Samstag, 12. April 2008

Langweiliger Alltag

Ich habe lange nichts geschrieben, weil irgendwie nichts Spannendes passiert ist. Nach der Schneewanderung war erst einmal kein Laufen möglich, weil ich mir eine fiese Blase gelaufen habe, die auch unter Spezial-Pflaster erst nach Tagen abheilen wollte. Und seit Ferienende ging es in der Schule richtig rund. Trotzdem habe ich es geschafft recht regelmäßig laufen zu gehen (kleine Runden), Krafttraining zu machen, vernünftig zu essen. Aber es war nichts bemerkenswert, eigentlich. Seit gestern liegen hier Abiturklausuren, und die sind der Anfang eines wahren Korrekturmarathons. Von daher wird es hier auch wohl weiterhin ziemlich ruhig bleiben.

8 Kommentare:

Hase hat gesagt…

Na, dann wünsch ich dir mal bon courage beim Korrigieren!
Zwischendurch eine kleine Runde laufen entspannt ungemein ;-)

Brownie hat gesagt…

Deshalb bin ich auch um 11.00 verabredet.

Anonym hat gesagt…

Besser'n bisschen langweilig als irgendwelche Katastrophen, oder?

Mein Zahnarzt in Münster - um mal wieder crosszuantworten - hieß damals übrigens Bernd Barlage und hatte die Praxis in der noblen Salzstraße. Als ich erstmalig zu ihm geriet - es dürfte jetzt so ca. 25 Jahre her sein *Augen verdreh* - war er noch ganz jung und frisch, ungeheuer engagiert. Nicht gerade sehr feinfühlig - eher schwarzhumorig und nur davon beseelt, möglichst gut und ordentlich zu arbeiten. Ein Perfektionist. Und so war ich auch immer sehr zufrieden mit den Ergebnissen - er hat die Messlatte was Zahnärzte angeht, bei mir hoch gesetzt. Mein Sohn - den er anfangs auch betreute und dessen Zähne er versiegelte etc. - hat auch jetzt mit 21 noch nicht den Hauch einer Macke an seinen Zähnen. Lag sicher auch an mir und an ihm - aber auch an der radikal-aufklärerischen Betreuung durch den Arzt. Er pokelte einem ungeniert die hängengebliebenen Essensreste aus den unerreichbaren Lücken, wedelte damit vor der Nase rum und predigte die Benutzung von Zahnseide und co.
Naja - er wurde dann später zu so einer Art "Promi-Zahnarzt" und nahm kaum noch neue Patienten aus dem "schnöden Fußvolk" an. Aber die frühen Stammpatienten durften bleiben - wenn auch das Warten auf einen Termin sich im Monats-Bereich abspielte ... *aus alten Zeiten schwadronier* ... ;o)

Brownie hat gesagt…

Ich darf ja zu meinen Klausuren nix sagen, aber da würde ein von dir genanntes Nomen ganz gut passen ;)

Mein Zahnarzt hieß Walter Karmann und war in einer Querstraße der Ludgeristraße, also auch nett in der Fußgängerzone. Super, absolut empfehelnswert, die Sachen, die er gemacht hat, halten bis heute und die Goldkronen, die ich damals bekommen habe, entlockten meinem Zahnarzt hier in Aachen Begeisterungsschreie. Der hat es auch geschafft mir meine elendige Angst zu nehmen. Seitdem ist auch nur eine klitzekleine Füllung dazugekommen. Ich könnte jetzt meinen Eltern vorwerfen, dass sie in meiner Kindheit nicht genügend auf Zahnpflege geachtet haben, aber das ändert jetzt auch nichts mehr daran, dass ich eine gut restaurierte Altlast im Mund habe.

