht so mit Gedränge. Gut, Bestzeiten laufe ich eh nicht, aber das wäre da auch nicht gegangen. Die Organisation fand ich gut, außer dass man vielleicht den Walkerinnen hätte sagen können, dass sie hinten bleiben, und dass Stöcke bei der Strecke nicht wirklich eine gute Idee sind. Die Strecke war insgesamt ganz schön, halt mitten durch Köln, das hatte was. Die Stimmung an der Strecke war gut, auch wenn die Kommentare der biertrinkenden Samstagnachmittaggenießer nicht immer freundlich waren. Ich hatte allein deshalb Spaß, weil ich mich mit meiner Freundin unterhalten konnte und auch witzig fand, mir die Teilnehmerinnen anzuschauen. Nächstes Jahr wieder? Mal sehen...
Ich bin übrigens genau 1000. geworden. Das ist auch eine Leistung, finde ich.

Samstag, 14. August 2010

Haarige Sachen



Ich habe ja schon lange keine Lust aufs Färben mehr. Der Urlaub im Süden hat aus den getönten Haaren blonde gemacht, die weißen wachsen munter weiter und ich finde die Mischung gar nciht schlecht. Witzigerweise fand meine Frisörin das heute auch und hat mir nur ein Stück abgeschnitten. Die Spitzen waren sehr trocken (und noch sehr dunkel) und ich bin insgesamt wohl 15 cm losgeworden. So wie oben sieht es jetzt aus.
Einerseits sehr kurz für meine Verhältnisse, andererseits aber auch klasse, weil die Haare schöner fallen und viel leichter sind.

Freitag, 6. August 2010

So sieht es jetzt aus

Wieso sieht man eigentlich immer so blöd aus, wenn man sich selbst fotografiert? Ich wollte eigentlich nur mal meine Narbe nach 6 Wochen zeigen. Ich finde sie sieht schlimmer aus als direkt nach dem Fädenziehen, aber ich bin auch alles andere als objektiv.




Hier ist das Ganze am Anfang des Urlaubs.

Und hier nochmal.

Dienstag, 20. Juli 2010

4 Wochen nach der OP

Ich hatte bestimmt schonmal erwähnt, dass ich keine Geduld habe. Und daran hat sich in den letzten 4 Wochen leider auch nichts geändert. Ich bin wieder einigermaßen fit. Einigermaßen heißt, dass ich nach einem Lauf von einer Stunde den halben Nachmittag schlafe. Dass ich statt des Knotens im Hals noch immer eine Schwellung habe, die mindestens genauso drückt. Dass ich eigentlich wieder alles machen darf, aber das mangels Kondition nicht schaffe. Nach jeder ungewohnten Anstrengung schwillt der Hals halt wieder an. Ich habe in Rücksprache mit dem Arzt die Dosis der Medis erhöht, aber auch da muss ich erst wieder ein paar Wochen warten, bis sich was verändert. Die OP ein Spaziergang? Nicht für mich. Sorry. Ja, ich bin im Moment echt mies drauf. Trotz des wunderbaren Wetters, trotz der Ferien. Kann nur besser werden.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Ich war schon zwei Mal laufen. Einmal 5,5 km, das zweite Mal 6,2. Und außer einem bisschen Muskelkater in den Beinen hatte das keine negativen Auswirkungen. Ganz im Gegenteil. Gestern konnte ich mir meinen Frust weglaufen und war danach wieder halbwegs ausgeglichen. Die Schwellung im Hals ist immer noch da, aber ich bilde mir ein, dass es von Tag zu Tag ein bisschen besser wird.
Der Schulalltag hat mich auch wieder, aber dazu sage ich besser nichts, das ist nicht gut für die Schilddrüse. Donnerstag werden mal die Werte bestimmt, die Auswertung kommt dann eine Woche später. Ich bin heute einigermaßen schlapp, das kann aber auch daran liegen, dass ich nach einer recht langen Pause wieder arbeite und natürlich voll in den Zeugnisstress gekommen bin. War gestern und heute erst um 18.00 zu Hause. Dafür sind meine Zeugnisse fertig. In einer Woche sind Ferien, und das ist auch gut so.