Sonntag, 5. Dezember 2010

Kölner Nikolauslauf


Ich war heute beim Nikolauslauf in Köln. Fing alles ein bisschen hektisch an, weil wir ein wenig spät bei meiner Freundin losgekommen sind und das Navi den nächstbesten Umweg genommen hat. Mit mehr Glück als Verstand haben wir direkt vor dem Eingang zum Tierpark einen Parkplatz bekommen, schnell unsere Startnummern abgeholt, und in dem Moment, wo wir auf den Start zugingen, ging es auch schon los. Die Wetterverhältnisse hätten mieser nicht sein können: es schneeregnete auf gefrorenen Boden mit Schneeresten. Dementsprechend glatt war es, es hat einige Leute von den Beinen geholt. Aber ich hatte Spaß und einen sicheren Tritt. Die Kunst ist wohl, einfach zu laufen und nicht darüber nachzudenken, ob was passieren könnte. Witzig: der wirklich riesige Schwan, der auf einmal mitten im Weg stand. Der muss sich doch sehr gewundert haben, was die Leute da alle wollen. Bemerkenswert: der Obdachlose, der auf halber Strecke mit all seinen Habseligkeiten in einem überdachten Fahrradständer saß und alle Läufer anfeuerte.
Nach zwei Runden (6,8 km) hatten wir aber genug, weil wir wirklich durch und durch nass waren. Das war das Schöne an dem Lauf, man konnte nach jeder Runde (3,4 km) entscheiden, ob man aufhören oder weiterlaufen wollte. Im Ziel gab's einen Nikolaus, ich habe bei meiner Freundin noch nett Mittagessen bekommen und bin dann gut nach Hause gekommen, bevor das Schneechaos einsetzte. 

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