Anonym hat gesagt…

Tja - der Münsteraner Zahnarzt hat auch gute Arbeit geleistet und auch hier in München höre ich Lobesworte.
Aber im vorletzten Jahr fing es an, dass die allererste jemals bekommene Krone ca. 15 Jahre später erste Ermüdungserscheinungen zeigte und rausfiel. Ich hab' damals im Blog einen Beitrag drüber geschrieben, später aber wieder gelöscht ;o)
Dieser Zahn ist inzwischen wurzelbehandelt. Der jetzige Problemkandidat outet sich so langsam und lässt sich einkreisen. Es scheint im Moment so zu sein, dass es der Nachbar von dem ersten ist - und das war der zweite. Dürften wiederum so ca. 15 Jahre vergangen sein ... ist 'ne Goldkrone drüber, die Wurzel drunter lebt noch ... aber wie ich jetzt denke: nicht mehr lange ... naja ... wäre ja doch noch besser als einen schon gefüllten Wurzelkanal wieder aufzubohren oder Wurzelspitzenresektionen ... momentan keimt in mir die Hoffnung, nochmal glimpflich wegkommen zu können mit ner normalen Wurzelbehandlung und -füllung.

Wenn die allgemeine durchschnittliche Haltbarkeitsdauer bei Kronen ca. 15 Jahre beträgt, dann steht mir noch einiges bevor in den nächsten Jahren - ich habe noch ein paar mehr davon .... dürften mittlerweile (die am Dienstag einzubauende schon eingerechnet so ca. 8 Stück sein ...)

Ich mache meinen Eltern da auch keine Vorwürfe. Damals herrschte ein komplett anderer Umgang mit dem Thema, die Sensibilisierung erfolgte langsam und kam für mich etwas zu spät. Zudem habe ich mir den größten Problemschwung erst eingehandelt, als ich - gegen Ende Schulzeit, Anfang Studienzeit - so eine Bonbon-Lolli-Phase hatte. Das hat richtig reingehauen - und später dann, nach Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes, kam nochmal so eine Kette mit Schrottzähnen. Inzwischen wird ja behauptet, Schwangerschaften würden da nix ruinieren - aus eigener Erinnerung wäre ich da aber skeptisch ...
Egal - woher das kam ist letztlich unwichtig. Wir müssen uns schließlich damit arrangieren, wie es ist. Da bin ich grad' innerlich dabei.
ISt nicht so einfach: das Akzeptieren des Umstandes, von fast einem auf den anderen Tag von der vor Kraft und Leistungsfähigkeit strotzdenden Frau zum leidenden kränkelnden und absolut nicht leistungsbereiten Schwächefall zu werden .... In guten Phasen fühlt frau sich so unangreifbar - aber das ist schlicht eine Illusion. *schwadronier*

Brownie hat gesagt…

Volle Zustimmung!
Ich habe zum Glück nur drei Kronen und die sind jetzt auch schon einige Jahre alt. 10 mindestens, eher 15 *Angstkrieg*...

Anonym hat gesagt…

Dank'schön für die Nachfrage drüben.
Naja - soso. Gestern Krone eingebaut bekommen und Fäden gezogen. Hab' jetzt doch in der Wunde so ein Antibiotika-Tüchlein. Ist nix entzündet, aber eben noch viel offen.
Die Schmerzen sind weg. Wobei Zubeißen mit Kraft schlicht immer noch nicht geht - auf beiden Seiten nicht.
Dazu kommen inzwischen leichte Kränklichkeits-Anzeichen allgemein. Das schlaucht eben ziemlich, aber wem erzähl' ich das ....?
Aber wenn ich genug schlafe - das geht wieder und ich tue es - nicht überlang im Büro bleibe - und das tue ich jetzt eben mal ne Weile lang nicht und beschränke mich auf die 8 Stunden - dann geht's schon.

Irgendwie hab' ich momentan sowieso ein bisschen die Strähne. Kommt auch nur ein Regen-Hagelschutt täglich vom Himmel, dann kannste sicher sein, dass ich genau in den 10 Minuten mit dem Rad auf ungeschützter Strecke unterwegs war. Und natürlich gerade im Moment keine Ersatzhose im Büro deponiert habe (wie sonst fast ganzjährig) ... undsoweiter ...

Ich kann fast schon wieder drüber lachen :-) Besser Galgenhumor als gar keinen Spaß *billig rumkalauer*

Brownie hat gesagt…

Es gibt so Tage/Wochen, wo man echt nur mit Galgenhumor überleben kann. Wird auch wieder besser. (Dafür bin ich Expertin). Na ja, wenigstens sind die Schmerzen halbwegs weg. Weiterhin gute Besserung, auhc was den rest angeht!